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10+1 Fotografie-Mythen

In der Fotografie gibt es vieles, was als Tatsache angenommen wird, allerdings gar nicht so ist. Ich möchte mit ein paar dieser Mythen und Meinungen einmal aufräumen und habe deshalb dieses Video erstellt.

Braucht man eine gute Kamera?

Hier spalten sich die Geister. Zum einen gibt es viele die sagen man kann mit jeder Kamera tolle Bilder machen zum anderen sehen Bilder von teureren Kameras deutlich besser aus (Sonst wären sie ja nicht teuer). Ich bin der Meinung, das Beides stimmt.

Denn wenn man einem professionellen Fotografen mit Erfahrung eine günstige Kamera in die Hand drückt, kann er mit dieser ein super Bild machen. Geben wir ihm eine Profi-Kamera in die Hand wird dieses Bild wahrscheinlich noch besser (ist nur ein Beispiel). Betrachten wir das jetzt mal aus Sicht des Anfängers. Der Anfänger hat noch nicht so viel Erfahrung, er weiß bestimmte dinge nicht richtig einzuschätzen und wird wahrscheinlich aus beiden Kameras kein professionelles Bild heraus holen.

Das bedeutet jetzt, dass eine bessere Kamera nicht gleich einen besseren Fotografen macht, denn die Kamera ist nur ein kleiner Teil in dem Rezept welches wir für ein tolles Foto brauchen.

Smartphone werden die DSLR/DSLM ersetzen

Habt ihr euch mal die aktuellen Smartphones angesehen. Welch geniale Bilder man mir diesen kleinen Kameras machen kann? Wenn wir mit unseren Smartphones so tolle Bilder machen können, warum brauchen wir dann noch die großen Kameras? Werden die DSLRs bald durch die Smartphones ersetzt?

Die typische Digicam wurde ja bereits vom Markt verdrängt. Man sieht kaum noch Leute, die mit diesen Kameras fotografiere, weil sie keinen Mehrwert gegenüber dem Smartphone beiden. Doch schaut man sich die Smartphone-Kameras einmal genauer an, wird man feststellen, dass sie an vielen Stellen nur gut aussehen, aber nicht gut sind. Ich will hier nichts in den Schatten stellen… Smartphones haben tolle Kameras doch in den meisten Fällen sehen die Bilder nur auf dem Smartphone gut aus. Sobald man diese mal ausdrucken möchte oder auf einem großen Monitor anschaut, sieht man oft schnell welches ein Smartphone-Foto und welches ein Bild aus einer Kamera ist.

Was man ebenfalls bedenken sollte ist, dass die Smartphones gar nicht die Absicht haben die großen Kameras vom Markt zu drängen. Sie sind auf die Art von Fotografen ausgerichtet, die nur draufhalten und abdrücken möchten. Wer professioneller werden möchte, der sucht nicht nach einem Smartphone.

Du bist ein schlechter Fotograf

Das ist der Social Media Effekt. Du siehst ständig Bilder die mehr Likes bekommen, Fotografen, die wunderschöne Bilder machen oder Aufträge bekommen, die einfach unerreichbar scheinen. Das ist vollkommen normal, es gibt immer jemanden, der Besser ist als du, doch das soll dich nicht vom fotografieren abhalten.

Ich hatte am Anfang mit meinen Tutorials auch Angst, dass den Leuten meine Videos nicht gefallen oder auch meine Bilder nicht gefallen. Das legt sich mit der Zeit. Die Fotografie ist ein langer Weg und du wirst jeden Tag besser werden, doch auch nur dann, wenn du etwas dafür tust. Zeige dich und zeige deine Arbeit. Auch von negativem Feedback kannst du etwas lernen und wirst immer besser werden.

Zum Vergleich habe ich hier ein Beispiel, wie sich meine Fotografie entwickelt hat.

mein fortschritt über die jarhe werde zu einem besseren fotografen tutorial fotografieren lernen

Du kannst mit der Fotografie kein Geld mehr verdienen

Ja das ist richtig. Mit dieser Einstellung wirst du in der Fotografie kein Geld verdienen können. Jeder hat plötzlich eine Kamera und macht die Fotos umsonst, wie soll man da als Berufsfotograf nur Fuß fassen.

Es ist leicht anderen die Schuld hierfür zu geben, oder? Ich bin der Meinung, wenn es ein Hobbyfotograf mit wenig Erfahrung schafft, dem Berufsfotografen die Kunden wegzunehmen liegt das nicht an dem Hobbyfotografen. Ich war auch mal Hobbyfotograf, ich habe bestimmt auch schon anderen Fotografen die Kunden weggenommen, doch das ist der Lauf der Dinge. Die Welt verändert sich und die Zeit des typischen Fotostudios neigt sich dem Ende zu. Man geht nicht mehr zum Fotografen für ein schönes Familienbild, sondern nimmt das Selfie aus dem letzten Urlaub. Doch du kannst daran etwas ändern. Du musst nur deine Vorzüge darstellen und zeigen, dass du besser bist als ein Handyselfie. Es ist klar, dass es so ist, doch das sollte nicht dir klar werden, sondern dem Kunden.

Die Leute, denen die Smartphonebilder ausreichen, die wären auch nicht zum Fotografen gegangen. Es liegt an die deine Zielgruppe zu finden und diese von deinem Wert zu überzeugen. Wenn es einfach wäre, würde es ja jeder mache 😉

Serienbild ist schlecht

Ich möchte hier auf einen Kommentar eingehen, den ich unter einem meiner letzten Videos bekommen habe. serienbild ist schlecht fotografie mythen online fotografieren lernen

Ich fotografiere gerne im Serienbild. Auch in Situationen wie Beispielsweise Porträtshootings in denen es vielleicht gar nicht notwendig gewesen ist. Ich wollte mit dem Tipp in dem Video auch nicht aussagen, dass man möglichst viele Bilder von einer Situation machen sollte und zu hoffen, dass eben das richtige dabei ist. Du musst, bevor du anfängst ein Motiv zu fotografieren immer checken, wie dein Bild aussieht. Ist die Belichtung korrekt? Stimmt die Komposition? Dann kannst du hergehen und die Serienbildfunktion deiner Kamera verwenden. Diese verwende ich, um den richtigen Moment zu finden. Ja diese Art der Fotografie geht auf die Lebensdauer der Kamera, doch man verpasst so auf keinen Fall keine Emotion und verhindert die geschlossenen Augen auf den Bildern.

Ich kann es auf jeden Fall empfehlen, um später deutlich mehr zur Auswahl zu haben, ist die Kamera allerdings falsch eingestellt und das Bild schlecht, dann hilft auch ein Serienbild nichts mehr.

Du musst manuell fotografieren

Ou ja richtig. Nur ein manuelles Foto ist ein gutes Foto. Das kann ich definitiv verneinen. Es ist nicht relevant in welchem Modus du deine Fotos machst. Ich selbst empfehle den manuellen Modus, doch es kommt auf deutlich mehr an. Der manuelle Modus gibt dir die volle Kontrolle über deine Kamera. Du kannst genau einstellen, wie das Bild fotografiert werden soll, doch du musst es auch genau einstellen.

In ständig wechselnden Lichtsituationen hilft die Automatik dein Bild korrekt zu belichten. Auch in einem automatischen Modus kannst du die Helligkeit deines Bildes kontrollieren und tolle Fotos machen. Was gemeinst ist mit dem „man sollte möglichst manuell fotografieren“ ist, dass man das Denken nicht der Kamera überlässt. Drauf halten und abdrücken hat nichts mit Fotografie zu tun, du brauchst die Kontrolle über deine Kamera. Wenn du diese auch in der Automatisch (P, A, S) hast (durch die Belichtungskorrektur zum Beispiel) kannst du auch in diesem Modus tolle Bilder machen und es gibt viele Situationen in denen das sogar besser funktioniert, als der manuelle Modus.

Du brauchst Vollformat

Vollform der heilige Gral der Fotografie. Alles andere ist ja nur ein CROP-Sensor. Nun ja nicht ganz. Auch ein APS-C/Micro 4/3 Sensor hat seine Daseinsberechtigung. Es ist definitiv nicht notwendig mit Vollformat zu fotografieren, um tolle Bilder zu machen. Es kommt darauf an, was du fotografieren möchtest. Willst du in einem hohen ISO-Bereich oder sehr Weitwinklig fotografieren, würde ich dir eher zu einer Vollformatkamera raten. Fotografierst du gerne weit entfernte Motive oder möchtest bei Kauf der Kamera Geld sparen, dann nimm besten auch eine Kamera mit CROP-Sensor.

Megapixel

Ob man es glauben möchte oder nicht, es ist nicht notwendig möglichst viele Megapixel in der Kamera zu haben. Natürlich müssen die Hersteller bei der Vermarktung etwas Greifbares haben, dass man gegenüber der Konkurrenz als Mehrwert darstellt. Bei Kameras ist, sind das die Megapixel. Vollkommen logisch immer ersten Moment klingen 30 Megapixel besser als 20, doch in der Praxis relativiert sich das meistens.

Das perfekte Beispiel hierfür ist eigentlich die Sony A7s Serie. Hier hat der Hersteller auf Megapixel verzichtet und die Kamera dafür mit einem gigantischen ISO Boost ausgestattet. Die Kamera fotografiert nur mit 12 Megapixel, doch macht dafür bei ISO 204800 immer noch akzeptabel Bilder und das ist einfach nur der Wahnsinn.

Wenn du also Objektive nicht groß ausdrucken möchtest oder jedes Bild extrem zuschneiden willst brauchst du nicht viele Megapixel. Wenn man Bilder für Facebook auf unter zwei Megapixel komprimiert dann ist es fast egal mit welcher Auflösung sie ursprünglich fotografiert wurden.

Zu viele Megapixel können jedoch auch schaden. Das merkt man sehr gut an dem 42 Megapixel Smartphone, dass es mal eine Zeit lang zu kaufen gab. Auf den kleinen Smartphone-Sensor müssen 42 Megapixel gequetscht werden und was sich im ersten Moment super anhört, wird gerade bei schlechten Lichtsituationen zum Desaster. Die einzelnen Pixel müssen sich das Licht nämlich teilen und je mehr Pixel, umso weniger Licht pro Pixel. Man hat zwar ein Bild in hoher Auflösung, doch die Qualität ist trotzdem schlecht.

Merkt euch einfach, dass Auflösung nicht alles ist und das mehr Pixel nicht unbedingt für ein besseres Bild sorgen.

Objektive

Objektive sind das wichtigste an deiner Ausrüstung. Dadurch sieht die Kamera und es ist deshalb extrem wichtig ein gutes Objektiv zu haben. Die Kamera ist zwar für das Machen des Bildes zuständig, doch wie gut die Kamera sieht, ist vom Objektiv abhängig. Schärfe, Kontrast und Wirkung deines Bildes können sich um Welten verändern, einfach durch ein neues Objektiv.

Wenn du also die Wahl hast dir eine neue Kamera oder ein neues Objektiv zu kaufen, dann investiere erst in ein gutes Objektiv, bevor du dein Geld für eine neue Kamera ausgibst.

Für alle die mir jetzt nicht glauben, schaut euch den folgenden Vergleich an. Hier seht ihr das Canon 50mm 1.2 vs. das Canon 50mm 1.8

canon 50mm vergleich der objektive fotografieren lernen onlineDas soll jetzt nicht heißen, dass ihr 1000€ für ein Objektiv ausgeben solltet und sonst nur schlechte Bilder macht, aber wenn man auf eine neue Kamera spart, sollte man überlegen das Geld nicht eher in ein neues Objektiv zu stecken.

Stativ

Das ist jetzt noch ein kleiner Bonustipp, in dem Es um Stative geht. Ich habe es schon oft gesehen, dass Fotografen mit Stativen unterwegs sind, und zwar in Situationen die komplett unnötig sind. Es wird einfach immer mit dem Stativ fotografiert. Warum? Ja es gibt Momente, in denen ich auch ein Stativ verwende. Wenn ich den Moment entschleunigen möchte und in Ruhe eine Landschaft fotografieren will, stelle ich die Kamera gerne auf ein Stativ und lass die Situation auf mich wirken. Wenn ich eine Langzeitbelichtung machen will, ist es fast schon notwendig ein Stativ mitzunehmen, doch wenn diese Punkte nicht zutreffen lasst es einfach zu Hause. Das Stativ behindert euch und ihr müsst es ständig Auf- und Abbauen und schleppt es ständig mit euch herum.

Mein Tipp ist: Nehmt das Stativ nur mit, wenn es Sinnvoll ist. Wenn ihr überlegt eine Langzeitbelichtung zu machen zum Beispiel. In jedem anderen Moment ist das Stativ nur unnötiger Ballast und behindert euch beim Fotografieren.

OK das war’s für heute. Schreibt gerne eure Meinung zu meinen Punkten in die Kommentare. Vielleicht habt ihr ja selbst den einen oder anderen Punkt den ihr noch anmerken möchtet. Ich freue mich drauf und wir sehen uns entweder im nächsten Tutorial wieder oder du schaust dir jetzt meinen Fotografie 1×1 Videokurs an, in dem ich dir in über 10h alles beibringe, was du brauchst um mit deiner Fotografie durchzustarten.

Bis zum nächsten Mal

Gruß

Matthias

Beitragstags

17 Kommentare zu "10+1 Fotografie-Mythen"

  1. 02:30 Nein, die Kompaktkameras sind nicht abgelöst durch die Smartphones, weil ein Smartphone nicht ohne Qualitätsverlust zoomen kann. Reicht der Weitwinkel, reicht das Smartphone. Wenn nicht, ist eine Kompaktkameras immer noch die richtige Wahl. Ich finde es übrigens lustig, dass du ein "Smartphone" als eine "billige Kamera" bezeichnest ;)… Also die Handys, die die Leute so kaufen, sind definitiv selten "billig" :-D02:50: DSLR sind ja schon technisch abgelöst. Nur halt net von Smartphones. Allgemein wundert es mich, das du nur von Spiegelreflex redest... Klar, die gibt's noch, klar viele verwenden die noch, auch und vor allem noch viele Profis. Aber sie sind eben nicht mehr "the only (Highend) kid of the block" ;)

    • Wie viele Fotografen mit Kompaktkameras hast du denn in letzter Zeit gesehen? Dominiert nicht eher das Smartphone?Ich sage immer noch DSLRs. Ja die DSLMs spielen in vielerlei Hinsicht in der gleichen Liga, doch ich brauche wohl ein neues Wort. Weil ständig Spiegelreflex und Spiegellose Kameras sagen zu müssen wird auf dauern zum Zungenbrecher :D
    • @Matthias ButzSmartphones dominieren Kompakte, das stimmt schon, aber es ging ja drum, ob sie tot sind. Und das sind sie nicht ;)… Im Rahmen meiner Tätigkeiten bekomme ich auch mit, was so verkauft wird in einem großen Elektronikmarkt mit rotem Design, und Kompaktkameras gehen immer noch viel weg jeden Tag. Viel weniger als vor 10 Jahren, und natürlich viiiiiiiiiiel weniger als Smartphones, aber sie gibt's noch ;)…Es gibt ein Wort: "Systemkameras". Das sind nämlich alle Kameras mit wechselbarer Optik. Problem ist nur, das viele das Wort als Synonym für Spiegellose allein sehen, was falsch ist. Denn jede SLT und DSLR ist per Definition schon immer auch eine Systemkamera gewesen ;).. DSLMs finde ich ja tatsächlich ein dämliches Wort :-D
  2. das laufen nervt! erinnert an rach der restauranttester

    • Bitte wer? Bin ich dafür nicht alt genug oder liegt es daran das ich kein Fernsehen habe?😜
  3. Lass doch das sinnlose laufen

    • Super Video, vielen Dank. Du sprichst mir aus der Seele, ich fotografiere seit einigen Jahren mit der Canon 6D und zwei Festbrennweiten sämtliche Hochzeiten. LG

      • Du wirkst nen bisschen nervös in den Videos. Und red mal nicht so abgehakt ^^. Nicht übel nehmen. Gut gemeinte Kritik.

        • Und du hast zwar ne tolle Kamera um Videos zu machen, solltest dann aber auch scharf stellen ^^
      • Ja das mit den Smartphones ist echt schlimm, viele die keinen tieferen Bezug in das Mysterium haben, wissen einfach nicht was eine DSLR/Systemkamera, im besten Fall Vollformat, ausmacht 😃💪🏻

        • Bei 4:12 ist es das Ehrlichst was ich jemals von einem Fotografen gehört habe.

          • Es ist die Wahrheit. Auch wenn sich einige als die Unfehlbarkeit in person darstellen, jeder fängt klein an. Wissen ist etwas das man nicht erben kann.
        • Mit einem Body für 300 € und nemm guten Opjektiv in höherer Preisklasse und kreativität kommt man auch sehr weit. :-) Verstehen halt die wenigsten. Lg

          • Sehr gut gemachtes Video. Kompliment! Du wirst sicher sehr viel Erfolg haben, wenn Du nicht wie all die anderen "Profis" nur noch über Kameras, Objektive, Stative etc. Werbung machen musst. Letztendlich hat Fotografie etwas mit Kunst zu tun, wo die Marken nicht wirklich im Vordergrund stehen sollten. Es ist wirklich eine Unsitte geworden, dass sich Fotografen nur noch von den Herstellern sponsern lassen und jeden Müll auf Youtube präsentieren und meinen sie seien die größten Fotografen ever. Youtube ist zu einer Verkaufsplattform verkommen, zu mindest hier im deutschsprachigen Raum. Da ist es sehr erfrischend, wenn jemand wie Du sich wieder auf das Wesentliche konzentriert. Besten Dank dafür! Mach weiter so!

            • Vielen Dank für dein Feedback. Ich versuche die Werbung so gut es geht raus zu halten und empfehle eigentlich nur selten Produkte & auch nur dann wenn ich davon überzeugt bin.
          • Minute 5, laufen und reden ... Dann bleib doch einfach mal stehen 😊

            • Wer stehen bleibt kommt nicht voran :P
            • @Matthias Butz 😎😁
          • Richtig lieb gemachtes, tolles Video. Vorallem für "echte" Einsteiger, oder solche die ganz am Anfang stehen. Respekt.....

            • Vielen Dank :) 👍
          • also für viele ist ja mittelformat das echte "volle format", weil mittelformatsensoren nun mal fast doppelt so groß sind wie kleinbildsensoren und einen viel professionelleren look haben. kann ich gut nachvollziehen und würde daher kleinbild auch nicht als vollformat bezeichen, zumal das Modewort "vollformat" ein frei erfundener phantasiebegriff der industrie ist ;)

            • ????? Kleinbildsensor?????? Öhm gab es nie .... es sei Du meinst die Microsensoren aus Smartphones. Analoge Kameras (Kleinbildformat) haben garkeine Sensoren. Nur den Lichtschacht. An dessen Ende der Film saß (sitzt) ... Das Bild eines Großformat-Filmes ist größer als der Sensor einer Vollformat-Kamera .....
            • nun, wir sind ja alle dumm geboren. dann gibt es halt jene, welche sich im laufe ihres wachstums entwickeln und eben die anderen. ich wünsche dir jedenfalls viel erfolg ;)
            • Ihr wisst schon über was ihr hier diskutiert oder?
            • der begriff "vollformat" ist genau genommen eben auch nur eine art "mythos" und wurde von der industrie erfunden. er sollte "damals" (anfang 2000) zum audruck bringen, das man nun in der lage sei den "damals" größten sensor in massen zu produzieren und der entsprach "damals" der größe von 35mm kleinbild. somit ist der begriff "vollformat" gar nicht an eine bestimmte sensorgröße, sondern an die der technick entprechend "aktuell" größte in massen zu produzierende sensorgröße gebunden nur das wissen viele youtube kids eben nicht und posten dann unangemessene kommentare. man kann das übrigens alles nachlesen, wenn man sich einmal intensiver mit der geschichte der fotografie beschäftigt. aktuell ist es so, das fuji ordentlich buttert und dadurch sehr starkt gehyped wird. spätestens wenn die in kürze mit ihrer bezahlbaren 51 megapixel mittelformat kamera auf den markt kommen (gfx 50r), wird der wanderpokal "vollformat" weitergereicht. in diesem kontext "großformat" ins spiel zu bringen ist albern. soweit mir bekannt gibt es auch nur eine einzige digitale großformat kamera (largesense ls911). die hat aber nur 12 megapixel, maximal 26fps und kostet ca. 100.000,- eur. dieses format ist als reines nischenprodukt für den massenmarkt definitiv nicht relevant. der allgemeine trend geht aber trotzdem tendenziell ganz klar in richtung größerer sensor weil fast überall gepredigt wird "größerer sensor = besserer sensor = bessere Aufnahmen". das liegt eben vor allem auch an den größeren youtube gurus, die ständig vom tollen look der großen sensoren reden und das auf noch größere sensor noch mehr licht fällt usw. es wird dann halt nur für einige blöd, oder gar schmerzlich, wenn sich der eigene sensor wieder "kleinbild" und nicht mehr "vollformat" nennt. nicht das die aufnahmen dann plötzlich nicht mehr so "voll" aussehen ;)
          • Sehr cooles Video auch als Hobby Photographer...sagt ein Informatiker

            • Wir sind Überall 😉👍
          • Sehr cooles Video. Der Body ist bei den heutigen Kameras echt mehr oder weniger egal. Ich habe tatsächlich lange nur in Objektive investiert und habe mir eigentlich nur eine bessere Kamera gekauft, weil ich so einen Schnickschnack wie Fokuspriorität beim permanenten Autofokus haben wollte. So ein paar Kleinigkeiten, die es mir (vor allem mit meiner Sehbehinderung) viel viel einfacher machen, unscharfe Bilder zu vermeiden. Jetzt habe ich das und bin mir sicher, ich werde so schnell nicht wieder einen neuen Body kaufen.

            • Schönes Video, endlich werden mal die Mythen aufgeklärt, die doch so viele glauben. :DIch hätte eine Frage, die vielleicht auch anderen weiterhilft: Meinst du, man sollte sich als zweites Objektiv zum Kit-Objektiv eher eine Festbrennweite kaufen, um vielleicht kreativer zu werden und sich bewusst einzuschränken, oder sollte man sich einen guten Allrounder a la 24-70 2.8 (umgerechnet) kaufen um alles abzudecken?Man kann zwar mit dem Kit-Objektiv viele Situationen abdecken, aber irgendwann reicht es einem als Fotograf eben nicht mehr. Es macht zwar nicht jeder mit gutem Equipment tolle Bilder, aber es kann tolle Bilder schöner machen ! ;DIch freue mich auf weitere Videos!

              • +Toraibo vielen dank für dein Feedback. Grundsätzlich empfehle ich jedem Anfänger eine Festbrennweite. Es hilft ein gutes Gefühl für Tiefenschärfe und Brennweite zu bekommen.Was fotografierst du denn hauptsächlich?
              • Die meistens Kitobjektive sind umgerechnet 24-70 bzw 28-80 oder vergleichbares in der Gegend. Ich würde dir bei den üblichen 18-55 Kitobjektiven ein Tele empfehlen, wie etwa 70-300 oä, da gibt es brauchbare und günstige von Tamron. Hat zwei Vorteile: Dui kannst aufgrund der längeren Brennweite den typischen "unscharfer Hintergrund" Look kreieren bei Portraits, jedoch auch aufgrund der längeren Brennweite mehr Situationen abdecken wie zum Beispiel Sportaufnahmen, die bei 18-55mm und 50/35mm eher schwierig werden, da einfach die Reichweite fehlt.Wenn dein Kitobjektiv eher richtung 18-105mm oder 18-135mm ist würde ich dir zur übliche Festbrennweite raten, umgerechnet 50mm (also im wahrscheinlich überwiegenden Fall eines APS-C Sensors 35mm).
              • Fotografieren Lernen erstmal vielen Dank für die Antwort! Ich fotografiere viel Landschaft und Architektur, habe aber in nächster Zeit auch vor mehr Portraits zu machen und Sport zu fotografieren.
              • LetsKetchup Danke für die hilfreiche Antwort! Ich habe ein 18-55, was zwar einen guten Brennweitenbereich abdeckt, aber schärfer sein könnte und oft zu lichtschwach ist. Für Reisen habe ich ein Tamron 18-200, womit ich dann auch die Telebereiche abdecke, aber die Lichtstärke ist (auch aufgrund des günstigen Preises) oft nicht hinreichend, zumal solche Reisezooms für brauchbare Schärfe meistens auch noch abgeblendet werden müssen (Region F/5.6 - F/9)
            • Wow, die Sprechgeschwindigkeit ist enorm. Das Rumgehen muß auch nicht sein. Die Infos sind klasse! Danke!

              • Ich muss da noch meinen richtigen Flow finden 😉Das mit der Sprechgeschwindigkeit hab ich schon öfters gehört. Ich glaube deshalb kann man sich die Videos bei youtube auch in langsamer Geschwindigkeit anschauen 😂
              • Dann dauern sie aber auch länger :-)  :-)
              • 😂😂😂
              • @Hans Wi na, ob ich mir 22 oder 25 min Zeit nehme, macht das was aus.
              • @Helga M. Dragosits woher denn - mit 0.75x abgespielt dauern 22 Min. aber 29 Min lang, oder so........
            • sehr geiles video!

              • +hansli günter Vielen Dank 😊👍

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