Flern => Fotografieren => Warum man Fotografen kopieren sollte

Hallo Leute,

heute geht es um ein Thema, was bei einigen verpönt ist.

Kopieren kann doch jeder oder?

Heute will ich genau das ansprechen und euch zeigen, warum man andere kopieren sollte.

Zumindest manchmal…

 

Wer kopiert hat keine eigenen Ideen…

Das stimmt nicht ganz. Jede Fotoidee gab es in irgendeiner Art schon mal. Fast alles wurde in irgend einer Art schon einmal so fotografiert.

Ich setzte mir selbst manchmal zur Aufgabe Bildstile zu kopieren. Warum? Ganz einfach weil man es nicht genau so nachmachen kann.

Es ist wie beim Kochen. Ihr könnt die genau gleichen Zutaten nehmen und es schmeckt dennoch anders.

In der Fotografie ist es ähnlich. Mit den gleichen Mitteln werdet ihr trotzdem zu einem anderen Ergebnis kommen. Auch wenn ich genau weiß, wie ein Fotograf ein Bild gemacht hat, gibt es so viele Faktoren auf die es ankommt, dass es fast unmöglich ist das Bild 1:1 nachzustellen.

Wie ich Bilder kopiere

Wenn ich einmal in eine andere Richtung gehen möchte und etwas komplett neues probieren möchte, suche ich mir einen Bildstil oder eine Idee aus und schreibe mir auf, wie ich zu dem gleichen Ergebnis kommen könnte.

In meinem Fall habe ich mir ein Portraitprojekt von Jens Burger rausgesucht. Von Anfang an war klar, dass ich mit einem Ringlicht fotografiere. Die Hintergründe sollten die gleichen, oder zumindest ähnliche sein. Ich habe mir also einen Grundmauerschutz und eine große Rolle Polsterfolie besorgt und losgelegt.

Vieles war anders als auf der Vorlage aber das war nicht schlimm. Ich wollte trotz der Vorgaben etwas neues machen. In meinem Stil.

Das Ergebnis

fotoshootig-farbsprenkel-jens-burger-matthias-butz-yaiza-fotomodel fotoshootig-grundmauerschutz-jens-burger-matthias-butz-yaiza-fotomodel fotoshootig-polsterfolie-jens-burger-matthias-butz-yaiza-fotomodel-2 fotoshootig-polsterfolie-jens-burger-matthias-butz-yaiza-fotomodel

Mein Fazit

Ihr seht die Bilder haben zwar Ähnlichkeit aber an sich nichts mit den Originalen gemeinsam. Ich habe meinen eigenen Stil eingebracht und mich zwar an die Idee gehalten, aber ab einem gewissen Punkt auf meine Weise weitergearbeitet.

Ich habe viel gelernt und das erste mal mit Ringlicht fotografiert. Das war mal etwas komplett anderes und ich konnte meinen Horizont erweitern.

Mein Tipp also an euch: Kopiert, aber nicht 1:1 und macht es nicht immer.

 

Feedback

 

Jetzt seid ihr an der Reihe…

Habt ihr schon mal einen Fotografen kopiert? Wie waren die Ergebnisse?

Wie ist eure Meinung zum kopieren?

Schreibt es mir in die Kommentare und lasst uns Diskutieren.

 

Gruß

 

Matthias

 

Matthias Butz

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Wenn man Spaß an etwas hat, ist man deutlich motivierter und kniet sich mehr rein als andere, um Schritt für Schritt besser zu werden. Ich möchte weg von engstirnigen Denken und probiere immer wieder neue Sachen aus um meinen Horizont zu erweitern. Das ist auch der Grund, warum ich die Dinge deutlich lockerer sehe als andere. Ich lasse mich auf mein Team und die Personen mit denen ich Arbeite ein um bessere Ergebnisse zu bekommen.

Alle Beiträge anzeigen

Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.