Wie komme ich an TFP Modelle

Jeder Anfang der Fotografie ist teuer und meist sehr frustrierend. Das meiste Geld gibt man wohl für Modelle aus um sich einengendes Portfolio auf zu bauen. Doch auch Models brauchen ein Portfolio und es bietet sich hier eine Kooperation an. TFP (time for print oder time for photos) ist eine tolle Möglichkeit für beide Seiten das eigene Portfolio zu erweitern, ohne viel Geld zu investieren.
Für viele Anfänger kann es recht schwer werden einen Model zu finden, welches sich auf ein TFP Shooting einlässt. Genau wie bei uns Fotografen sind auch Modelle sehr wählerisch und möchten natürlich selbst einen Vorteil aus dem Shootings ziehen. Denn TFP ist nicht einfach kostenloses Arbeiten. Alle Parteien werden mit Bilder aus dem Shooting entlohnt. Je erfahrener ein Model umso höher ist natürlich der Anspruch an die Bilder.
Da es nicht immer einfach ist ein Model von der eigenen Erfahrung und Professionalität zu überzeugen, habe ich heute 5 Tipps für euch.

1. eine professionelle Webseite

Nur eine Kamera allein reicht nicht. Einwiest an deinen Bildern beurteilt und es ist wichtig diese ansprechend zu präsentieren. Achte bei der Auswahl des Designs darauf, dass es zu deinem restlichen Auftreten passt. Schwarzweiß-Charakterportraits machen sich nicht sonderlich gut auf pinkfarbenen Hintergrund. Anbieter wie Squarespace & the Grid bieten anspruchsvolle und preisgünstige Webseiten, die sehr einfach und schnell zu bedienen sind.

2. Zeige passende Bilder

Du suchst ein TFP-Model für ein Modeshooting und hast viele tolle Landschaftsbilder auf deiner Seite? Eher unpassend!
Achte Standesehen darauf, für potenzielle Modelle passende Arbeiten zu zeigen. Zeige Bilder, nach denen die Models suchen und die für sie relevant sind.

3. Nutze Plattformen, die Models auch benutzen.

Niemand kann riechen, das du auf der Suche nach TFP Modellen bist. Es wird zwar früher oder später vorkommen, dass du Anfragen in dieser Richtung bekommt, das ist jedoch nicht der Regelfall.
In kleinen Städten ist es eher schwierig passende Modelle zu finden. In jeder größeren Stadt gibt es jedoch den einen oder anderen Stammtisch, auf dem man immer wieder Hobbymodels trifft.
Solltest du wirklich in einer eher kleinen Stadt wohnen gibt es auch Möglichkeiten im Internet wie z.B. die Model-Kartei oder diverse Facebookgruppen.

4. Versuchs, Versuchs nochmal & Versuchs nochmal!

Du wirst viele absagen bekommen & viele werden dir gar nicht antworten. Bleibe Hartnäckig aber freundlich. Wenn es nich klappt dann gibt es noch genug andere Modelle.

5. Bitte sei nicht komisch

Klingt etwas eigenartig, aber es gibt so viele schwarze Schafe, dass hier sehr oft die Alarmglocken angehen. Ich bekomme auch öfters Anfragen die ich schon grundsätzlich ablehne. “Können wir einfach mal so Bilder machen auf TFP, also ohne Bezahlung?” Klingt nicht interessant, klingt eher nach jemandem der einfach gratis Bilder haben möchte.
Genau so ist es für Modelle auch. Seid sympathisch und ehrlich. Beschreibt eure Bildidee so genau wie möglich und macht euch interessant.

TFP Shootings ist eine wirklich tolle Methode das eigene Portfolio aufzubauen oder zu verbessern. Doch gerade für unerfahrene Fotografen kann es sehr schwer sein passende Modelle zu finden.
Es würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit TFP Shootings in den Kommentaren Teilen könntet.

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Dieser Beitrag wurde von Matthias Butz geschrieben

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Wenn man Spaß an etwas hat, ist man deutlich motivierter und kniet sich mehr rein als andere, um Schritt für Schritt besser zu werden. Ich möchte weg von engstirnigen Denken und probiere immer wieder neue Sachen aus um meinen Horizont zu erweitern. Das ist auch der Grund, warum ich die Dinge deutlich lockerer sehe als andere. Ich lasse mich auf mein Team und die Personen mit denen ich Arbeite ein um bessere Ergebnisse zu bekommen.