7 Anfängertipps die deine Fotografie voran bringen

Jeder Profi stand mal an dieser Stelle. Er war ein Anfänger. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. All die fantastischen Fotografen haben auch einmal klein angefangen.

Es gibt einen einfachen Weg, wie man es selbst sehr weit bringen kann und seine eigene Fotografie vorantreibt.

Ich habe heute 7 Tipps, die ihr nutzen könnt um eure Fotografie zu verbessern. Nicht Dreh eine neue Kamera oder ein besseres Objektiv. Nicht die Kamera macht die Bilder sondern der Fotograf ist ein Spruch den ich schon viel zu oft gehört habe. Doch wer nimmt ihn wirklich ernst? Heute soll es nur um euch gehen nicht um die Kamera in eurer Hand.

Es geht um die Tipps die euch 100-mal mehr voran bringen, als ein neues Objektiv.

Erst Wissen und dann die Ausrüstung

erst wissen dann ausrüstungWenn ihr die Wahl hättet, zwischen einem Workshop an einer genialen Location oder der neusten Vollformatkamera eures Lieblingsherstellers, was würdet ihr wählen? Leider würden sich die meisten für die neue Kamera entscheiden.

Doch machst du durch die neue Kamera bessere Bilder. Wird ein neues Objektiv deine Fotografie so bahnbrechend verändern?

Ist es nicht besser, dein Geld in einen erstklassigen Workshop oder eine Workshopreise zu investieren und von einem Profi zu lernen worauf es ankommt und dann erst in neue Ausrüstung zu investieren?

Ich habe selbst auch sehr viel Lehrgeld zahlen müssen und bin nach langer Zeit bei einem System, das ich in und auswendig kenne und mit dem ich umgehen kann.

Besucht Workshops und bildet euch weiter und denkt nicht als erstes an die Ausrüstung.

Fotografiere für dich und nicht für andere

Fotografierst du deine Bilder, weil Sie dir gefallen? Oder fotografierst du deine Bilder, weil sie viele Likes auf Facebook bekommen?

Viele Fotografen fotografieren einem Trend hinterher und machen nur nach, was andere vormachen. Doch willst du dem Trend folgen oder möchtest du einen Trend setzen?

Natürlich wird niemand über Nacht berühmt, doch warum sollte man bekannt werden, wenn man nur nachmacht was andere vormachen?

Du sollst deinen eigenen Stil finden! Also fotografiere was dir gefällt und was dir Spaß macht.

Setze dir eigene Limits

setze dir eigene LimitsVielleicht kennen einige meinen Beitrag lernen durch defekte Kamera. Doch es geht noch weiter. Limitiert eure Ausrüstung und fotografiert beispielsweise nur mit einer Festbrennweite. Limitiert euch auf ein Genre der Fotografie und fotografiert für zwei Wochen nur Portraits.

Ihr werdet besser werden einfach, weil ihr ein Gefühl für eure Kamera bekommt.

Fotografiert einen Monat nur mit dem Handy. Hier zählen keine Einstellung sondern rein die Bildgestaltung.

Limits setzen, egal ob Ausrüstung, Bildstil oder Tageszeit ist eine der Besten Methoden um diese eine Disziplin zu meistern. Du kannst sie alle meistern, jedoch nicht auf einmal. Nimm sie dir nach und nach vor und dir wirst erleben wie sich deine Fähigkeiten und deine Erfahrung verbessert.

Finde dein Fotografiegenre

5-Hochzeitsfotografie-Tipps-die-du-wissen-solltest-bevor-du-deine-erste-Hochzeit-fotografierst

Es ist eher eine Erweiterung des ersten Punkts, doch extrem wichtig. Niemand kann alles auf einmal sein. Schaut euch mal die großen Fotografen an. Jeder ist auf seinem Gebiet einer der besten. Jedoch nur auf seinem Gebiet. Du wirst kein Hochzeits, Portrait & Landschaftsmeister auf einmal, vielleicht sogar nie.

Finde deinen Fotografie Bereich und konzentriere dich darauf. Es ist besser eine Disziplin perfekt zu beherrschen als von allem ein bisschen.

Gehe einen Schritt zurück

Auf die Speicherkarte passen über 1000 RAW-Dateien also 10 Bilder pro Sekunde und „gib ihm“ ne? FALSCH! Ja es wird bestimmt ein gutes Bild dabei sein, aber weißt du warum? Denkst du dir einfach “Hey Cool, dann brauch ich die anderen ja nicht mehr”? Das macht jedoch keinen guten Fotografen aus.

Denke einfach mal zurück an die Zeiten, in denen es 36 Bilder pro Film gab. Da geht das zwar auch doch Filme sind teuer.

Setze dir doch einfach mal das Limit ein Shooting nur mit 36 zu machen. Du beginnst darüber nachzudenken und achtest darauf, das Maximum aus deinem Bild zu holen.
Ach ja: Löschen gilt nicht. Du hast nur 36 Auslösungen!

Finde Freunde und eine Community

Auf eigene Faust loszulegen muss nicht falsch sein. Doch es hilft enorm Leute um sich zu haben, welche die gleichen Interessen haben. Egal ob Facebookgruppen oder ein Stammtisch in deiner Nähe, hier gibt es überall Fotografen die dir weiterhelfen und dich voran bringen.

Es gibt ehrliche Meinungen zu deinen Bildern und Tipps, was du besser machen kannst.

Zeige deine Bilder also anderen Fotografen, auf deren Meinung du Wert legen kannst.

Üben, Lernen und nochmal Üben

Der letzte, jedoch auch der wichtigste, Tipp ist das Üben. Ich habe es schon einmal gesagt, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Üben ist das wichtigste in der Fotografie.

Alles im Leben muss man lernen. Bei manchen klappt es besser, bei manchen schlechter doch es gibt immer einen Bereich in der Fotografie der einem weniger liegt. Spätestens wenn es mal zur Steuererklärung kommt 🙂

Die meisten Anfänger gehen einfach nur raus und fotografieren. Doch was und wie und wann? Einfach dann wann wir Lust haben? Einfach alles was uns vor die Linse kommt? Mit den Einstellungen die eben erscheinen, wenn wir den Auslöser drücken?
NEIN!

Das ist doch keine Fotografie. So fotografieren die Asiaten in Heidelberg mit dem iPad. Also lernt eure Kamera kennen. Gebt euch selbst eine Aufgabe und ein Lernziel. Setzt in eurem Lernprozess die ersten sechs Tipps um und geht raus und fotografiert. Nicht einfach so, sondern mit Sinn und Verstand.

Auch ein Profi, der schon lange Geld mit seiner Arbeit verdient und vielleicht selbst Trainer ist muss üben. Weiterbildung ist wie das Schwimmen. Wer sich nicht bewegt geht unter.

Fazit

All das sind Tipps, die mir selbst geholfen und mich und meine Fotografie voran gebracht haben. Ich habe einige Fehler gemacht und auch ihr werdet einige Fehler machen. Ich habe jedoch keinen bereut. Denn durch Fehler lernt man. Die Frage ist nur wie schnell.

Hast du noch einen Tipp, der dir am Anfang sehr geholfen hat? Ab in die Kommentare!

 

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Dieser Beitrag wurde von Matthias Butz geschrieben

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Wenn man Spaß an etwas hat, ist man deutlich motivierter und kniet sich mehr rein als andere, um Schritt für Schritt besser zu werden. Ich möchte weg von engstirnigen Denken und probiere immer wieder neue Sachen aus um meinen Horizont zu erweitern. Das ist auch der Grund, warum ich die Dinge deutlich lockerer sehe als andere. Ich lasse mich auf mein Team und die Personen mit denen ich Arbeite ein um bessere Ergebnisse zu bekommen.