Wie finde ich meinen Bildstil als Fotoraf?

Hallo Zusammen,

toll das du heute wieder dabei bist. Wir haben heute wieder ein Tutorial für dich. Es geht um den eigenen Bildstil. Viele Fotorgafen haben vielleicht schon Ihren eigenen Stil und wissen es vielleicht noch gar nicht, andere sind dagegen noch auf der Suche

Warum ist ein Bildstil so wichtig?

Habt ihr euch schon einmal ein Bild angesehen und wusstet auf Anhieb von welchem Fotografen es ist? Oder habt ihr schon einmal ein Produkt gesehen und kanntet schon den Hersteller bevor ihr es lesen konntet?

Der Grund hierfür ist, dass jede Marke ihren eigenen Stil hat und ihre eigene Coorparte Identity. Genau das müssen deine Bilder auch werden, wenn du möchtest dass diese wiedererkannt werden. Eine eigne Marke.

Doch was ist hierfür wichtig?

Wir klären die größten Punkte in diesem Blogbeitrag!

In welchem Bereich der Fotografie bewege ich mich?

Hast du hier eine klare Linie? Oder fotografierst du einfach was dir vor die Linse kommt? Vielleicht solltest du dich in eine Richtung spezialisieren. Viele Fotografen haben nur eine Richtung, die sie in der Öffentlichkeit präsentieren. Egal jetzt ob sie auch andere Bilder machen oder nicht.

Wenn du also hauptsächlich Menschen fotografierst, solltest du vielleicht die Landschaftsbilder aus dem Portfolio verbannen. Einfach um eine klare Linie zu schaffen.

Die Art des Fotografierens

Bestimmte Dinge gewöhnt man sich in seiner Zeit als Hobbyfotograf an. Beispielsweise die Perspektive. Ich selbst fotografiere oft aus einer sehr niedrigen Perspektive und habe damit deutlich mehr Tiefe im Bild. Das ist etwas, was meine Bilder besonders macht. Das nächste ist die Kamereinstellunge. Welche Blende, welches Objektiv. Doch es gibt noch mehr: Die Tageszeit, gegen oder mit der Sonne. Es gibt einfach unglaublich viele Faktoren welche ein Bild ausmachen.

Die Bildbearbeitung

Die Bildbearebitung spielt ebenfalls eine große Rolle beim eigenen Bildstil. Doch nicht nur der Farbstil, der durch die Bildbearbeitung kommt hat Einfluss auf das Ergebnis, sondern auch die Ausgangsfarben. Was hatte das Model an. Welche Farben kommen im Bild vor. Hier sind die Faktoren auch gefühlt unendlich.

Wie finde ich meinen Bildstil jetzt?

Wir haben jetzt einiges angesprochen, was einen Bildstil ausmacht. Doch was macht dich aus? Das musst du selbst herausfinden. Doch keine Sorge wir helfen dir dabei.

Am besten druckst du deine Bilder hierfür aus. Es muss kein DIN A0 Profidruck Hauptsache du kannst damit arbeiten. Jetzt besorgst du dir Notizzettel. Am besten in unterschiedlichen Farben.

Anschließend ordnest du jedem Bild seine Eigenschaften zu. Hierzu die erste Farbe der Notizzettel nehmen: Ich hatte ja schon einige Punkte angesprochen, vielleicht fallen dir ja noch mehr ein. Kameraeinstellungen, Wetter, Perspektive, Objektiv, Brennweite. Alles technische Faktoren!

Jetzt zur nächsten Farbe: Jetzt die Farbgebung des Bildes, egal ob diese in der Bearbeitung erreicht wurde, oder schon mit fotografiert wurde. Eher rötlich, eher bläulich… Schreib auf was dir einfällt.

In der Peoplefotografie kann man noch einen Punkt hinzufügen, und zwar der Ausdruck des Models, die Pose, die Kleidung, die Haarfarbe etc… Am besten auch hierfür eine gesonderte Farbe für deine Notizzettel nehmen.

Der wichtigste Punkt!: Wir wollen mit unseren Bildern ein gewisses Ziel erreichen. Wir wollen Emotionen auslösen und etwas bestimmtes beim Betrachter bewirken. Du warst beim Shooting dabei, deshalb ist dieses Ergebnis vielleicht etwas verfälscht. Du kannst den Bilder jedoch Emotionen zuordnen und die Meinung unbeteiligter miteinbeziehen. Vielleicht Leute die deine Arbeit kennen, aber auch welche die Sie nicht kennen. Frag nicht ob Sie das Bild schön oder toll finden. Frag:

Welche Emotion löst dieses Bild bei dir aus?

Wie geht es jetzt weiter?

Wir haben etwas großes erreicht. Wir haben einen gemeinsamen Nenner deiner Bilder. Gewisse dinge wiederholen sich automatisch in deinen Bildern. Genau diese gilt es heraus zu holen. Das ist der Stil, der dich jetzt schon ausmacht. also schau welche Punkte sich immer wiederholen und versuche dich genau hierauf zu spezialisieren.

Ein Beispiel

Wie finde ich meinen Bildstil als Fotograf offene Blende, Weitwinkel, sehr tiefe Perspektive, gegen die Sonne, Sonnenuntergang, warme Farbgestaltung, gras, Natur, Unschärfe vorne & hinten, fröhlich, verliebt, glücklich, natürliche dynamische Bildbearbeitung,
offene Blende, Weitwinkel, sehr tiefe Perspektive, gegen die Sonne, Sonnenuntergang, warme Farbgestaltung, gras, Natur, Unschärfe vorne & hinten, fröhlich, verliebt, glücklich, natürliche dynamische Bildbearbeitung,

Wenn ich das jetzt in Zukunft anwende, kommen bei meinen Paarshootings immer ähnliche und doch andere Bilder heraus. Doch ein Betrachter, sieht eine deutliche Ähnlichkeit.

Wie finde ich meinen Bildstil als Fotograf offene Blende, Weitwinkel, sehr tiefe Perspektive, gegen die Sonne, Sonnenuntergang, warme Farbgestaltung, gras, Natur, Unschärfe vorne & hinten, fröhlich, verliebt, glücklich, natürliche dynamische Bildbearbeitung,Wie finde ich meinen Bildstil als Fotograf offene Blende, Weitwinkel, sehr tiefe Perspektive, gegen die Sonne, Sonnenuntergang, warme Farbgestaltung, gras, Natur, Unschärfe vorne & hinten, fröhlich, verliebt, glücklich, natürliche dynamische Bildbearbeitung,Wie finde ich meinen Bildstil als Fotograf offene Blende, Weitwinkel, sehr tiefe Perspektive, gegen die Sonne, Sonnenuntergang, warme Farbgestaltung, gras, Natur, Unschärfe vorne & hinten, fröhlich, verliebt, glücklich, natürliche dynamische Bildbearbeitung,

 

Fazit

Es ist nicht immer einfach seinen eigenen Bildstil zu finden. Doch mit dieser Methode geht es deutlich einfacher.

 

Was denkt ihr darüber? Eure Meinung; ab in die Kommentare!

 

Es gefällt dir? Hilf uns und Teile es mit deinen Freunden!



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dieser Beitrag wurde von Matthias Butz geschrieben

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Wenn man Spaß an etwas hat, ist man deutlich motivierter und kniet sich mehr rein als andere, um Schritt für Schritt besser zu werden. Ich möchte weg von engstirnigen Denken und probiere immer wieder neue Sachen aus um meinen Horizont zu erweitern. Das ist auch der Grund, warum ich die Dinge deutlich lockerer sehe als andere. Ich lasse mich auf mein Team und die Personen mit denen ich Arbeite ein um bessere Ergebnisse zu bekommen.