Der Graufilter

Zu dem Effekt von Graufiltern gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, ausser dass Sie das Bild dunkler machen. Das gibt uns die Möglichkeit beispielsweise am Tag eine Langzeitbelichtung zu machen, oder auch bei knalligem Sonnelicht noch mit einer recht offenen Blende zu fotografieren.

Hier solltet Ihr definitiv keine billigen Filter kaufen. Ich hatte schon einmal den Fall, dass ein Graufilter das Bild pink eingefärbt hat.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Die Stärke ist etwas eigenartig gekennzeichnet. Merken muss man sich eigentlich nur; je höher die Zahl hinter dem ND, desto stärker der Filter. Hier ein paar Beispiele:

  • 1000-Fach Filter: Dieser Graufilter ist für „Superweich-Effekte“ und kann auch bei hellem Sonnenschein eine relativ lange Belichtungszeit garantieren.
  • 64-Fach Filter: Dieser Filter ist ein echter Allrounder. Hiermit lassen sich immer noch gute Bilder mit samtig weichem Wasserflächen erzielen. Außerdem gut geeignet für schnell fließendes Wasser.
  • 8-Fach Filter: Dieser Filter kann die gewünschten Effekte nur bei wenig Sonnenlicht erzielen. Im Gegensatz zum 1000-Fach und 64-Fach ist hier kaum ein Unterschied zu merken. Er eignet sich beispielsweise für Aufnahmen bei Sonnenuntergängen.

Welche Effekte lassen sich mit einem Graufilter erzeugen?

Ein Graufilter eignet sich nicht nur um bei Sonnenschein zu fotografieren. Mit einem Graufilter lassen sich verschiedenen Effekte erzielen, wie zum Beispiel das Verschwinden von Menschen auf belebten Plätzen. Faustregel: Je dunkler der Graufilter, desto stärker der Effekt.

  • Architekturaufnahmen (Personen verschwinden)
  • Wischeffekte (seidiges Wasser bei Wasserfällen, Fließgewässern und Wellen)
  • Durchgezogene Lichtspuren (fahrende Autos)

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Ein Kommentar für “Der Graufilter

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Dieser Beitrag wurde von Matthias Butz geschrieben

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Wenn man Spaß an etwas hat, ist man deutlich motivierter und kniet sich mehr rein als andere, um Schritt für Schritt besser zu werden. Ich möchte weg von engstirnigen Denken und probiere immer wieder neue Sachen aus um meinen Horizont zu erweitern. Das ist auch der Grund, warum ich die Dinge deutlich lockerer sehe als andere. Ich lasse mich auf mein Team und die Personen mit denen ich Arbeite ein um bessere Ergebnisse zu bekommen.