Was bringen teure Objektive?

Hallo Zusammen,

heute wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wichtig es ist viel Geld für Objektive auszugeben und wo genau die Unterschiede liegen.

Es ist klar das an einem 1.200 € Objektiv mehr dran ist, als an einem für 120€ doch wo genau liegen die Unterschiede und wann soll ich welches kaufen?

Preis

Der Preis ist wohl geröste Unterschied. Über 1000€  liegen zwischen den beiden Objektiven. Doch was rechtfertige so einen enormen Preisunterschied? ich zeige dir die ganzen Unterschiede zwischen den beiden Objektive mit den folgenden Punkten.

Bildqualität und Bokeh

Das Bokeh ist bei dem 50mm 1.2 deutlich weicher. man hat wirklich den Eindruck hier eine deutlich bessere Bildqualität zu bekommen. Der Punkt in dem das 50mm 1.2 die Nase deutlich weiter vorne hat ist die Schärfe. der Direktvergleich spricht hier bände. Es ist als hätte man die ganze Zeit vergessen die Brille aufzuziehen. WAHNSINN!

Links das 50mm 1.2 eingestellt auf Blende 1.8 und rechts das 50mm 1.8, natürlich auch auf Blende 1.8

Technische Daten

Bei den tehcnishcen Daten gibt es keinen sonderlich großen unterschied. Die zwei Blendenschritte unterschied sind in der Prkxis nicht wirklich relevant. Auch wenn man den Schärfebereich so noch etwas verkleinern kann und vielleicht etwas mehr Licht bekommt ist das zu gering um dafür 1.000 € mehr auszugeben oder?

Material

Natürlich bekommt man auch etwas für sein Geld. Der Unterschied ist nicht nur die Schärfe oder das Bokeh. Es werden in einem 1000€ teureren Objektiv natürlich deutlich wertigerer Materialien verbaut. Der Hersteller hat bei so einem Budget ganz andere Möglichkeiten und kann beispielsweise Plastik durch Aluminium und dünne billige Gläser durch dicke hcohwertige ersetzen. Das merkt man zwar auch am Gewicht, in diesem Fall ist das jedoch etwas guten 😉

Gegenlicht

Jetzt kann das 50mm 1.2 natürlich seine stärken ausspielen. Die wertigerer Verarbeitung sorgt auch bei schwierigen Lichtsituationen für ein gestochen scharfes Bild. Das heißt jedoch nicht, dass man das billigere 50 1.8 hier gar nicht benutzen kann, das Bild ist eben nur nicht so scharf und die Flares sind deutlich sichtbarer.

Autofokus.

In der Fotografie ist ein lauter Autofokus vielleicht nicht so störend, doch nciht nur der Geräufschpegel ist bei dem innen-liegenden Autofokus fast auf null, sondern auch die Geschwindigkeit udn Treffsicherheit ist beim 1.2er deutlich höher. Getestet habe ich es mit der alten Version der 50 mm 1.8 die neueste Version von Canon hat ebenfalls einen innen-liegenden Autofokus, dieser wird deutlich besser sein als bei der alten Version, ich wette jedoch trotz alledem, dass er nicht mit dem 50 1.2 mithalten kann.

 

Fazit

Ich hab jetzt so vom 50 1.2 geschwärmt, dass man es fast kaufen möchte. Ja es ist eine verdammt geniale Linse, doch welcher Hobbyfotograf kann mal eben 1200 € bezahlen? Ich denke die wenigsten. Ich empfehle euch klein anzufangen. Mit dem 50mm 1.8 kann man auch richtig geniale Bilder machen. Wenn ihr mit diesem günstigen Objektiv zurechtkommt ist das 1.2 ein Upgrade, dass euch die Arbeit nur noch vereinfacht.

Fangt, wenn ihr Portraits fotografieren möchtet, also klein an und wenn ihr merkt, dass es euch liegt und vielleicht schon zahlende Kunden habt. Dann könnt ihr in weitere Ausrüstung investieren. Doch egal was ihr macht. Denkt daran, dass ihr die Bilder macht und euer können nicht durch ein besseres Objektiv ersetzt werden kann.

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Dieser Beitrag wurde von Matthias Butz geschrieben

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Wenn man Spaß an etwas hat, ist man deutlich motivierter und kniet sich mehr rein als andere, um Schritt für Schritt besser zu werden. Ich möchte weg von engstirnigen Denken und probiere immer wieder neue Sachen aus um meinen Horizont zu erweitern. Das ist auch der Grund, warum ich die Dinge deutlich lockerer sehe als andere. Ich lasse mich auf mein Team und die Personen mit denen ich Arbeite ein um bessere Ergebnisse zu bekommen.