STUDIOAUSRÜSTUNG

Hallo Zusammen,

heute bekommt ihr den ersten Teil der Tutorialserie zur Studiofotografie. Heute geht es um die grundsätzliche Ausrüstung eines Studios. Also was braucht man überhaupt alles für das eigene Fotostudio

Die Räumlichkeiten

Als Studio braucht man gar nicht so viel. Es reicht ein Raum mit einer weißen Wand. Es kann das eigene Wohnzimmer sein, mir persönlich hat das aber nie gepasst. Ich finde es eher störend, wenn Modelle oder vielleicht sogar Kunden durch die eigene Wohnung laufen und man das Studio ständig wieder auf und abbauen muss. Man wohnt schließlich auch in der eigenen Wohnung. Das ist mal in Ordnung wird auf dauer jedoch eher lästig. Also empfehle ich einen abgetrennten Raum oder noch besser eine gesonderte Wohnung bzw. eben ein eigenes Studio. Die kosten hierfür kann man vielleicht auch mit einem Fotokumpel teilen oder ihr mietet euch in ein größeres Studio ein. Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten und es kommt darauf an, wie in Intensiv ihr die Studiofotografie betreiben möchtet.

Ich selbst verwende es kombiniert. Kenne ich ein Model schon länger kann ich auch bei mir zu Hause fotografieren und vielleicht auch die Räumlichkeiten an sich nutzen ohne das ich gleich das ganze Studioequipment aufbaue. Werde ich von einem Kunden gebucht, kann das Shooting natürlich nicht zu Hause statt finden. Da ich eher der Fotograf für draußen bin, Miete ich mich in solchen Fällen in ein Studio ein, wie ihr auf dem Video sehen könnt.

Wenn das Shooting in der eigenen Wohnung stattfindet müsst ihr darauf achten, dass sich die Fenster komplett abdunkeln lassen, falls es notwendig ist.

Ausrüstung

Aufsteckblitz

Aufsteckblitze sind eine tolle Möglichkeit günstig und einfach in die Studiofotografie einzusteigen. Sie bieten jedoch nur eine sehr kleine Lichtquelle, was es schwierig macht Portraits weich auszuleuchten. Deshalb emfpehle ich euch eine Softbox, welche sich sehr einfach mit eine Aufsteckblitz kombinieren lässt. Die SMDV gibt es in unterschiedlichen größen und sie ist im vergleich zu dem billigen Chinazeug sehr einfach zu verwenden.

Auslösen lässt sich der Aufsteckblitz per Kabel, Funkauslöser oder per Fotozelle. Alle drei Methoden haben Ihre Vor- und Nachteile.

Kabel

  • Zuverlässig durch eine direkte Kabelverbindung
  • beschränkte Reichweite auf meist 1-2 Meter

Funkauslöser

  • über hundert Meter Reichweite
  • kein Sichtkontakt notwendig
  • leere Batterien und Verbindungsprobleme machen es manchmal komplexer als man denkt.

Fotozelle

Bei einer Fotozelle Blitzt der Blitz mit einer anderen Lichtquelle einfach mit.

  • direkter oder indirekter Sichtkontakt notwendig.
  • Blitzt mit jedem Blitz (gleichzeitig Vor- und Nachteil)

Hintergrund

Sollte eine weiße Wand nicht aussreichen oder einfach nicht vorhanden sein, kann man sich mit ein paar einfachen Dingen behelfen.

Falthintergrund

Ein Falthintergrund ist sehr einfach zu bedienen, schnell auf und abgebaut werden. Es gibt hier unterschiedliche Variationen. Ich habe einen 2 Meter grossen Falthintergrund von Wallimex, den ich auch mal mit zu einer Location nehmen kann oder ihn als gigantischen Reflektor nutze.

Zum Falthintergrund -> http://amzn.to/2kKmmai

Tapete als Hintergrund

Das ist eine Super alternative, wenn man nicht einfach nur Schwarz oder Weiß nehmen möchte. Vielleicht habt Ihr das auch in einem meiner Tutorials gesehen. Ich habe selbst eine Fototapete im Holzmuster, vor der ich des öfteren Filme. Jetzt muss man nicht unbedingt gleich die ganze Wand neu tapezieren, sondern kann hierfür auch eine Holzplatte verwenden, die man ganz einfach austauschen kann.

Hintergrund vom Paddy

Jemand, der das zwar etwas überdimensioniert für die meisten, jedoch sehr gut umgesetzt hat ist der Paddy aus Hamburg. Schaut mal auf seiner Seite vorbei, da sehr ihr die Hintergründe und wie sie entstanden sind.

http://bit.ly/2kKuLdN

Das war es mit der heutigen Folge zur Studiofotografie. Cool das ihr dabei wart und freut euch auf morgen, wenn die zweite folge erscheint.

Bit dahin viel Spaß beim ausprobieren

Gruß

Matthias

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Dieser Beitrag wurde von Matthias Butz geschrieben

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Wenn man Spaß an etwas hat, ist man deutlich motivierter und kniet sich mehr rein als andere, um Schritt für Schritt besser zu werden. Ich möchte weg von engstirnigen Denken und probiere immer wieder neue Sachen aus um meinen Horizont zu erweitern. Das ist auch der Grund, warum ich die Dinge deutlich lockerer sehe als andere. Ich lasse mich auf mein Team und die Personen mit denen ich Arbeite ein um bessere Ergebnisse zu bekommen.