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Bevor dieser Beitrag für euch als in Stein gemeißelte Regeln feststehen. In der Fotograife gibt es einen Grundsatz: Bevor man Regeln bricht, also absichtlich ignoriert, muss man sie erst einmal kennen, verstehen und beherrschen. Ja auch große Fotografen beachten diese Regeln nicht immer, doch gerade für Anfänger ist es wichtig, diese zu kennen und nach Ihnen zu fotografieren um ein Gefühl für die Bildgestaltung zu bekommen.
Deshalb gibt es heute für euch ein paar Sicherheitsregeln für den Bildschnitt von Portraits

1. Nicht durch Hände oder Füße schneiden

Entweder ganz oder gar nicht entscheidet euch. Wenn man Füße oder Hände nur ganz leicht anschneidet, sehen diese abgehackt und recht eigenartig aus. Entweder ihr schneidet hier so deutlich, dass der Ganze Fuß weg ist (Bsp. durch die Wade) oder nehmt ihn ganz mit aufs Bild.

2. Nicht durch Gelenke schneiden

Besonders bei Ellenbogen oder Kniegelenk sollte man vorsichtig sein. Arme und Beine wirken so deutlich länger. Der Schnitt durch das Kniegelenk ist einer der Hauptgründe, warum Beine auf Bildern fett aussehen.

3. Nicht am Haaransatz schneiden

Beim Kopf muss man extrem vorsichtig sein. Wenn man durch die Stirn schneidet sollte man den Schnitt recht mittig setzen. Ist der Schnitt zu wie oben wirkt die Stirn unglaublich groß. Ist der Schnitt zu nah an den Augenbrauchen, sieht das Ganze noch schlimmer aus.

4. Alles muss mittig sein

Gerade am Anfang sehe ich diesen Fehler immer öfter. Ein Gesicht ist immer in der Mitte des Bildes und oberhalb wird entsprechend Platz gelassen. Wollt ihr ein neues Bild für die Personalausweiß oder wollt ihr ein interessantes Portrait?
Richtig! Ich habe mal ein paar Beispiele mitgebracht um euch das Thema etwas zu erläutern.

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Mein erster Tipp: Die meisten Menschen hören oben mit dem Kopf auf. Wenn euer Motiv nicht weiter geht, dann sollte auch das Bild nicht weiter gehen. Das Bild wirkt so deutlich stimmiger.

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Mein zweiter Tipp: Geht mit der Perspektive etwas nach unten. Meist ist man größer als das Model. (auch wenn ich mit meinen 175 nicht gerade prahlen kann) doch auch das wirkt deutlich stimmiger und lässt das Portrait natürlicher wirken.

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Ein weiterer Vorteil: wenn ihr leicht in die Knie geht bekommt ihr auch einen anderen Hintergrund. Mehr Himmel weniger Boden. Sieht einfach besser aus.

Querformat

Natürlich lässt sich dieses Beispiel auch auf Bilder im Querformat anwenden. Auch wenn man hier etwas umdenken muss. Wir fangen mal wieder mit unserem mittigen Beispiel an.

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Auch hier kann man den Schnitt etwas tiefer setzen, wie beim Hochformat. Allerdings sollte man das Gesicht etwas nach rechts oder Links setzen. Wenn euer Model jetzt auch noch leicht in eine bestimmte Richtung schaut sieht es noch besser aus.

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Doch Achtung: Achtet darauf, dass die Person auf dem Bild immer in das Bild hinein schaut. Andernfalls sieht das Ergebnis doch etwas eigenartig aus, fast so als würde man auf eine Wand schauen.

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Fazit

Die Regeln sind recht einfach und wenn man diese einmal verinnerlicht hat, macht man auch mit dem Smartphone ganz andere Bilder 😉

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