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Bildstile der Kamera

Hallo Zusammen,

und willkommen zu einem neuen Videotutorial zur Fotografie.
Heute geht es um die Bildstile eurer Kamera.

Was ist ein Bildstil?

Nachdem ihr auf den Auslöser gerückt habt gibt es zwei Optionen entweder die Kamera speichert die Bilddatei im RAW oder im JPG. in beiden fällen wird ein JPG erstellt. Entweder die Kamera schreibt das JPG auf die Karte oder bettet es als Vorschau in die RAW Datei ein. Bedeutet, der Bildstil ist zwar auf dem Kameradisplay sichtbar doch verändert die RAW Datei nicht.

Beim verarbeiten des JPG wendet die Kamera den Weissabgleich an, schärft das Bild nach, passt den Kontrast an und legt dann den Bildstil darüber.

Der Bildstil besteht bei Canon zum Beispiel aus einer Kombination von: Kontrast, Schärfe, Sättigung und Farbton. Jeder einzelne Wert kann erhöht oder verringert werden und so kann man in der Kamera Einfluss auf die Nachbearbeitung des Bildes nehmen.

Mit dem richtigen Bildstil fotografieren

DIe Kamera bietet ja einige Vorgaben wie zum Beispiel Landschaft, Portrait, Neutral doch man sollte sich nicht zu stark an diesen Namen orientieren. Probiert die Bildstile selbst aus und schaut selbst, was zu euren Bildern passt. Helfen kann auch hier der der LiveView, denn die Bildstile werden auf diesen Anzeige ebenfalls angewandt und lassen sich hier auch ändern.

Mit manuellen Bildstilen fotografieren

Ich habe ja schon geschieben, dass die Bildstile anpassbar sind. Ich zeige euch jetzt ein Bildspiel, wie ich die drei Bildstile verwende, die man bei Canon selbst definieren kann.

  • Bildstil 1: Zum fotografieren. Ich fotografiere im RAW und verwende den Bildstil um die JPG Vorschau so anzupassen, dass Sie Möglichst der Anzeige meines Monitors entspricht. Ausserdem schärfe ich das BIld mit voller Stärke nach, sodass ich direkt sehe ob das Bild scharf ist oder nicht. WICHTIG: Das geht nur bei RAW Dateien
  • Bildstil 2: ist ein möglichst flacher, falrbloser und kontrasloser Stil mit dem ich Filme. Der Bildstil der Kamera wird auch beim Filmen auf das Bild (Video) angewandt. Video verhält sich also wie ein JPG
  • Bildstil 3: ist ein Schwarzweiß Bildstil mit dem man, wenn man im RAW fotografiert schon einmal eine Vorschau auf das Bild kommen kann, das eigentliche Bild jedoch Farbig bleibt. (Hierzu gibt es weiter unten noch ein Video)

Der Schwarzweiß Bildstil

Das wars für heute. Wie verwendet Ihr die Bildstilte? Schreibt es in die Kommentare

Beitragstags

2 Kommentare zu "Bildstile der Kamera"

  1. Da muss man nun unterscheiden, ob man das jpg mit dem Bildstil verwenden will. Das kann dann unter Umständen nützlich sein. Wenn man in RAW fotografiert allerdings eher nicht. Das gilt auch für den HDR-Modus. Durch die Bildstile wird die Vorschau ggf. stark verändert. Es kann dabei passieren, dass die Dynamik bereits stark angehoben wurde und man dann die Dynamikzugabe, die man ja mit einem RAW noch erzeugen kann in der Vorschau schon angezeigt wird, weswegen es diese Zugabe, die man beim Fotografieren im RAW natürlich immer mit berücksichtigt plötzlich nicht mehr vorhanden ist. Also sind hier Bildstile für die Beurteilung des Bildes nicht sinnvoll. Was man machen kann: In Lightroom kann man (zumindest bei meiner Alpha 6000 geht das) auf die Bildstile der Kamera zugreifen und das RAW damit entwickeln. Das sollte im Bildergebnis dann genau dem entsprechen, was die Kamera als jpg ausgegeben hätte. Trotzdem hat man dann noch die Bildkontrolle über das RAW. Nun kann man sich aus den Bildstilen der Kamera eigene Presets erstellen und speichern. Also können die Bildstile jederzeit so angewendet werden - ggf kann man im Preset auch noch eigene Einstellungen hinzufügen. Damit kann als jeder, der von der RAW-Entwicklung keine Ahnung hat und deswegen meint, dass er die jpgs braucht, auf ganz einfache Weise ein Bild erzeugen, das dem Bildstil entspricht und dann eventuell später einmal die RAWs gezielter bearbeiten. Man kann sogar gleich beim Importieren ein entsprechendes (am Besten neutrales) Preset auswählen und dies gleich automatisch auf die RAW-Dateien anwenden. Dies bedeutet, dass man die danach automatisch entwickelten RAWs sofort ohne weitere Bearbeitung in jpgs exportieren oder auch vorher den einen oder anderen als Preset gespeicherten Stil anwenden kann. Wenn man so vorgeht, gibt es eigentlich keinen Grund mehr, überhaupt in jpg zu fotografieren, denn die RAWs sind ja dann bereits fertig entwickelt und sind sofort verfügbar und trotzdem hat man noch alle Optionen. Ich mache das grundsätzlich so, denn auch für die erste Bildauswahl ist das nicht schlecht, wenn man schon etwas mehr sehen kann.

    • Das T-Shirt muahhaha

      • sieht bei Frauen noch besser aus :D

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