Teilen:

Diese Foto-Tipps kannst du ignorieren

Hallo Zusammen,

heute gibt es ein Video von mir, dass etwas anders ist als meine sonnigen Videos. Ihr bekommt heute Foto-Tipps von mir, die Ihr auf keinen Fall befolgen sollt.

Es gibt in der Fotografie bestimmte Weisheiten bzw. Abgelaufen der sich bei Anfängern oft einbrennt und sehr lange hält. Man macht viele Dinge, ohne wirklich zu wissen, weshalb oder mit welchem Ziel und ich möchte Euch heute ein paar Gedankenanstöße zu dem Thema geben.

Mit offenblende Fotografien

Ja klar sieht ein Foto mit offenblende super aus, doch das Objektiv entfaltet sein volles Potenzial nicht auf der offensten Blendeneinstellung. Es wird deutlich schärfer, wenn man 1-2 oder 3 Blenden abblendet. Ein weiterer Vorteil ist, dass man so auch deutlich eher ein scharfes Bild machen kann. Die offene Blende sorgt zwar für einen tollen unscharfen Hintergrund, doch dadurch, dass der Schärfebereich so klein ist, ist es deutlich schwieriger den Fokus zu treffen.

Ich fotografiere meist auf Blende 2.8 Obwohl mein Objektiv eigentlich auf 1.4 kommt. Trotzdem habe ich immer noch genug unscharfe im Hintergrund. Es ist nicht immer gut jeden Regler bis zum Anschlag zu drehen. Es gibt auch noch etwas dazwischen… 🙂

Du brauchst teure Speicherkarten

Das ist ein Tipp, der nur zum Teil stimmt. Denn es lohnt sich auf jeden Fall in hochwertige Speicherkarten zu investieren. Doch man sollte es hier nicht übertreiben. Wofür brauche ich als normaler Fotograf eine Speicherkarte jenseits der 100MB/s. So schnell kann man doch gar nicht fotografieren. Ich verwende normalerweise 60MB/s CF Karten von SanDisk, die von der Geschwindigkeit vollkommen ausreichen.

Gleiches Thema bei der Größe. Ich bekomme im RAW mit einer 64 GB Karte etwa 2000 Bilder hin. Es ist günstiger (und ausfallsicherer) das alles auf kleine Karten zu verteilen. Warum eine teure große Karte kaufen anstatt günstige kleine mit der gleichen Leistung 😉

nur teure Objektive machen gute Bilder

Ja das stimmt. Teure Objektive haben eine ganz andere Leistung. Bessere Schärfe, super Kontrast und und und…. Doch das Objektiv ist nur ein Teil von all dem was das Bild ausmacht. Ich selbst habe lange Zeit mit einem günstigen 50mm 1.8 von Canon fotografiert. Die Linse besteht quasi nur aus Plastik und macht für diesen Preis trotzdem geniale Bilder.

Also versteift euch nicht zu sehr auf eure Ausrüstung ihr könnt mit jeder Kamera tolle Bilder machen 🙂

Ein Beispiel: Diese Bilder sind alle mit einem 100€ Objektiv entstanden.

Du musst im RAW fotografieren

Das ist ein Tipp, den ich selbst sehr oft gebe. Ja das RAW Format bietet deutlich mehr Informationen für die Bildbearbeitung und man kann deutlich mehr aus diesen Bildern rausholen. Fehlbelichtete Bereiche korrigieren, den Weißabgleich korrigieren und so vieles mehr. Doch! Es ist natürlich auch mit Aufwand verbunden. Denn die Bilder müssen auch bearbeitet werden. Deshalb ist es Mahnmal gar nicht so blöd auch im JPG zu fotografieren. Der JPG Prozess von Kameras wird immer besser und wenn man den Weißabgleich und die Belichtung in der Kamera richtig einstellt, reicht das JPG komplett aus und spart Zeit und Speicherplatz.

Der ISO Wert muss immer niedrig sein

Ja richtig. Dein Bild fängt mit einem hohen ISO Wert an zu rauschen. Das ist vollkommen normal. Das heißt jedoch nicht, dass man unbedingt mit ISO 100 fotografieren muss, um auf gar keinen Fall rauschen auf dem Bild zu haben. Du solltest eher ausprobieren, wann dein Bild anfängt zu rauschen und diese Erfahrung in deine Fotografie einbauen. Meine Kamera kann beispielsweise bis ISO 3200 verwendbar. Diese Einstellung verwende ich dann, wenn es notwendig ist. Ansonsten fotografiere ich zwischen ISO 100 und 800. Bei den meisten Kameras sieht man hier keinerlei Unterschied.

Der Sonnenuntergang macht immer schönere Fotos

Das ist definitiv falsch. Ja die goldene Stunde und die blaue Stunde sind eine Lichtsituation, die, wenn man sie beherrscht, zu genialen Ergebnissen führt. Doch deshalb sollte man nicht nur zu dieser einen Uhrzeit fotografieren. Egal ob Sonne, Wolken, Regen oder Nacht. Den ganzen Tag und die ganze Nacht kann man so viele tolle Momente erleben und viele tolle Fotos machen. Nutzt diese Momente und versucht das Beste aus der aktuellen Situation zu machen.

Du brauchst einen Bildstil

Ja jeder große Fotograf hat einen eigenen Bildstil. Etwas was seine Bilder unverkennbar macht. Wenn man Kunden haben will braucht man so einen Stil.

Ich kann diesen Satz zum Großteil so unterschreiben. Doch viele Fotografen gehen vollkommen falsch an dieses Thema heran. Denn diesen Stil kann man nicht erzwingen. Es ist nichts, wofür man sich entscheidet. Das ist etwas was sich aus jahrelanger Arbeit und sehr viel Fotos ergibt. Man fotografiert 100-tausende Fotos und entwickelt diesen Stil.

Nichts was man durch ein Preset oder etwas in der Richtung erzwingen könnte.

Das Bild muss perfekt fotografiert werden

Das ist jetzt eine eher schwierige Aussage. Kennst du die Aussage: „das rette ich nachher in Photoshop?“ Das ist das komplette Gegenteil und auch nicht der richtige Weg. Die Fotografie und die Bildbearbeitung sind etwas, was ineinander spielt. Diese beiden Bereiche gehören zusammen und sollten auch so verwendet werden. Du solltest nicht so fotografieren das man es in der Bildbearbeitung retten muss, doch auch nicht so das man die Bearbeitung gar nicht mehr braucht (Das geht sowieso nicht).

Wie ich es mache

Ich fotografiere Bilder mit unausgeglichenem Lichtverhältnis (Beispiel Gegenlicht) oft zu Dunkel, denn im RAW ist es sehr einfach den zu dunklen Bereich aufzuhellen. Der zu helle Bereich lässt sich aber deutlich schwieriger abdunkeln. So kann ich ein deutlich dynamischeres Bild erzeugen, und zwar mit der Kombination auf Fotografie und Bildbearbeitung.

Alternativ kann man bei den Fotos auch etwas Platz am Rand lassen, um so das Bild später zuzuschneiden oder zu begradigen. Es muss also nicht immer perfekt sein, es muss nur die perfekte Grundlage bieten. Zum Schluss zählt eh nur das Ergebnis.

Fitler

Keine Ahnung wer diese geniale Marketing-Idee hatte mit jedem Objektiv einen passenden UV-Filter zu verkaufen. Ich selbst finde die Filter vollkommen unnötig und so sinnvoll wie bei jedem Schuhkauf passende Einlagen und Spray und Schuhpolitur zu kaufen. Das mag bei manchen notwendig sein und super funktionieren, doch bei Objektiven ist es immer etwas, was vor deiner Linse ist. Alles, was du vor deine Linse schraubst beeinträchtigt in irgend einer weise die Qualität. Verwendest du den Filter jetzt mit einem Zweck wie dem ND oder dem Graufilter, dann ist das wirklich sinnvoll. Auch der UV-Filter hat seinen Zweck. Er schützt das Objektiv bei schwierigem Wetter und vor Sand. Doch die meisten sind eher selten in solchen Situationen.

Also verwende einen Filter auch nur, dann wenn du ihn wirklich brauchst und lass ihn nicht einfach aus Bequemlichkeit auf der Linse, denn ein Filter kann auch schaden…

 

So Leute das war’s für heute.
Jetzt könnt ihr noch in die Kommentare schreiben, was ihr im Laufe eurer Fotografie schon alles gehört habt, sich aber als nicht 100% wahr rausgestellt hat.
Bis zum nächsten Mal und Gruß
Matthias

Beitragstags

28 Kommentare zu "Diese Foto-Tipps kannst du ignorieren"

  1. Sind das auf dem Tisch deine Zigaretten?

    • viele leute erzählen viele geschichten...und geld ist papier...wers glaubt, wird selig damit. nach vielem fotografieren, angefangen mit ner e1 von oly, über die e 410, e5 hab ich schon unmengen von geld versenkt, weil mir irgendwelche selbsternannten spezialisten aufgeredet haben, was ich unbedingt bräuchte, weil ich sonst mit dem handy besser bedient sei. dann bin ich irgendwann auf spiegellose sonys umgestiegen und da kam der aha-effekt! natürlich ist man ohne einstellige canon samt l-optiken kein mensch, weiss jeder, aber bis zu diesem tipp, ausgeführt, bin ich schon die ersten 5000 euronen los. und wenn ich einsteiger bin, muss ich mangels kenntnis nicht den teuersten krempel haben, der land auf-land ab zu finden ist. bevor sich der anfänger nen kopf drüber macht, wie er sein geld am schnellsten versenkt, erst mal die grundausstattung kaufen: zur kitlinse eine geli, die wird heute gerne als zusatz für teures geld dazu verkauft. wie sich bei sony 40 euro für ein stück plaste rechnet, das ich auf ein 50/1,8 setze, weiss ich nicht, wirt mir wohl auch kein marketig-fritze logisch erklären. wenn ich dann mit der optik wogegen dengle, ist der schaden mit ner geli auch kleiner als so ein planloses uv-filtebeim fotografieren sind filter weiblich, weiss nicht warum). notwendige investition 2 und 3 sind in der reihenfolge: akkus und ne tasche/rucksack. bei letzterem sollte man sich selber reinfinden. ich tendiere dazu, immer zuviel mitzuschleppen, hab nen rucksack. was wirklich ein graus ist, das sind die unsäglichen slingbags...ausser man möchte rumlaufen, wie quasimodo, der glöckner. dierkt danach folgen stativ und fernauslöser. beim stativ bin ich ganz und garnicht deiner meinung, da darf man ruhig ein paar taler mehr in die hand nehmen. alu oder carbon ist da eher eine geschmacksfrage. ABER: der gebrauchtmarkt gibt schon markenstative für kleines geld her, da muss es nicht der rock-lion für nen schwachen tausender sein. ein gebrauchtes 190er manfrotto bekommt man schon für 50 euro. der kopf obendrauf ist auch geschmachssache, kuko, dreiwegeneiger, da gibts reichlich auswahl. auf alle fälle nicht unterdimensionieren. als fernauslöser muss es sicher nicht vom hersteller sein, da tuts auch der günstige nachbau vom netten chinesen im morgenland für nen 10er.. genauso ein blitz, dass muss nicht der markenhersteller sein, wenn man sein geld nicht mit den fotos verdient. godox ist da eine gute quelle, yong nu, oder auch metz, das sin mittlerweile ja auch chinaböller... ja, dann wäre der einsteiger schon mal gut und günstig versorgt und er kann sich dran machen, sein geld bei zeiss in oberkochen zu verballern, oder direkt beim markenhersteller, oder, so er schlau ist bei drittherstellern, denn mit der kitlinse wird er auf dauer nicht zufrieden sein, die haben eine anfangsblende, das man man bald nicht mehr mag. wersich jetzt beim ich-bin-doch-nicht-blöd-markt beraten lässt, ist auf dem besten weg, der beste kunde seiner bank zu werden, denn die wollen nur umsatz generieren (uv-filter...) wenn man erst mal weiss, was man will, ist das nachdenken über den künftigen erwerb schon wesentlich geregelter. und wenn ich seh, dass der fachhändler für ne billige blitzschuh-wasserwaage 20 euro ausruft und noch bei amazon versandkosten drauf addiert, dann bleib ich doch wieder beim chinann hängen, der mir das teil für 1.99 incl versandkosten liefert, so wie den anderen kleinkram eben auch. was nun feinmechanischen kram betrifft, den ich zu brauchen meine, bleib ich doch wieder gerne beim deutschen markenhersteller. wer mal einen zweiwegeschlitten aus fernost mit einem castel-Q von novoflex verglichen hat, weiss, was ich meine. ausserdem bietet dieser hersteller einen service an, der seinesgleichen sucht, da werden anschlüsse für 30 jahre alte objektive innert drei tagen geliefert, genauso uralte handbücher. und die noch am selben tag. einen schönen gruss nach memmingen an novoflex, diese lobhudelei habt ihr verdient! so gesehen ists besser nicht auf all die selbst ernannten fachleute zu hören, die sich meist eher über ihre ausrüstung definieren, als über ihre resultate. und ja, das berühmte "das mach ich in ps/lr" kann man beruhigt vergessen, ist leeres geschwätz. ein bild wird nicht dadurch besser, dass man den murks beim auslösen nachher im rechner zurechtbiegt. das ist wie dosenessen nachgewürzt im gegensatz zu "lafer kocht". und der kocht nicht besser, weil er töpfe von wmf hat, sondern weil er weiss, was er tut, wenn er was in den topf packt.

      • Hi Rolf,Danke für deinen Kommentar. Ich stimme dir bei den meisten Punkten zu.Etwas in der Art sollte wohl jeder Fotograf mal lesen. (Gerade die Anfänger)...Doch jeder geht anders an die Sache ran. Manche schwören auf teures Equipment und manche machen alles in Photoshop. Ich finde jeder sollte hier seinen eigenen Weg gehen und seine eigenen Fehler machen...
    • Danke

      • Du bist schon recht blau anzusehen... viele deiner Aussagen sind richtig... bei den Filtern scheiden sich unsere Geister: UV sind total überflüssig, POL und ND nützlich, Verlaufsfilter lehren den Fotografen, besser nachzudenken...

        • Stimme Dir 100% zu. Ich habe auch allen Mist gekauft und heute habe ich soviel Auswahl, das es mich schon stresst. Weniger ist mehr👍🏻👍🏻👍🏻

          • Stimme 100 % zu. Zwei kleine Anmerkungen zu JPG und ISO habe ich. Ein Nachteil bei JPG ist, dass die Kameras die Abbildungsfehler von Fremdobjektiven nicht autom. korrigieren können. Bei Langzeitbelichtungen erhitzt sich die Kamera-Elektronik, was das ISO-Rauschen teils drastisch verstärkt. Besonders ältere Kameras zeigen da Schwächen. Hier wäre weniger mehr.

            • Du hast wirklich recht, danke für deine Tipps

              • Gerne doch :)
            • wenn ich einen UV Filter anschraube dann nur weil ich diesen mit Vaseline vollschmiere und da reicht ein billiger völlig aus. Möchte nicht unbedingt die Linse voll von dem Zeugs haben. Ansonsten schützt die Sonnenblende das Objektiv genügend für mich. Man muss sich schon im klaren sein, alles was vor die Linse kommt verbessert die Bildqualität nicht. Wenn man das Geld für die offenblendigsten Linsen hat, klar. Nur haben die die beste Abbildungsqualität bei 2-3 Blenden geschlossener Blende.

              • Ich habe selten so einen Blödsinn gehört ... Diese Tipps, die hier abgesprochen werden, habe ich noch nie gehört.

                • Dann sei doch froh :)
              • Danke für Dein Video. Einer der vichtigsten Tipps ist und bleibt... nicht so viel denken, photographieren sorgt für gute und immer bessere Bilder.

                • sonst bekomm man noch Yips ;)
              • Video ist gut, Danke... Thema Filter gebe ich Dir 100% Recht... es gibt eine Ausnahme jedoch; es kann Sinn machen, einen UV- Filter schlicht als Objektiv- Schutz zu verwenden, z. B. bei Aufnahmen nah am Feuer (Funkenflug) oder Salzwasser...😉

                • Auch in Sand kann sie sinn machen. Doch es gilt das gleiche wie bei allen anderen Filtern. Nur dann wenn es angebracht ist und nicht einfach immer ;)Die Streulichtblende bietet auch einen super Schutz
              • Starkes Foto bei 10:24!

                • Danke dir :)Leider bietet die Location keine Hochzeiten mehr an...
              • naja, ich hab auf jedem meiner Objektive einen UV-Filter drauf, aber vor allem als Frontlinsenschutz. Ich tausche lieber alle 1-2 jahre den Filter für 15-20€ als die Frontlinse reparieren lassen zu müssen, weil ich Kratzer drin hab....

                • Das kommt auf die Situation an. Bei Salzwasser und Sand gebe ich dir Recht. Bei Gegenlicht zum Beispiel kann es zu grauenhaften Flares führen.Ich nutze gegen Kratzer die Streulichtblende. Die hat mir schon oft das Objektiv gerettet ;)
              • Ich hoffe du hast es bekomm das gefühl eine Disney Prinzessin zu sein ^^ Gutes Video ich habe getsern mit Enten geredet ^^ sie gingen auch eine weil mit mir =) schaut gerne mal vorbei bei mir auf Instgarm dave26c

                • Besten Dank! ... die angedachten Filter spar ich mir erstmal ;-)

                  • Hey Matthias das sind echt coole und ehrliche Tipps für die Anfänger 👍🏻 übrigens ich spreche auch manchmal mit Vögel oder Fliegen 😄 Herzlich willkommen auf mein Instagram Profil galinaneuberger 😉

                    • Sehr schönes Video... danke dafür

                      • UV-Filter nutze ich rein als kleinen mechanischen Schutz auf den Objektiven.

                        • Dinge, die mir während meiner Anfangszeit (2008/2009) gesagt worden sind: "Nur Nikon+Canon taugen was" (zum Glück hab ich nicht drauf gehört :-D ), "Technik ist wichtig", aber auch "Technik ist völlig egal" (<- auch dieses Extrem ist falsch, richtig ist: "es kommt drauf an").Das ISO-Ding ist auch etwas, was ich immer wieder höre: "geh nie über ISO 800" oder so einen Quatsch. Zumal es nicht nur auf den Sensor ankommt, ab wann es rauscht, sondern auch wie hell die Gegenstände z.B. sind, die du fotografierst. Eine helle Jacke, denn du bei ISO 3.200 fotografierst kann deutlich besser aussehen und weniger rauschen haben als eine dunkle Jacke auf ISO 800. Denn: dunkles erzeugt rauschen, und ISO verstärkt es dann nur noch. Richtig ist: "ISO i.d.R. so niedrig wie möglich, aber so hoch wie nötig". Wenn deine Situation es verlangt, dass du mit ISO 16.000 fotografierst, damit du nicht verwackelst und man aber auch was sieht und die Blende ist schon auf Anschlag und du hast kein Objektiv mit kleinerem T-stop, dann verdammt nochmal lass ISO 16.000 zu. Eines meiner absoluten Lieblingsbilder ist - ohne Scheiß - ganz bewußt mit ISO 80.000 fotografiert worden, und ich liebe es. Es ist schwarzweiß, es ist mit ner LowLightMonster-Kamera aufgenommen, ja... aber jeder niedrigere ISO bei mehr Licht hätte den Effekt nicht so krass rübergebracht, den ich wollte.Was mich etwas verwundert hat, ist das du eher unter als überbelichtest als Canon-Fotograf. Ich höre von überall, das man Canon-Sensoren eher überbelichten, und Sony-Sensoren (stecken auch in Nikon, Pentax, Fuji, ...) eher unter, weil Canon eher was aus den Lichtern rausretten kann und Sony eher aus den Schatten. Also bei Canon ist eigentlich "Expose to the right" eher empfehlenswert. Interessant, das du es hier andersrum machst :).

                          • Jacken z.B. Von Haukland für Fotografen find ich ziemlich unnütz. 😀

                            • Warum? da steckt schon einiges an Hirnschmalz drin, und da das eine Kleinserie ist, ist die Jacke entsprechend teurer. Wenn man sie mit ähnlichen Outdoorjacken von Wellenstein, Jack Wolfskin und ähnlichen in dem Preissegment vergleicht relativiert sich der Preis wieder.... unterm Strich muss man eben wissen, ob man das braucht und ob einem das Preis/Leistungsverhätniss angenehm ist... und darüner kann man durchaus geteilter Meinung sein... und nein, ich hab keine Jacke und find die auch persönlich zu teuer... das gilt aber auch für Levis Jeans, Apple-Produkte und Kaviar.....
                            • @Thorsten N. Bei allem Respekt und allem Hirnschmalz der dahinter steckt. Die Bilder werden mit einer solchen Jacke, mit einem besonders tollen umworbenen Filter, mit was weiß ich nicht, einfach nicht besser. Das ist, so glaube ich, die Botschaft dieses Videos. Das Werkzeug zum Vertrieb solchem "Fotografiezubehörs" ist u.a. Youtube, was ja grundsätzlich nicht schlimm ist. Jeder muss ja sehen wo er bleibt. Ich schau mir diese Videos auch gelegentlich an. Jedoch weiß ich , was für ein Werkzeug für gutes Bildmaterial benötige und brauche dazu keine Bekleidung für Fotografen. Diese Youtubefotografen sind in erster Linie Influencer und bedienen sich der Fotografie für Ihren Absatz. Einige meiner besten Bilder entstanden übrigens in einer Jack Wolfskin Jacke.
                            • @Reinhard Bode Durchaus richtig... aber es ist ja wie immer.... wenn einer nicht versucht eine neue Idee auf den Markt zu bringen kommt nie was pfiffiges raus... und zum Glück ist man ja nie zum Kauf verpflichtet nur weil man Youtube schaut... :-D
                            • Thorsten N. Sie verstehen das Thema nicht! Ich kann Ihnen nicht helfen. Schönes Wochenende
                            • @Reinhard Bode Wer will schon Hilfe von so einem Besserwisser?.....
                          • Sehr guter Inhalt! Früher oder später kommt jeder dazu:).... und du bist in der Nähe vom Nest dieses Vogels, daher versucht er dich wegzulocken!

                            • Ich Fotografiere mit einer Panasonic FZ 1000. Die Qualität ist gut und ich brauche keine zusätzlichen Objektive. Die kleine Blaumeise auf deiner Fototasche hatte Futter im Schnabel. Sie hatte bestimmt in der Nähe ihr Nest und du hast sie davon abgehalten ihre Jungen zu füttern. Dein Vortrag hat mir gut gefallen.

                              • Das ist auch fehler Pana kamera zu haben oder alles was nicht Sony ist, ist fehler. Nur mit Sony bekommt man beste Qualität, Technik.....
                            • Danke für dein Video

                              • Klar genre :)
                            • Echt coole Ansage ☺️✌️

                              • Gut dann die königsfrage..... haben kameras mit 40mp irgend einen vorteil gegenüber kameras mit 24mp? Ausser die auflösung für grosse drucke😅 In fast jeden yt vodeo wird gesagt das mann zum reinen fotografieren lieber die kameras mit viel mp wegen der maximalen bildqualität nützt, vor allem in der landschaft und bei portrais, was ist da dran? Haben die irgendeinen anderen vorteil als den das ich näher ranzoomen kann oder beschneiden? Sind sie brillianter oder so? Schönes Video :) Ich mag den Vogel😆

                                • Danke für dein Feedback :) Das ist wirklich eine Frage, die man nicht so einfach beantworten kann. Die reinen Megapixel sind für die Qualität nicht wirklich ausschlaggebend. Mehr sind nicht immer gut, gerade weil bei einigen Herstellern eine zu hohe Pixeldichte eher zu Nachteilen führt. Ausserdem muss man auf alles drumherum auch deutlich mehr wert legen, wie zum Beispiel das Objektiv. Das muss diese Auflösung auch abbilden können.Was die Schärfe angeht sind sie unter bestimmten Voraussetzungen besser, doch die Mehrinvestition lohnt sich eher selten. Ich bin der Meinung, dass 20 Megapixel ausreichend sind.
                              • Immer wenn du draußen filmst, ist dein Hintergrund überstrahlt. Die Farben sind auch irgendwie seltsam. Hmmmmm, ....

                                • Und nachts ist es dunkel.....
                                • Kann ich nur zustimmen. Mir fehlt auch die Schärfe
                                • Ist aber auch NICHT BÖSE gemeint! Einfach nur als Info an Matthias, dass es seltsam wirkt. ;)
                                • Danke für die Info... Nicht das beste Licht nicht... nicht der beste Weissabgleich... Das geht eigentlich besser :/ Doch der Inhalt war so genial, dass ich es nicht nochmal drehen wollte.
                                • @Matthias Butz so genial ;-) Eigenlob stinkt ;-)
                              • Ich fotografiere schon über 40 Jahre, und meine Erfahrung sagt mir das man kein teures Equipment für gute Fotos braucht.(siehe Facebook)  Richtig klasse deine Foto-Tipps.

                                • Naja da geb ich dir leider nicht recht... gutes zeug kostet nur mal ist halt so. Wenn du eine gescheite quali willst musst blechen und nur mit fotos hat es sich halt auch nicht mit einer guten und teuren kamara so wie objektive gehen weniger informationen verloren und man hat vieeeeeeeeel mehr puffer bei der bearbeitung
                                • @Oksi Siok Gutes muss nicht immer teuer sein
                              • Ich kauf Kram und benutz es ein mal und dann liegt es Monate in der Ecke - dann entdecke ich das wieder, benutz es wieder ein mal und dann liegt es wieder Monate irgendwo rum ;)

                                • Das kenne ich :D

                              Schreibe einen Kommentar

                              Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.