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Foto-Equipment Minimalismus

Hallo Zusammen,

heute gibt es für euch ein etwas anderes Thema als sonst. Ich will dir heute zeigen, warum du dein Equipment minimalisieren solltest.

Ich weiß, dass es immer gut ist auf alles gewappnet zu sein. Doch viele gehen an dieses Thema falsch heran. Klar ist es cool bei einem Shooting zur Sicherheit 2-3 Blitze und einen Reflektor, eine zweite Kamera und 5 Objektive dabei zu haben. Jetzt denke einmal darüber nach, wie oft du selbst mit einer vollen Tasche losgezogen bist und eigentlich nur ein Objektiv gebraucht hast.

Als Vorbild kann man sich hier eigentlich Paul Ripke nehmen. Vielleicht kennt der eine oder die Bilder, die er von der WM gemacht hat. Alles mit einer Kamera und einem Objektiv. Kein Blitz, kein irgendwas, nur eine Kamera.

Komme mit dem zurecht, was du dabei hast

Ich habe für mich eine Regel aufgestellt, die ich auf fast allen Shootings und Hochzeiten verwende. Es gibt Ausnahmen, doch ich versuche mich so oft daran zu halten, wie es geht.

Was nicht in meinen Rucksack passt bleibt daheim!

Natürlich ist es immer besser, wenn man auf ein Shooting vorbereitet ist, doch man kann nicht auf jede Situation vorbereitet sein. Hintergrund soll eher sein, dass man überlegt, was man immer alles mit sich herumschleppt und mit dem vergleicht, was man eigentlich verwendet.

Ich gehe oft genug auf Hochzeiten mit 5-6 Objektiven und verwende eigentlich nur zwei. Also waren die anderen 4 unnötig? Nun ja nicht ganz. Natürlich gibt es bestimmtes Foto-Equipment, dass man dabei haben sollte und anderes, dass man kompensieren kann. Brauche ich wirklich ein 35mm, 50mm und 85mm Objektiv? Kann ich nicht das 50mm zuhause lassen?

Das sind alles Fragen, die du dir einmal stellen solltest, denn viele Fotografen nehmen Equipment mit, dass sie gar nicht brauchen und das vollkommen unnötig ist. Also überlege dir, was du nicht unbedingt brauchst und, wie du es kompensieren kannst.

Wie ich vorgehe

Ich sagte ja schon, was nicht in den Rucksack passt, bleibt daheim. Was ist jetzt aber alle in dem Rucksack? Auf jeden fall 2 Kameras. Für meine Arbeitsweise brauche ich immer zwei Kameras. Entweder als Ausfallsicherheit oder um die eine als Video und die andere als Fotokamera zu verwenden. Für beide Kameras können die gleichen Akkus und die gleichen Speicherkarten verwendet werden, was die Organisation deutlich vereinfacht.

Ansonsten, je nach Auftrag, 2-3 Objektive (klar was bringt einem nur ein Objektiv bei zwei Kameras), normalerweise eine Festbrennweite und ein Zoomobjektiv. Beide in einer ähnlichen Brennweite, damit das eine im Notfall das andere ersetzen könnte.

Ansonsten noch ein Aufsteckblitz, eine Drohe (Spark) und jede Menge Mini-Zubehör (Ladekabel, Akkus, Speicherkarten…) Jetzt kommt noch ein Stativ an die Seite und ich kann damit fast alles machen.

Also denke selbst darüber nach, was du bei einem Shooting wirklich brauchst und was du vielleicht kompensieren kannst und wir sehen uns im nächsten Video 🙂

Gruß

Matthias

Beitragstags

9 Kommentare zu "Foto-Equipment Minimalismus"

  1. Alle mal wieder von dem " schneller höher noch eins drauf " runterkommen. Dann reicht eine Kamera und ein Objektiv! Vorteil man kümmert sich darum das Foto zu machen und nicht darum, welche Linse Kamera etc nehme ich jetzt und verpasst den Moment!

    • Bei dem Satz: "Was nicht in meinen Rucksack passt, nehm ich nicht mit!" hab ich den Beitrag gelikt! Thats it!

      • Fotografie o. Video! Mach eins .... Und das gut... Dann brauchst du weniger...

        • Genau das Chaos das du da bei 03:20 aufzählst war mir immer wichtig zu vermeiden. Ich mache häufiger mit Freundinnen/Modellen Shootingreisen, und stellte von Anfang an jedes Teil in Frage, wie kann man optimieren etc. Das geht soweit, das ich eben NICHT mich auf Akkugeräte verlassen möchte, und alle meine Kameras in der Lage sind, über Micro-USB geladen zu werden - das bekommst du in jedem Land und notfalls aus Powerbanks. In der Tat lade ich über USB fast alles: mittlerweile meinen Laptop (das über USB-C), und der Rest über Micro-USB: mein Handy, meine Kameras, mein TomTom (immer gut für das Finden von Locations etc. in Mietwägen), meine Powerbanks, selbst die Funkmaus und meine Bluetoothboxen haben MicroUSB, wenn ich sie mitnehme. Dieses Apple-Denken mit proprietärem Kram lasse ich gar nicht erst zu. Die einzige Ausnahme sind die Yongnuo-BLitze, aber notfalls bekommt man Mignon-Batterien auch überall.Speicherkarten sind bei mir alle SD, die letzte CF-Kamera hab ich schon 2011 außer Betrieb genommen, wundert mich ein bisschen, das die überhaupt noch auf dem Markt sind ;)… Meine Laptops hatten immer SD-Reader integriert, also noch eine Sache weniger, die ich mitnehmen muss.Meine Tasche hat bei Outdoor-Shootings und den Shootingreisen immer das nötigste: das sind meist 2 - natürlich spiegellosen (<- Size!!) - VF-Kameras (eine ist Backup), und insgesamt meist max. 3 Objektive (alles Festbrennweiten, fast alle sehr klein in Abmaßung) mit noch 1 Weitwinkel-Konverter. Wenn es in ein Land mit Strand oder sonst was wassermäßiges geht, kommt noch meine gute alte NEX-5N mit günstigem Unterwassergehäuse mit für UW-Shots. Dann noch zwei Powerbanks, ein paar Akkus, das 4fachUSB-Netzteil, ein 2fach USB-Autonetzteil, genug MicroUSB-Kabel und das wars.

          • Eos 600d weil ich Panoramas mache mit 8mm, Fusion, Samsung gear 2016, 2017. Drohne Xiomi sphere da kann ich den Weitwinkel nehmen. Normal 50 mm und mein geliebtes Novoflex Schnellschuss für Tieraufnahmen. Bei Stativ keine Kompromisse. Manfrotto 058b mit 12 kg dabei. Tja und jetzt staunst Du... Einen geländegängigen 3-rädrigen Golf Trolley.

            • Was ich mitnehme? Also wenn ich in die Stadt gehe, dann nehme ich mein kompletten Hausrat mit. Man weiß ja nie...;-)) Ich habe immer eine Kamera, drei Objektive, Filterhalter, Filter, Stativ, Akkus, eine Ersatzspeicherkarte, und ein Blitzgerät dabei, wenn ich weiter weg fahre.. Heute war ich mit der Sony 850, das 50mm Minolta Af 1,4, ein Ersatzakku und einer Ersatzspeicherkarte unterwegs, und habe nichts vermisst. Die Sony a 850 ist eine Vollformat-Kamera, ohne Video und ohne Live View. Ich könnte mir auch die Sony a 99 kaufen. Aber wozu? Zum filmen habe ich mir gerade eine Sony a 77 ii (APS-C) gekauft, die beide die gleichen Akkus nutzen. Nur die Speicherkarten sind verschieden. Und die hat auch Lve View! Brauche ich zwar nicht unbedngt, aber gut, wenn man es hat. Beide haben den Sony a-mount. Deshalb kann ich meine Objektive für beide Kmeras nutzen, da ch nur Vollformat-Objektive habe.Wer die Sony a 850 beherscht, beherscht dann auch die neueren Kameras... Ich habe für beide Kameras auch den Batteriegriff. Ohne könnte ich, glaube ich jedenfalls, gar nicht fotografieren.

              • Warum kannst du ohne Batteriegriff nicht fotografieren?
              • @Lofote Natürlich kann ich auch OHNE Batteriegriff fotografieren. Aber ich habe gleich am ersten Tag einen Batteriegriff gekauft, weil ichdamit die Kamera besser halten kann (das ist mein Gefühl)! Bei dir und anderen Fotografen mag das anders sein. Ich habe auch sofort den M-Modus benutzt, weil ich früher analog fotografiert habe. Deshalb habe ich mir auch, als ich mit dem fotografieren wieder angefangen haben, eine Sony gekauft, weil ich noch einige Minoltaobjektive hatte. Darunter das Minolta 80-200mm 2,8 APO HS, das 300mm 2,8 HS und das 28-75mm 2,8 APO G . Weil ich diese Objektive habe, bleibe ich auch noch beim Sony a-mount. Das ist meine persönliche Entscheidung. Du, oder Andere hier werden das eventuell anders sehen, und sagen, dass die Spiegellosen Kameras viel besser sind, und Live View und Video haben. Das sieht Jeder etwas anders, und genau deshalb gibt es unterschiedliche Hersteller, die mehrere unterschiedliche Modell auf den Markt bringen. Wie gesagt, die Sony a 850 hat kein Live View und kein Video. Deshalb nutzen die nicht viele. Die ist jetzt auch schon seit 2011 nicht mehr auf dem Markt. Mir reicht die aber aus, weil ich bisher kein Video brauchte. Andere können ohne diese Funktionen gar nicht mehr leben. Das sieht jeder etwas anders.
              • @willy winzig Alles gut. Die α850/900-Serie ist mir auch sehr gut bekannt, hab ja selbst lange mit der α700 geshootet, dem APS-C-bruder dieser beiden Kameras.Hat mich nur mit dem Batteriegriff etwas gewundert. Wobei witzigerweise ich an der α700 und später der α77 auch gleich den BG dran hatte und damals auch dachte: is besser zum greifen. Als ich dann auf die α7S als Hauptkamera umgestiegen bin habe ich das aber in Frage gestellt und mir bewußt den BG für eine Woche nur gemietet. Und dann viel mit aber auch viel ohne geshootet. Hat sich rausgestellt, das ich den BG eher nervig fand, also davor bei mir selbst eher falsch lag ;). Auch deshalb hat mich das interessiert, warum er dir so wichtig ist.
            • Ich nehme immer 1 Kamera und 3 Objektive und 1 Stativ mit. Bin ich mit meiner Tochter unterwegs entscheide ich mich von Tag zu Tag für immer nur 1 Objektiv. Mit meinen 3 Objektiven decke ich alles von 24-200mm ab und dann noch 1 Festbrennweite. Komme damit völlig zurecht und kann noch 1 Flasche Wasser mit in den Rucksack packen. Beste Grüße

              • Also quasi das minimal-maximal Prinzip. Sprich mit wenig Material das maximale herausholen. :D

                • Also seit ich nur noch meine eos 100d mit 18-55er Kitobjektiv und zwei Ersatzakkus mitnehme, fotografiere ich viel freier. Allerdings ist Fotografie bei mir Hobby, nicht Profession. Keep it simple! :-):-):-)

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