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Fotografieren mit dem Stativ

Hallo Zusammen und herzlich willkommen zu einem neuen Tutorial.

Heute habe ich für euch ein paar Tipps zum fotografieren mit Stativen. Stative zu handhaben mag im ersten Moment einfach klingen, doch ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass dem nicht so ist.

Schaut euch das Video auf jeden Fall an, ich denke der eine oder andere von euch wird heir einen tollen Tipp finden.

Wann sollte ich ein Stativ verwenden?

Das ist schon mal der erste Fehler, den ich leider bei sehr vielen sehe. Man verwendet das Stativ einfach immer. Du hast es immerhin den ganzen weiten weg vom Auto hier her geschleppt, warum also nicht? Das sage ich dir, weil du es gar nicht erst hättest mitnehmen müssen. Versteh mich bitte nicht falsch, es gibt viele Gründe, warum man ein Stativ verwenden sollte, die Langzeitbelichtung ist wohl der größte in der Fotografie, doch es sollte dich nicht behindern. Wenn du dein Stativ nicht unbedingt brauchst, weil du etwas bestimmtest planst, oder etwas bestimmtest fotografieren möchtest, dann lass es daheim.

Wenn du jetzt noch ein paar Tipps haben möchtest wie man auch ohne Stativ stabil fotografieren kann habe ich folgende Empfehlung für dich.

https://fotografieren-lernen.eu/fotos-videos-ohne-verwackeln/

Kleines Stativ verwenden

Das ist eine recht einfache Methode flexibel zu sein. Es muss nicht immer das Riesen-Stativ sein. Ich verwende auch oft genug meinen Gorilla-Pod. Ja das sieht lange nicht so professionell aus, doch er sorgt für stabile Aufnahme und man kann, wenn man etwas kreativ ist problemlos verwacklungsfreie Aufnahmen erstellen.

Handling

Das mag jetzt total banal und einfach klingen, doch viele vergessen das. Drehe alle Verschlüsse und schrauben an deinem Stativ bei der Bewegung immer ganz auf und ganz zu. Es gibt nichts Schlimmeres als, dass eine Schraube nicht richtig sitzt und die Kamera plötzlich nach vorne kippt. Auf der anderen Seite muss man für die Bewegung die schrauben auch ganz aufdrehen. Ist die Schraube nicht ganz offen, sorgt das dafür das man mit Gewalt die Kamera bewegen muss und es viel schwieriger wird diese korrekt auszurichten.

Stativ in Waage stellen

Wenn ihr eure Stativ aufstellt, steht dieses ja meist nicht auf ebenem Boden. Oft ist man an Orten an denen das Stativ total schief steht. Das sollte man auf jeden Fall ausgleiche. Nicht nur, weil es dafür sorgt, dass das Bild schief wird, sondern auch weil das Stativ natürlich instabil steht. Es kann passieren, dass dir dein Stativ umkippt, weil es nicht ganz gerade steht. Je kleiner das Stativ, umso wahrscheinlicher das ganze.

Das gilt natürlich nicht nur für das Stativ, sondern auch für die Kamera. Wenn du ein riesiges Objektiv auf deiner Kamera hast, solltest du das Gewicht eher nach hinten verteilen (deshalb gibt es bei Objektiven auch nochmal eine extra Stativschraube)

Stativ beschweren

Das ist etwas, dass ich schon oft bei großen Produktionen erlebt habe und das man sehr gut auf die eigene Fotografie übertragen kann. In dem Moment, in dem das Stativ etwas wacklig steht, kann man die Kameratasche oder einen Wasserkasten oder irgendetwas in der Richtung (nicht jeder hat einen Sandsack dabei) an das Stativ hängen und bekommt so eine deutlich stabilere Aufnahme.

vordere Beine gegen den Wind

Ok dieser Tipp ist eher etwas für Enthusiasten. Wer es ganz genau haben möchte und ganz stabil, sollte immer zwei Beine gegen den Wind stellen.

Beine erst unten ausfahren

Eine Philosophie, die nicht jeder teilt, die ich allerdings gerade für das Fotografieren in schwierigen Situationen sehr nützliche halte. Beim Ausfahren der Beine fange ich unten an. Ich fahre die untersten Elemente als Erstes aus. Das kann je nach Stativ nach hinten losgehen, doch macht es auch oft viel einfacher das Stativ auszufahren. Das solltest du ausprobieren, wenn es mit deinem Stativ funktioniert , solltest du es verwende, wenn es dadurch wacklig wird, solltest du es auf die herkömmliche Weise aufbauen.

Nicht die volle höhe

Das hängt jetzt natürlich auch von der Qualität des Statives ab, doch jedes Stativ verliert an Stabilität, wenn man es zur vollen Höhe ausfährt. Bei günstigeren Stativen schneller als bei den teuren doch alle verlieren an Stabilität. Das solltest du im Hinterkopf behalten, wenn du dein Stativ verwendest.

Das war’s für heute.

Cool das du wieder dabei warst.

Schreibe gerne deine Erfahrung mit Stativen in die Kommentare.

Wir sehen uns bei nächsten Mal

Gruß

Matthias

Beitragstags

10 Kommentare zu "Fotografieren mit dem Stativ"

  1. Was soll das denn? Fast 12 Minuten voller Fehler und falsche Zusammenhänge. Jeder, der in Physik nicht total versagt hat, weiss es besser. Flüssig reden reicht nicht, um anderen etwas beizubringen. Oder habe ich den Anspruch des Videos falsch verstanden?

    • Umso dicker das Beinsegment, desto steifer und vibrationsärmer ist es. Daher ist es ein schlechter Ratschlag zuerst die dünnen Beinsegmente auszufahren.

      • Ich hätte da auch noch einen Tipp beizusteuern, den ich mal irgendwo gelesen habe. Die Stativbeine nicht zu 100% ausfahren , sondern 1-2 cm Puffer lassen. Das erhöht die Stabilität auch noch mal. So können sich die Beine mehr ineinander festkrallen. Ich finde das logisch.

        • Richtig guter Tipp Hans Wurst101 Gerade bei etwas billigeren Stativen merkt man da schnell mal einen gravierenden Unterschied
      • Nö, das ist jetzt nicht wirklich dein Ernst, oder doch?

        • Danke für die Tipps, auch wenn mir nicht alles neu war. Eine Auffrischung kann auch mal nicht schaden. Selbst benutze ich ein Stativ nur selten, habe mir daher ein günstiges von Zomei gekauft und bin zufrieden. Hast Du Erfahrung mit Einbeinstativen? Dachte, vielleicht kann man damit ein oder zwei Stufen längere Belichtungszeiten 'rauskitzeln und ist doch beweglicher als mit 'nem Dreibeiner ...

          • Das kann funktionieren, gerade bei Teleobjektiven ist es eine gute Unterstützung. Ich kenne einige Wildlife und Sportfotografen, die gerne mit einem Einbein-Stativ fotografieren. Es eignet sich auch super zum Filmen... Für eine typische Langzeitbelichtung würde ich allerdings eher auf ein klassisches Dreibein gehen. Da hat man ja auch eher die Zeit dazu :D
          • @Matthias Butz Danke! :-)
          • ​@Ex UrbanEine Empfehlung von meiner Seite: probier es einfach mal aus :) Du kannst dein Drei-Beinstativ genau so wie ein Ein-Beinstativ verwenden 😁 Einfach die beine zusammenklappen und wenn du siehst dass es etwas bringt kannst du ja immer noch in ein geiles Ein-Beinstativ investieren 👍🏼
        • Teilweise sehr schlechte Tipps.👎

          • Sicher ist es in Sachen Handhabung, Verschmutzung und Bequemlichkeit einfacher, die dünnsten Beine vor den dickeren auszuziehen, aber von der Stabilität der Konstruktion her gesehen, dürfte es sinnvoller sein, die dünnsten Beine zum Schluss (ebenso wie letztlich die Mittelsäule in voller Länge) zu benutzen, wenn es gar nicht mehr anders geht.

            • Stimm ich dir vollkommen zu Andreas! Ich merke bei mir (fotografiere auch viele Wasserfälle) dass ich gerne nur die untersten Füße ausfahre damit nicht die ganzen Verschlüsse nass und dreckig werden. Jedoch ist es oberste Priorität einen soliden stand mit dem Stativ zu erzielen 👍🏼
          • Ich verwende die untersten Teleskopteile praktisch nie, weil die bei jedem Stativ der wackligste Faktor sind. Lieber etwas bücken (habe ja einen Winkelsucher und ein Klappdisplay...) und dafür stabil! Diese dünnen Teilbeinchen sind jedenfalls wackliger als die etwas ausgefahrene Mittelsäule, vor allem wenn sie im fließenden Wasser stehen... Komplett ausfahren tue ich die Mittelsäule allerdings auch nicht.

            • Das ist aber nicht dein ernst jetzt !!! Mit dem Stativ hätte ich kein Video gemacht...

              • Warum nicht? Gerade Anfänger haben erstmal ein günstiges und wackliges Stativ...
              • @Matthias Butz Genau da sollte man ansetzen und sagen dass es mit so etwas gar nicht geht. Da ist jeder Cent zu viel Geld.
              • @Andy Sauer Das sehe ich deutlich genauso. Und der schlimmste Tipp war der mit den untersten Teilen zuerst... Auweia.
              • @Walther Lücker Find ich nicht unbedingt, wenn man ein vernuünftiges Stativ hat, dann ist das unterste Segment oft dicker als das oberste Segment bei den billigen. Und das Argument mit dem Dreck in den Gelenken beim ins Wasser stellen stimmt durchaus.... aber ich stimme durch aus zu, am Stativ sollte man nicht spaaren, aber 800€ sind auch nicht nötig. Ich hab mir eins für ca 180€ gekauft. und da sind sowohl Säule als auch die letzten Segmente absolut stabiel...
            • Der beste Tipp: Am Stativ sollte man nicht sparen, genauso wenig wie am Kopf. Deine Kombi wäre mir viel zu wackelig und hackelig. Das arbeiten mit einem Stativ muss gut von der Hand gehen und da taugen die "billigen" leider nichts. Lieber bisschen Geld an die Hand nehmen und viele Jahre Spaß haben.

              • Kann ich dir nur zustimmen... Für Leute, die viel mit Stativen arbeiten ist das eine gute Investition.
              • Über den Preis würde ich es nicht generell festmachen. Ich empfehle Einsteigern gern auch mal ein uraltes Manfrotto 190 oder 055. Die waren schon vor 20 Jahren stabil und über Jahre haben sich mal die Schliessmuskel verbessert. Bekommt man schon mal für 40 Euro gebraucht..In Zeiten wo viele auf ein CFK Stativ umsteigen, oder was anderes schick eloxiertes. Was für ein Kopf dann ran kommt ist wieder ne andere Baustelle ;)
              • @Andreas M. Na aber das Manfrotto hat zu der Zeit auch bisschen was gekostet 😉 ich spreche von so wackligen Dingern wie in den Video zu sehen. Das man gebraucht gute schnapper machen kann ist klar. Man bekommt aber auch für schmales Geld von Sirui z.B schon sehr gute Stative die dann auch stabil mit einer ordentlichen Arbeitshöhe ausgestatet sind. Generell enmpfehle ich lieber ein anständiges Stativ zu kaufen, wie einmal billig und dann wenn man merkt das ist murks nochmal Geld ausgeben muss. Auch als Anfänger möchte man vernüftig Arbeiten.
              • @Andreas M. ...Schließmuskel? 💩 Sicherlich meinst du Schließmechanismus. 😎

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