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Fotografieren mit einem Teleobjektiv

 

Willkommen zu einem neuen Tutorial. Heute geht es um Teleobjektive und was diese Objektive können bzw. mit welchen Einschränkungen du hier rechen musst.

 

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14 Kommentare zu "Fotografieren mit einem Teleobjektiv"

  1. Also das Telpbjektiev kann ich brauchen die 80 d hab ich schon ;-)

    • *Totaler Bullshit den du da laberst.* Bezogen auf das Kleinbild... 10-20mm = Ultraweitwinkel 21-40mm = Weitwinkel 41-60mm = Normalwinkel 61-200mm = Telewinkel 201< = Supertelewinkel Die Einstellung des Fokus am Objektiv mit 2m-10m, 10m-unendlich bezieht sich nur auf die Geschwindigkeit des Fokusmotor, damit der Fokus schneller gestellt werden kann und nicht weil der Fokus weißt wo es suchen soll. Nicht wo, sondern wie schnell. Halbwissen nach Halbwissen ist gefährlich. Vielleicht erst nachdenken und recherchieren.

      • Das ist ein offizieller Standard? Oder deine Meinung? Das würde mich wirklich interessieren. Nach meiner Erfahrung sind diese Werte etwas schwammig formuliert und jeder sagt was anderes. Oder ist per Definition ein 61mm ein Tele aber ein 60mm noch ein Normalobjektiv?
    • wie oft hast du gesagt dass man mit dem teleobjektiv das Objekt näher herholt 20x? ich hab aufgehört zu zählen. also das war mir echt neu, ich hab's mir nur gekauft damit meine Tasche schwerer wird.

      • Eichörnchen mit nem Tele zu erwischen ist also "unmöglich". Demnach sind Aufnahmen von Libellen im Flug mit einem Teleobjektiv ein reines Wunder ;)

        • Richtig ;) Ist doch heute alles nur noch animiert
      • Hallo Matthias, was machst du mit dem Stabi der Kamera? Ich denke, wenn der Stabi am Tele aktiviert ist, muss der an der Kamera aus sein, auch wenn die Kamera auf dem Stativ steht. Ist doch richtig so?

        • Hi Dierk, viele Stabilisatoren schalten sich auf Stativen ab. (Zumindest mal die modernen) wenn du trotz Stativ verwackelte Bilder bekommst versuche es mal komplett ohne. Ich habe bisher noch nicht mit einer Sensorstabilisierung gearbeitet und weiß nicht ob man es kombinieren kann (ist soweit ich weiß herstellerabhängig) Ich würde sowas einfach mal ausprobieren und schauen in welcher Kombination man die besten Ergebnisse bekommt 😊
      • Also wer bei dem Foto bei 11:20min denkt die wären auf gleicher Höhe, muss dringend zum Augenarzt. Tiefensehvermögen!

        • Leider wieder ein Video von dir welches mich unzufrieden zurück lässt. Ich bitte dich, schlicht und einfach, keine Vermutung und kein Halbwissen in deine Videos zu verwenden, Leider wieder einige fachliche Fehler, die bei Kollegen von dir so nicht vorkommen. Sorry

          • Ja! Waren leider einige Aussagen dabei, die so einfach nicht stimmen... (Bildwinkel) und die Aussage mit dem ISO ist auch sehr sehr stark von der verwendeten Belichtungsmessmethode abhängig (1/500s, f8 ISO2000, bewölkter Tag) Diese Pauschalisierung ist hier absolut kontraindiziert..
        • Hallo Matthias , es gibt noch einen Punkt den man bei einem Tele mit großer Brennweite beachten sollte. Auch wenn man mit Stativ oder Stabi fotografiert kann das Bild manchmal unscharf wirken. Denn alles was sich auf der Strecke Objektiv - Aufnahmeobjekt in der Luft befindet, (Staub, Hitzeschlieren usw.) kommt verdichtet mit aufs Bild und kann so Unschärfe, Weichzeichnung erzeugen. Bisschen umständlich erklärt , aber ich denke du weißt was ich meine.

          • das beste was ich an einem Erlebnis mit meinem 28-135mm hatte war, als ich einen Waschbären fotografieren wollte, er blieb immer recht auf Distanz und an dem Tag wo ich das Objektiv drauf hatte kam er mit seiner Schnute fast an das Objektiv ran, also nix mehr mit scharf stellen ;-)

            • Das Problem hatte ich auch mit den Rehen 😬
          • Nochmal ich :-) Was du über die "Kompression" durch Teleobjektive gesagt hast, stimmt zwar in der Sichtwirkung, aber die Erklärung ist wieder falsch. Es handelt sich (wie beim berüchtigten "Blutmond") um eine optische Täuschung, die uns vom Gehirn vorgegaukelt wird. Der Kompressionseffekt wird wieder nur durch den Bildwinkel vorgetäuscht. Mach mal folgendes Experiment: mach ein Bild mit z.B. 200mm und danach gleich das selbe Motiv mit z.B. 100mm. Nun öffne beide Bilder in z.B. Lightroom, Photoshop oder einem beliebigen Fotoprogramm. Nun beschneide das 100mm-Foto so, daß du genau den selben Bildausschnitt erhältst wie das original 200er Foto. Und was siehst du jetzt: zwei praktisch identische Fotos - nur die Schärfentiefe ist verschieden, aber das gecroppte 100mm-Bild hat die selbe "Kompression" wie das 200er Tele; also ist diese Kompression nur eine optische Täuschung, da das Gehirn im nicht gecroppten 100mm-Foto durch den doppelt so großen Bildwinkel glaubt, daß der Hintergrund weiter weg ist als im "komprimierten" 200mm-Telefoto....

            • Hans Wi 100mm sind auch kein weitwinkel, mach mal den versuch mit 20mm und 200mm und lass das motiv dabei in beiden bildern gleich gross im bild , und achte was mit dem hintergrund passiert, der unterschied vom verzerrungs effekt im vergleich zum kompressions effekt ist gewaltig, das bekommst mit zurecht schneiden nicht hin. Du wirst es zb mit einem weitwinkel niemals schaffen eine person die in einen mond passt zu fotografieren, mit einem tele schon.
            • Zwei gleich hohe Gegenstände stehen mit zwei Meter Abstand hintereinander. Mit 50mm Brennweite aus zwei Metern Entfernung zum vorderen Objekt fotografiert ist der hintere in der Abbildung 50% kleiner, da er doppelt so weit von der Kamera entfernt ist. Mit 100mm Brennweite aus vier Metern Entfernung zum vorderen ist das hintere Objekt nicht mehr doppelt sondern nur noch 1,5 mal so weit entfernt und ist daher im Foto "nur" ca. 33% kleiner. Bei 500 mm Brennweite und 20 Metern Abstand (wiederum zum Vorderen Gegenstand) beträgt die "Verkleinerung" im Abbild nur noch ca. 9 %, d.h. der hintere Gegenstand ist im Foto fast genauso groß wie der vordere.
          • Heute liegst du aber mal granatenmäßig daneben oder hast dich falsch ausgedrückt ! Bei unverändertem Standort wird der Bildwinkel (mit der selben Kamera) ausschließlich von der Brennweite bestimmt!!! In anderen Worten: bleibe ich an einem festen Punkt stehen und fotografiere mit einer Vollformatkamera z.B. mit 24mm ein Objekt in 5m Abstand, so ist der horizontale Bildwinkel im Foto etwa 74 Grad. zoome ich nun auf 70mm und fotografiere das selbe Objekt, so verengt sich im Foto der Bildwinkel auf etwa 28 Grad. Bei mir ist ein Winkel von 28 Grad kleiner als einer von 74 Grad - also das Gegenteil deiner Aussage bei 6:40. Um den selben Bildwinkel zu erhalten, muß ich "mit den Füßen zoomen", d.h. näher ran zum oder ferner weg vom Objekt gehen und dann fotografieren....

            • Ja richtig. Bildwinkel war in dem Moment das falsche Wort. Der verändert sich natürlich durch die Brennweite. Gemeint war die Größe des Hintergrunds. Kleine Brennweite -> großer Bildwinkel -> viel Hintergrund Große Brennweite -> kleiner Bildwinkel -> wenig Hintergrund. Das funktioniert jedoch nur mit einem unterschiedlichen abstand, sodass das Motiv(eine Person z.B.) gleich groß ist, bei unterschiedlicher Brennweite.
            • @Matthias Butz So ist's recht... :-)
            • Stimmt am Anfang, jedoch erreichst du durch das Fußzoom immer noch nicht den gleichen Bildwinkel (der verändert sich wie du schon richtig sagst nur durch die Veränderung der Brennweite) sondern den gleichen Abbildungsmaßstab deines „Hauptmotivs“ und genau hier kommt die Sache mit der - im Video (nicht nur in diesem übrigens ) gar nicht weiter erwähnten - Perspektive dann zum tragen, denn die ändert sich dann, da ich mit weitwinkligerer Brennweite (analog dazu weiterem Bildwinkel) näher an mein Hauptmotiv heran muß um den gleichen Abbildungsmaßstab zur erreichen, der Hintergrund jedoch dann im Verhältnis weiter weg ist als zuvor bei der höheren Brennweite - ganz schön verwirrend manchmal ...🤔🤔🤔
          • Was ist denn das für ein Objektiv? Beim Teleobjektiv hilft ein Einbeinstativ ungemein! Ich habe das Minolta AF 300mm 2,8 APO G HS, mit den Konverter 2x kann ich das auf 600mm verlängern. Ich käme aber nie auf die Idee, damit aus der Hand zu fotografieren! Nicht einmal bei 300mm 2,8, mit in der Sony integrierten Bildstabilisator. Das kannst du vergessen. Denn das Objektiv wiegt ohne Konverter und Kamera 2480g, das sind fast 2,5 Kg, und mit Kamera und Konverter sind das fast 3,5 Kg. Wenn ich das Objektive den ganzen Tag ohne Einbeinstativ schleppen müßte, wo ich es auch mal absetzen kann, würde ich irre werden. Vor allem im Sommer würde ich das nie machen.

            • Das Tamron 150-600. Ja richtig. Es hat jetzt die paar Tage, die ich es verwendet habe super funktioniert, doch auf dauer will ich das auch nicht mit mir rumtragen müssen. Obwohl das fotografieren ohne Stativ zwar anspruchsvoll, aber machbar war.
          • 2:30 Keine Mindestbelichtungszeit, sondern eine maximale Belichtungszeit. Bei einem Tele ist diese auch nicht höher als bei einem Weitwinkel, sondern niedriger. 1/200 ist kleiner als 1/30 ;-)

            • Wie immer ein sehr schönes Video :-) Ich selber besitze auch ein Teleobjektiv, aber leider nur bis 215mm. Ich liebe es, damit Tiere zu fotografieren, vorallem in der Wildnis. Aber wenns nicht anders geht ist der Tierpark natürlich auch okay :D

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