Reise – Fototipps III

Avatar Matthias Butz | 18.06.2018 2k Aufrufe


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Hallo Zusammen,

Willkommen zu einem weiteren Tutorial in dem ich euch meine Top Tipps zum Fotografieren auf Reisen gebe. 

Ich hoffe du hast dein perfektes Reiseziel für dieses Jahr schon gefunden und damit du und deine Kamera gewappnet sind gibt es jetzt ein cooles Tutorial für dich.

Erinnerungen oder Hochglanzbilder

Du bist im Urlaub, also mach dir keinen Stress. Ich habe das bei mir selbst auf den Reisen in den letzten Wochen extrem gemerkt. Man versucht immer das perfekte Bild zu machen. Das Bild das man schon von der Location im Kopf hat. Manchmal klappt das nicht so wie man sich das vorstellt, doch das ist nicht schlimm. Mach auch ein paar Bilder die nur zur Erinnerung da sind und nicht gerade in ein Magazin gedruckt werden können. Das fotografieren soll Spaß machen. Wenn du dir die ganze Zeit druck machst das perfekte Instagramfoto zu machen, dann verliert man viel zu schnell die Lust daran. 

Backup 

Es gibt eigentlich nichts wichtigeres als die Fotos richtig zu sichern. Ich sorge fast immer dafür, dass die Bilder doppelt gespeichert werden. Entweder auf 2 Festplatten oder auf 2 Speicherkarten, die Kombination ist nicht sonderlich relevant es geht nur darum, dass deine Bilder mindestens auf zwei unterschiedlichen Speichermedien gesichert werden. 

jeden Tag importieren 

Ebenfalls wichtig ist der Import. und zwar jeden Tag. Ich mache jeden Abend eine Sicherung und importiere alle Bilder von der Speicherkarte auf das Notebook. So habe ich am nächsten Tag nicht das Problem, das mir der Speicher ausgeht und ich überlegen muss welche Bilder ich denn schon Importiert hatte und welche nicht. Alles ist Safe und ich brauche mir keine Gedanken darüber machen. 

Bilder bearbeiten

Wer jetzt an eine stundenlange Retusche denkt liegt falsch. Bildbearbeitung muss nichts langwieriges sein. Es reicht vollkommen aus eine leichte Belichtungsanpassung ich Lightroom zu machen um ein Urlaubsfoto außergewöhnlich aussehen zu lassen. Auch auf dem Smartphone gibt es mittlerweile tolle Programme (Snapseed oder Lightroom Mobile) die für eine tolle Bearbeitung sorgen können. Du musst es nur machen. Doch ich kann viel erzählen. Das Beispiel hier ist deutlich Aussagekräftiger. Das Bild habe ich 2 Minuten in Lightroom bearbeitet...

Fotorucksack

Ich erinnere mich noch an meine Anfangszeit. Ich habe alles in einen Rucksack und bin los. Alles ist kreuz und quer geflogen. Doch je mehr Equipment man hat umso mehr muss man suchen und umso höher ist die Gefahr, dass im Rucksack etwas kaputt geht. 

Meine Empfehlung: Kauft euch einen Fotorucksack. Es muss jetzt nicht ein bestimmter sein. Es gibt viele tolle Fototaschen auf dem Markt und alles machen euer Leben einfacher. Sie schützen euere Equipment und sorgen dafür, dass ihr alles wiederfindet was ihr braucht. 

Ich habe schon viele Taschen verwendet und bin selbst beim Everyday Backpack stehen geblieben. Tolles Teil, doch hier sind auch noch ein paar mehr: 

Mein Fotorucksack: Everyday Backpack 30L*

Keine Angst um die Ausrüstung 

Der Punkt mag jetzt etwas verwirrend klingen, da die Kamera ja teilweise recht empfindlich ist. Doch habe keine Angst davor mit deiner Kamera einen Schritt weiter zu gehen als alle anderen. Viele meiner Bilder wären gar nicht erst entstanden, wenn ich nicht ein gewisses Risiko eingegangen wäre. Ich will jetzt nicht sagen, dass du von Klippen runterspringen musst oder vollkommen unvernünftig mit deinem Equipment umgehen solltest, doch trau dich etwas. Du und deine Kamera sind nicht aus Zucker und man kann Problemlos auch mal einen Schritt weiter gehen. 

Hier ein paar Beispiele: 

Die Kamera stand hier auf einem Stativ und ich bin für das Bild bis ganz nach vorne geklettert. Rechts und Links ging es 60-70 Meter weit runter, doch das Bild ist einfach genial! 

wasser-auf-der-kamera-linse-tropfen-pol-filter-tipps und Tricks - Fotografieren auf Reisen Tutorial II

Zu extrem? Dann habe ich hier noch ein Beispiel. Als Landschaftsfotografin hat man bestimmt schon mal Knietief in irgendeinem Gewässer gestanden. Doch in diesem Fall war es sogar die Kamera die wenige Zentimeter über dem Wasser. Doch kein Problem, wenn man etwas auf die Ausrüstung achtet.

Minimales Equipment

Wenn man unterwegs ist und nach dem perfekten Motiv sucht, kann es oft hinderlich sein zu viel Equipment dabei zu haben. Ich versuche, wenn ich unterwegs bin so wenig wie möglich mit zu nehmen. Meistens bin ich nur mit der Kamera und einer Festbrennweite unterwegs was es viel flexibler und einfacher macht zu fotografieren. Ja man ist eingeschränkt und kann nicht alles Fotografieren, doch es bringt einen auch dazu über seine Bilder nachzudenken und auf den Einschränkungen das beste zu machen. Ist es nicht das was einen guten Fotografen ausmacht?

Tolle Locations finden 

Es gibt viele Wege wie man tolle Fotolocations auf Reisen findet drei geniale habe ich heute für dich. 

Mapify

Ist ein Netzwerk in dem jeder seine Reise und seine Bilder veröffentlichen kann. Das tolle ist, dass man genau Koordinaten und Reiserouten bekommt sollte die geniale Landschaft, die man fotografieren möchte, einmal keine Adresse haben ;) Komplett kostenlos und einfach als App für das Handy um den nächsten Trip perfekt planen zu können. 

Roadtrippers

Ist ebenfalls ein Netzwerk das zwar nicht so sehr auf Fotografie ausgelegt ist, wie Mapify doch viele tolle Inspirationsmöglichkeiten bietet. Man kann die Reisen von anderen einsehen und auf die Art und wiese in einem unbekannten Land tolle Orte finden an die man selbst fahren kann.

Google Maps

Das wohl einfachste von allen ist Google Maps. Auch wenn man keine Reiserouten findet und die dort eingestellten Bilder nicht immer so 100%tige Infos liefern bekommt man durch Streetview und 360° Aufnahmen einen tollen ersten Eindruck von der Location und kann sich so seine Gedanken machen und überlegen was man am besten wie fotografiert. 

Backup in die Cloud

Der Tipp hängt jetzt stark davon ab wohin man reist. Nicht überall gibt es Internet und gerade wenn man Landschaften fotografieren möchte kommt man oft an Orte, wie weit ab der Zivilisation liegen. Doch im Hotel kann man oft die Möglichkeit nutzen die Bilder, die man gemacht hat auf der eigenen Cloud zu sichern. Wenn du die Möglichkeit dazu hast nutze sie auf jeden Fall. Denn man kann vielleicht eine Festplatte verlieren, aber die Cloud vergisst nichts ;) 

So das wars für heute mit meinen 10 Tipps zur Reisefotografie. Wenn du noch mehr zum Thema „Fotografieren auf Reisen“ lernen möchtest, dann schau dir meinen Videokurs Fotografieren auf Reisen an und kommt mit mir nach Schottland, wo ich dir zeige wie man am besten auf Reisen fotografiert. 

Bis bald 

Gruß

Matthias 

 

 

(* = Affiliatelinks/Werbelinks).

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