Tipps für 100% scharfe Fotos

Ein Motiv scharf zu fotografieren, ich kein Hexenwerk, wenn man weiß wie man es anstellt und ein paar Tipps beachtet. Genau dafür ist dieses Tutorial heute. Ich möchte dir zeigen, wie du immer 100% scharfe Fotos erstellen kannst.

Tipp 1 – Belichtungszeit

Die Belichtungszeit hat einen großen Einfluss auf die Schärfe. Hier spricht man von Bewegungsunschärfe und sie entspricht einem verwackeltem Bild. Das ist jetzt nicht nur in der extreme so, also wie, wenn man z. B. mit einer halben Sekunde belichtet, sondern auch bei einer normalen Belichtungszeit. Normalerweise liegt die Mindestbelichtungszeit (also die längstmögliche auf freier Hand) bei 1/Brennweite. Also bei 50mm wären das mindestens 1/50 Sekunden.

In den meisten Fällen, sollte man jedoch schneller belichten, um auch kleine Verwackelt zu vermeiden. Das sorgt für deutlich schärfere Bilder.

Tipp 2 – Blende

Die Bewegungsunschärfe haben wir im oberen Punkt besprochen, jetzt geht es um die Tiefenschärfe. Die Tiefenschärfe kann ebenfalls schuld an einem unscharfen Bild sein.

Bilder mit einer geringen Tiefenschärfe und einem unscharfen Hintergrund sehen toll aus, doch je nach eingestellter Blende, Brennweite und Entfernung kann der Schärfebereich wenige Millimeter betragen. Das sorgt nicht nur für Probleme, wie dass z. B. die Wimpern scharf sind und das Auge dahinter nicht, sondern stellt auch für den Autofokus eine echte Herausforderung dar.

Was können wir jetzt dagegen tun? Du kannst die Blende schließen. Das muss nicht viel sein, ein wenig reicht hier oft aus. Bei einer Blende 2.8 zum Beispiel reicht die Tiefenschärfe ebenfalls für eine gute Unschärfe aus.

Tipp 3 – Das Objektiv

Das Objektiv hat einen enormen Einfluss auf die Schärfe deines Bildes. Günstige Objektive sorgen meist für weniger Schärfe wogegen hochwertige Linsen einen enormen Unterschied ausmachen können.

Natürlich muss es hier einen Unterschied geben. Immerhin muss man ja den deutlich höheren Preis rechtfertigen. Doch lohnt es sich wirklich in ein deutlich teureres Objektiv zu investieren? Ich denke, man kann sich hiervon am besten selbst dein Bild machen. Teste unterschiedliche Objektive und leihe dir vielleicht auch eines. Du wirst sehen, was das für einen Unterschied machen kann. Ich habe jetzt den direkten Vergleich zwischen dem 50mm 1.8 von Canon (100€) und dem 50mm 1.2 (1200€). Beide Bilder wurden zu 100% manuell fokussiert sind also definitiv scharf eingestellt und es wurden die gleichen Kameraeinstellungen eingestellt. Natürlich sind die Fotos nicht bearbeitet und so wie sie aus der Kamera gekommen sind.

Canon-50mm-1.8 vergleich Objektive tipps für scharfe Bilder-fotografieren lernen

100 € Objektiv (50mm 1.8) – direkt aus der Kamera

Canon-50mm-1.2 vergleich Objektive tipps für scharfe Bilder-fotografieren lernen

1200 € Objektiv (50mm 1.2 @1.8) – direkt aus der Kamera

Tipp 4 – Serienbild

Gerade beim Fotografieren mit einer offenen Blende ist das Serienbild von großem Vorteil. Nicht nur um den richtigen Ausdruck oder Moment einzufangen, sondern auch um ein eventuelles Verrutschen der Schärfe auszugleichen. Probiere es einfach mal aus, ich verspreche dir, es lohnt sich.

Tipp 5 – geringe Blende für schärfere Bilder

Das mag jetzt im ersten Moment etwas einzigartig klingen, doch wenn man einen kleinen Schärfebereich verwendet wirken die Bilder oft schärfer. Das ist eine optische Täuschung, denn wenn man sich die Bilder genau anschaut und reinzoomt, sieht man keinen großen Unterschied.

Probiere es einfach mal aus oder schaut euch die folgenden Beispielbilder genau an. Das mit dem unscharfen Hintergrund wirkt schärfer, aber nur wenn man es sich komplett anschaut und nicht vergrößert.

Tipps für schärfere Bilder tutorials fotografieren lernen verlgeich offenblendeMK3_4068

1/1000 sek.
f/2
ISO 100

Tipps für schärfere Bilder tutorials fotografieren lernen verlgeich offenblendeMK3_4069

1/100 sek.
f/6,3
ISO 100

Tipp 6 – Fokusmodus

Jetzt kommen wir zu dem wohl offensichtlichen. Der falsche Fokusmodus sorgt auch dafür, dass die Kamera auf die falsche stelle, scharf stellt. Also was sollen wir jetzt einstellen?

AF-A / AI Focus

Das ist der Modus, den man eigentlich gar nicht nutzen sollte. In dem Moment entscheidet die Kamera, welcher Modus gerade passt und das ist bei mir noch nie gut gegangen.

AF-S / One Shot

Hier wird einmal scharf gestellt und diese Schärfe wird gehalten so lange bis du abdrückst oder den Knopf loslässt. Das eignet sich super für unbewegte Motive.

AF-C / AI Servo

Hier wird der Fokus nachgefühlt und das Motiv wird scharf gehalten, auch wenn es sich bewegt und sogar während du Fotos machst (im Serienbild). Also perfekt für alles, was sich auf die Kamera zu oder von der Kamera wegbewegt.

Tipp 7 – Gegenlicht und zu wenig Licht

Tipps für schärfere Bilder tutorials fotografieren lernen gegenlicht IMG_9806

Durch das Gegenlicht, wirkt mein Model hier kontrastlos und unscharf

Gegenlicht oder auch zu wenig Licht sorgt für zwei Dinge. Zum einen machen diese Lichtsituationen es für die Kamera schwer den Kontrastunterschied auf dem Motiv zu erkennen und das Motiv scharfzustellen, sondern das Bild verliert auch an Schärfe.

Bei Gegenlicht kann es einen Kontrastabfall geben was für eine Unschärfe bzw. fast schon milchige Bilder sorgen kann.

Wenn du bei wenig Licht fotografierst, zerstört das ISO-Rauschen die Mikrokontraste oder das vorhandene Licht reicht nicht aus für einen entsprechenden Kontrast und das Bild sieht nicht mehr so scharf aus.

Tipp 8 – Fokus Peaking

Fokus peaking beispiel tipps für schärfere Bilder fotografieren lernen

Von Bautsch – Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31792807

Bei Fokus Peaking handelt es sich um eine Technik, bei der die Kamera die scharfen Kanten einfärbt, um dir anzuzeigen, wo genau sich die Schärfe befindet. Diese Technik kommt ursprünglich aus dem Video-Bereich, hat jedoch durch die DSLMs auch ihren Weg in die Fotografie gefunden. Wenn deine Kamera diese Funktion hat, hilft sie dir auf jeden Fall dabei direkt zu erkennen, ob ein Bild scharf ist oder nicht.

Tipp 9 – Fokus genau kontrollieren

Das bringt uns jetzt zum nächsten Schritt. Wenn wir kein Fokus Peaking verwenden wollen oder können habe ich noch ein paar Tipps für euch, wie ihr direkt sehen könnt, ob ihr die Schärfe getroffen habt oder nicht?

Zommen

Klingt logisch, doch viele vergessen das offensichtliche. Vergrößere die Fotos noch während es Shootings, um zu kontrollieren, ob die Schärfe sitzt. Jetzt kannst du noch etwas verändern und die Fotos noch einmal machen.

Bildstil

Ganz wichtig: diese Funktion bitte nur verwenden, wenn du im RAW fotografierst! Auf JPGs wird das fest angewandt.

Ich habe einen Bildteil, der meine Fotos zu 100% nachschärft. So kann ich oft ohne zu zoomen feststellen, ob meine Fotos scharf sind oder nicht.

Tipp 10 – Fokus auf dem Auge

Wo genau sollen wir denn jetzt scharf stellen? Nun ja auf unser Motiv. Ist das nicht genau genug? Du hast es ja schon in der Überschrift gelesen. Bei Porträts wird immer auf die Augen fokussiert, und zwar genau auf das Auge.

Tipp 11 – Licht

Natürlich hat auch das Licht Einfluss auf unsere Schärfe. Verwenden wir ein hartes Licht zum Ausleuchten unseres Motivs, ist das Motiv meist sehr scharf. Das liegt an den ganzen kleinen Kontrasten, die im Gesicht verstärkt werden. Wechseln wir zu einem weichen Licht sieht das schon mal etwas anders aus. Hier werden die Mikrokontraste nicht so stark hervorgehoben und das Motiv wirkt weicher. Das Licht hat also ebenfalls einen Einfluss darauf, wie scharf unser Motiv dargestellt wird. Das hat jetzt nichts mit scharf oder unscharf zu tun, sondern eher mit dem Grad der Schärfe. Manche Fotos möchte man vielleicht etwas weicher darstellen und manche etwas härter. Durch das Verändern des Lichts verändert man jedoch auch die Wirkung der Schärfe.

Tipp 12 – nachschärfen

Wir sind beim letzten Punkt angekommen. Dem wohl auch wichtigsten, der die meisten Fehler verursacht. Wir können unsere Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramme wie Lightroom einfach nachschärfen. Ganz wichtig: Das ist keine Technik, die unscharfe Bilder retten kann und auch nicht dafür gedacht ein billiges Objektiv auszugleichen. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Punkt als letztes aufführe. Nachschärfen sollte stattfinden, um dem Bild ein entsprechendes Finish zu verpassen und die Details, die man bereits eingefangen hat zu verstärken. Das sollte aus meiner Sicht subtil erfolgen. In Lightroom gibt es hierfür einige Möglichkeiten.

Ich selbst verwende den Schärferegler mit einem sehr geringen Radius, um die Schärfe nur ganz fein auf das Foto anzuwenden. Sobald man es hier übertreib wirkt es einfach nur noch billig. Geht subtil vor und ihr werdet auch ein tolles Ergebnis bekommen 🙂

So das war’s für heute. Schreibt gerne in die Kommentare, was ihr von diesen Tipps haltet und wir sehen uns im nächsten Video wieder.

Gruß

Matthias

Matthias-Butz-black-high-res

Beitragstags

22 Kommentare zu "Tipps für 100% scharfe Fotos"

  1. Tipp 1: keine Alpha 6300 verwenden. Das ist alles nur aufm Display scharf. Am 5k-Display auf 150-200% und man sieht, wie alles nur verwaschen ist. Objektive? G-Master Modelle. Einstellungen: leicht abgeblendet, ISO Auto aber Bereich auf 50-1600 begrenzt, Tageslicht, Beleichtungszeit so kurz wie‘s geht (also 1/500 oder kürzer). Stativ und Zeitauslöser. Also alles gemacht was geht. Auch zweite Kamera getestet. Scharf kann der Sensor jedenfalls nicht.

    • Habe mich 'ne ganze Weile über meine Ausrüstung geärgert. Mittlerweile ist mir klar, dass meine Fotos wegen meines Zitterhändchens unscharf waren. ISO etwas hoch oder Stativ und alles ist gut. 😁

      • Hallo, mit welche Program bearbeitest du dieBilder.

        • Hi :) Ich verwende Lightroom und manchmal Photoshop...
        • @Matthias Butz Danke
      • ohne zu schauen, ein kleiner Tip von mir: Fokustaste halb drücken, bis das Viereck grün leuchtet und dann ganz durchdrücken ;)

        • und wenn es rot aufleuchtet 🤔
        • @Matthias Butz dann hast du die falsche Kamera :) ;) Seh es nicht so ernst, denn so ist es nicht gemeint. Alles Gute 👍
        • wenn ich hier alles ernst nehmen würde hätte ich die Kommentare vor 2 Jahren deaktiviert 😂
      • Alles sehr schön erklärt.

        • super gemacht, schaue immer gerne bei dir rein

          • Vorm Shooting mal ne Shoppingtour bei Victoria's Secret machen und dann klappts auch mit scharfen Fotos.

            • 1:20 na bei der überbelichtung des Videos fällt die unscharfe kaum auf.

              • Ein "scharfes" Model und schon hat man scharfe Fotos. Dann achtet keiner mehr auf Qualität. So einfach ;-)

                • Ich denke das Gesamtpaket muss stimmen. Ich kann auf Fotos jeden hässlich aussehen lassen die Herausforderung ist das gegenteil hin zu bekommen ;)
              • Das arme Model, jetzt ist die Dame für den Rest der Zeitgeschichte mit zusammengekniffenem Gesicht und Doppelkinn im Netz zu sehen...

                • Es haben wohl deutlich mehr Probleme damit als Nelli selbst...
                • @Matthias Butz nuja, wundert dich das, wenn du hier Leuten erklären möchtest wie man Anfängerfehler vermeidet und dann sowas ablieferst? Du solltest vor allem ein Problem damit haben und nicht das Modell.
                • Und? Ändert nichts. Sie bleibt auch dadurch attraktiv.
              • Hast du diese video in Feldmarksee gemacht?

                • Hi Roxy, nein im Maudacher-Bruch
                • @Matthias Butz, sehr schöne Landschaften dort
              • 13:00 Genau so funktioniert das aber nicht, weil du die Kamera drehst, nachdem du die Schärfeebene eingelockt hast, zumindest nicht bei sehr offenblendigen Objektiven. Du erklärst ja auch das Problem, du sagst, die Kamera muss PARALLEL sein, aber wenn du sie kippst, veränderst du ja den Winkel, was ja genau das Gegenteil von "Parallelität" ist. Hier gibt's genauere Informationen: https://mhohner.de/newsitem2/recompose - Was ist also die richtige Vorgehensweise bei Portraits mit sehr großen Blenden (F1.x)? Nicht schwenken, sondern stattdessen den Fokuspunkt verschieben. Hier gibt's nun das Problem mit der veralteten Spiegelreflex-Technologie, dass du meist nicht weit aus der Mitte rauskommst, da kannst du nur den nähesten Punkt an den Augen verwenden, damit die Schwenkung wirklich auf das minimalste verkleinert wird. Wer moderne Spiegellose Kameras verwendet, hat das Problem mit den mittigen Fokuspunkten nicht, bitte daher auch nicht den Tipp, der hier genannt wird, befolgen sondern gleich den Punkt verstellen (oder Automatiken wie Augen-AF verwenden, soweit vorhanden).

                • Da Stimme ich Dir zu, der Videobeitrag ist fachlich falsch, aufgrund des Kameraschwenks. Beim AF ist Canon generell immer noch problematisch. Ab der dritten spiegellos Generation des Vollformats hat z.B. Sony den AF derart perfektioniert, dass er z.B. am Auge des Models regelrecht klebt. Das Resultat ist, dass einfach jedes Foto perfekt im Fokus ist. Ansonsten ist wie von Dir erwähnt, die Fokuspunkt Verschiebung Mittel der Wahl oder das Fokus Peaking (welches bei Spiegelreflex im Sucher aufgrund alter Technik nicht möglich ist). Die Sichtweise des Beitragerstellers ist trotzdem nachvollziehbar (auch wenn in der Umsetzung falsch), da er zeigen möchte wie man mit einer alten Spiegelreflexkamera seine Trefferquote beim AF verbessert. Zudem muss man ihm zugestehen, dass diese Fotografier-Technik bei etwas mehr geschlossener Blende und etwas mehr Schärfentiefe, tatsächlich auch hilfreich ist. Mit sehr lichtstarken Objektiven und wenig Schärfentiefe ist das jedoch keine gute Herangehensweise. In der Bildbearbeitung zeigt er dann sehr sinnvolle Tipps.
              • 11:00 Focus Peaking hat so ziemlich jede moderne Kamera. Sony, Fuji, Panasonic, Olympus... Sprich: spiegellose Systemkameras, und das schon seit ~2010. Diese veralteten Spiegelreflex-Systemkameras haben das deshalb nicht, weil man da ja nur nen optischen Sucher hat. Nikon und Canon hätten es zwar zumindest für den LiveView über den Bildschirm einbauen können, aber … naja, ist ja doch recht bekannt, das die beiden Foto-Dinosaurier seit nem Jahrzehnt schlafen ;)...

                • Also ich habe eine Sony Alpha 850, und selbst die hat Focus Peaking...;))
                • @willy winzig Die α850 hat kein Focus Peaking, die hat ja nicht mal das dafür notwendige LiveView ;)… Bist sicher das du dich nicht vertippt hast? ;)
                • @Lofote Ja, richtig. Habe ich auch gerade bemerkt. ;-() Und noch einmal Richtig. Ich hatte mich nicht vertippt! Ich habe das mit der A99 verwechselt.;-)) Weil ich gerade überlege, ob ich mir eine kaufen soll. Die a850 ist mir mittlerweile zu langsam, mit ihren 3 Bildern pro Sekunde.
                • @willy winzig Ja, die SLTs ab der zweiten Generationen (und die α99 ist sogar erst 3. Generation) können es :)... Die α99 ist klasse, die α99-II aber nochmal bei weitem überlegen, falls das Budget es hergibt?
                • @Lofote Ja ich weiß. Das Budget ist weniger das Problem. Dann warte ich zu Not eben 6 Monate länger. Was mich noch von der 99-II abschreckt, ist der Wertverlust im nächsten Jahr. Ich möchte aber gerne noch auf den a-mount bleiben, weil ich noch einige Minolta G-Serie Objektive haben.
              • Wenn ein Anfänger versucht Anfängern die Fotografie zu erklären kommt so ein Video raus.Sorry ich weiß das du dich gerade ziemlich beleidigt fühlst aber wenn man sowas macht dann bitte richtig. Fangen wir mit der Erklärung an "Kit Objektive machen schlechtere Bilder weil sie nicht scharf genug sind " Völliger Blödsinn," Man kann mit einem Kit Objektiv genauso tolle Fotos machen die sehr scharf sind wie mit einer FB 50mm 1.8 von Canon. Anstatt mal eben das Model vor einem Hintergrund zu stellen sollte man als Fotograf sein Auge und seine Kreativität einsetzen um ein gutes Foto zumachen. Es gibt Millionen von Fotos die nicht top scharf sind aber prämiert worden sind und Preise gewonnen haben. Also lass dich als Anfänger mit einem Kit Objektiv nicht entmutigen sondern nutze dein Auge und deine Kreativität um gute Fotos zu machen. Erzähle Geschichten mit deinen Fotos oder lass die Menschen rätseln was du mit deinen Foto ausrücken möchtest. Das ist das Rezept um ein guter Fotograf zu werden.

                • Ich fühle mich nicht beleidigt. Du hast recht. Zu einem guten Foto gehört mehr als nur schärfe. Doch das Video soll Tipps für bessere Schärfe geben und hier ist ein besseres Objektiv definitiv von Vorteil. Das ein gutes Foto nicht unbedingt scharf sein muss ist klar. Hier ist eines meiner Lieblingsbilder und es ist vollkommen unscharf. https://matthiasbutz.com/wp-content/uploads/2018/03/Der-Hochzeitsfotograf-Worms-Ludwigshafen-Mannheim-full.jpg
                • @Matthias Butz Dann nehme mal das Thema mit dem Auge auf und mache darüber ein Video. Und erkläre den Anfängern mal was der richtige Blick, die Leidenschaft und Kreativität in der Fotografie ist .Das man nicht mal eben eine Foto macht wofür man 100 Likes bekommt. Deswegen verlieren heutzutage sehr viele die Lust am Fotografieren. 3 Fotos 5 likes bei FB oder IS dann kommt die Aussage mein Kit Objektiv ist schuld weil ich das so bei YouTube verstanden habe. Ich brauch ein neues besseres. Auch damit klappt es nicht bessere Fotos zu machen dann ist das Thema durch und die Kamera verschwindet im Schrank.
                • @R D auf jeden Fall. Finde ich eine gute Idee. Ich betone es in Videos immer wieder, dass es nicht die Super-Kamera sein muss, ein spezielles Video zu den anderen Punkten habe ich allerdings noch nicht... Kommt auf die Liste :)
              • Jeder Hobbyfotograf macht zurzeit nen Youtube-Kanal auf und erklärt die immer gleichen Dinge wieder und wieder, um seine Presets zu verkaufen und um reich zu werden.

                • War das jetzt auf mich bezogen oder auf die Allgemeinheit?
                • @Matthias Butz das war auf alle bezogen. Ein Werturteil wollte ich nicht abgeben.
                • Ich muss dir hier aber recht geben. es gibt viele, die hier Tutorials erstellen und dann entweder die Motivation verlieren, oder einfach andere kopieren. Ja viele Themen die ich behandle gab es natürlich auch schon, doch es gibt auch immer wieder Leute die mich anschreiben und toll finden was ich mache. Doch es gibt auch Themen die es 20x gibt. Wenn man nach Fotografie Hacks sucht findet man x mal quasi das gleiche Video. Das ist aber nicht nur bei den kleinen so. Auch die großen haben Themen die zwar cool klingen aber oft nur das nochmal durchkauen was man schon öfters gesehen hat. Es könnte schlimmer sein... Privatfernsehenschlimmer 😂
              • Stimmt. Ein gutes Objektiv ist unterm Strich Gold wert. :)

                • Ach schade, das wusste ich alles schon... ich bin immer auf der Suche nach DEM Wundertipp für scharfe Bilder, weil ich eine Sehbehinderung habe und mit Augenzittern und -13 Dioptrien sehe ich einfach immer erst am Computer, ob es was geworden ist. Vermutlich gibt’s für mich einfach keine bessere Lösung, als immer jedes Foto mehrmals zu machen, die Blende nie zu weit zu öffnen und zu hoffen, dass eins davon scharf ist... :/

                  • Naja, es gibt schon noch ein paar Möglichkeiten. Da wäre die Fokus-Lupe, die die meisten Kameras wohl haben. Ich habe mir extra eine Funktions-Taste damit belegt. (Sony - alle E-Mount-Alphas) Dann sehe ich den Ausschnitt seeeehr groß. Wenn man manuell fokussiert hilft auch Fokus-Peaking (dazu gibt es jede Menge Videos) - am besten im Kombination mit der Lupe. Beim Autofokus hilft es, wenn man das Fokus-Feld bewegen kann - dorthin, wo es scharf werden soll. Das klappt eigentlich super. Wenn Du Menschen (Porträts) fotografiert, dann wäre ein Augen-Autofokus sehr hilfreich - die Funktion findet ein Auge und stellt darauf scharf (hier ist Sony Marktführer - zur Zeit). Ganz wirst Du nicht darum herum kommen mehrere Fotos zu machen, denn zu 100% klappt nichts. Aber die Technik kann schon jede Menge helfen... ;-)
                  • Wie roland schon sagte... die Fokuslupe sollte schon helfen. Geht bei sehr vielen Kameras. Hilft es denn das Display zu verwenden? Hier spielt die Entfernung des Motivs ja keine rolle sondern die Entfernung zum Display
                  • Das Problem mit dem Augenzittern (Pendelnystagmus) hab ich auch leider und sehe beim fotografieren durch den Sucher manchmal die Schärfe nicht
                  • Ist ein sehr gut funktionierender Autofokus die Lösung für dich? Die neue Sony a6400 hat sehr gute Autofokus-Möglichkeiten (Stichwort: Real Time Augenautofokus).
                  • Es gibt für manche Kameras Okularlupen zum davor klipsen. Am besten mal bei einem kompetenten Fotohändler die Thematik mit der Dioptrienkorrektur besprechen…
                • Nützliche Tipps, aber es wäre schon etwas netter, wenn Du das Model(l) auch vorgestellt und viel mehr in das Video einbezogen hättest. Sie wirkt hier leider - nur - wie nette Staffage, die sich kämmt, wartet und zuhört. Du hättest die Dinge, die Du erklärt hast (Gegenlicht...) auch an dem Model(l) zeigen können. Beispielsweise die Schärfe könnte auch an der Textur, Struktur, Gestalt, den Farben ihres Mantels gezeigt werden - sie ist doch Designerin. VErlinkt ist Sie auch nicht - aber Du unterrichtest hier doch... Hier ist der Link: https://laneli.de/

                  • Hallo Roland, ja du hast recht, kommt auf jeden Fall noch in die Beschreibung. Beim letzten Video mit Nelli konnte ich sie etwas mehr miteinbeziehen, diesmal ging es leider aus zeitlichen Gründen nicht. Wird das nächste mal nachgeholt :)
                • Naja bei 5:12 hätte ich das als Model nicht gut gefunden

                  • Kennst du das Model denn?
                • Gut erklärt, Danke.

                  • Ist dir nicht kalt?

                    • ab 12C nicht mehr 😂
                  • 👍

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