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  • Fotografie

Der Brennweite, also dem Zoom eurer Kamera wird oft viel zu wenig Beachtung geschenkt. Das liegt daran, das viele Leute denken, es wäre einfach nur weiter weg oder näher ran. DAS IST FALSCH. Doch keine Sorge in meinem Vergleich vier Brennweiten kläre ich ein paar Mythen auf.

Der Bildwinkel

Der Bildwinkel ist der Grund, warum sich beim Zoomen komplett alles im Bild verändert. Denn im Weitwinkel haben wir einen sehr großen Bildwinkel und entsprechend viel Hintergrund auf unserem Bild. Wir bekommen eben trotz geringem Abstand zu einem Objekt viel mehr auf ein Bild drauf.

Gehen wir jetzt in den Telebereich also „Zoomen in das Bild rein“ verkleinert sich automatisch der Bildwinkel und es ist als würden wir durch ein Fernglas schauen.

Am besten wird dieser Unterschied glaube ich deutlich, wenn wir einfach mal ein Portrait mit unterschiedlichen Brennweiten nebeneinander halten. Ich habe versucht so zu fotografieren, dass ich auf jedem Bild etwa gleich groß bin. Das einzige, was verändert wurde ist die Brennweite (und dadurch auch automatisch der komplette Hintergrund)

50mm

Die 50mm ist der Brennwietenbereich, der dem menschlichen Auge am nächsten kommt. Als Mensch sehen wir ja nicht extrem weitwinklig, doch auch nicht im Telebereich. Das „Normale“ erreichen wir mit einer Brennweite, die dazwischen liegt. Eben mit 50mm, bzw. 35mm bei APS-C Kameras.

Tiefenschärfe

Der Schärfebereich ist an die Brennweite geknüpft. Wenn man mit einem Weitwinkelobjektiv fotografiert kann es sein, dass bei Blende 4 bereits alles im Bild scharf ist. Umgekehrt bei beispielsweise 200mm haben wir bei eine Blende 5.6 immer noch eine extreme Unschärfe. Das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, doch man kann sich merken: Je größer die Brennweite umso kleiner der Schärfebereich.

Belichtungszeit 

Ich habe es bestimmt schon erklärt: Für unbewegte Motive muss die Belichtungszeit mindestens dem Kehrwert der Brennweite entsprechen. Oder einfach ausgedrückt. Die Zahl auf dem Objektiv muss auch mindestens als Belichtungszeit eingestellt werden. Bedeutet, dass wir im Weitwinkel deutlich mehr Spielraum haben.

20mm = mindestens 1/20 Sec.

Im Telebereich gestaltet sich das schon schwieriger. Hier benötigen wir viel schneller ein Stativ.

200mm = mindestens 1/200 Sec.

Zwar kann hier eine Bildstabilisierung helfen doch auch nur bis zu einem gewissen grad.

Ok das wars für heute. Cool das ihr wieder dabei wart und wir sehen uns beim nächsten mal.

Gruß

Matthias

Matthias Butz

Mein Name ist Matthias Butz und ich bin Fotograf und Digital Artist im Raum Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg. Ok, eigentlich bin ich gar kein Fotograf, zumindest kein gelernter. Ich komme aus der IT, wo ich viele Jahre tätig war. Die Fotografie war jedoch schon immer mein Hobby, meine Leidenschaft und so kam es, dass ich eines Tages das Hobby zum Beruf gemacht habe. Ich bin der Meinung, dass man diese Leidenschaft durch nichts ersetzen kann. Ich liebe, was ich mache und habe Spaß dabei! Wenn man Spaß an etwas hat, ist man deutlich motivierter und kniet sich mehr rein als andere, um Schritt für Schritt besser zu werden. Ich möchte weg von engstirnigen Denken und probiere immer wieder neue Sachen aus um meinen Horizont zu erweitern. Das ist auch der Grund, warum ich die Dinge deutlich lockerer sehe als andere. Ich lasse mich auf mein Team und die Personen mit denen ich Arbeite ein um bessere Ergebnisse zu bekommen.

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