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Vollformat vs. APS-C vs. Micro 4/3

Ist es überhaupt noch relevant ob man mit einer Crop-Kamera oder eine Vollformat-Kamera fotografiert? Sieht man den Unterschied wirklich in Fotos und sollte man irgendwann auf eine Vollformat-Kamera „upgraden“?

Genau um diese Fragen geht es in meinem heutigen Video!

 

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54 Kommentare zu "Vollformat vs. APS-C vs. Micro 4/3"

  1. Ach so, was für ein Format haben die APS-C ?

    • Weil manche filmen mit Drohnen und dokumentieren alles. Verstehst du danach auch dein eigenes Wort in der Aufnahme ? Und wie gut sind die Fotos mit der Drohne ?

      • Ist der nicht zu laut wenn du filmst ?

        • Was meinst du?
      • Klingt vielleicht etwas überdosiert aber meine Haltung wäre nicht "entweder oder" sondern "sowohl als auch". Muss man dann aber halt auch schleppen wollen....

        • Schutzbrille auf die Nase

          • Super Video wie Immer. Bin vor ca einem Jahr auf Vollformat umgestiegen,da ich gerne Makro Fotografie nachgehe.

            • In den Analogzeiten wurden KB-Fotografen (Leica ausgenommen) von Profis im Studio bestenfalls milde belächelt, unter 6x6 cm ging da gar nichts, selbst 4,5x6 cm war nur das Mittfelformat für Arme. Und noch früher galt allein das 8x10'' Grossbild als ein ernst zu nehmendes Werkzeug, mit einer "winzigen" 4x5'' Kamera hat man sich weiland bereits als blutiger Amateur disqualifiziert. So gesehen ist diese Diskussion nichts Neues unter der Sonne.

              • Es geht um APSc und Crop Kameras... Dachte das wäre das gleiche 🤔 bei kurz vor 2:00... Danke, hast Dir viel Mühe gemacht.

                • Sehr gerne :) Alles APS-C Kameras sind Crop Kameras aber nicht alle Crop Kameras sind APS-C. Es gibt noch kleinere Sensoren wie Micro 4/3
              • Ich benötige kein Vollformat, ich habe Fujifilm und wenn ich dann schon mal grösseres Format benötigen würde, dann wäre Mittelformat das Mass der Dinge und kein Vollformat.

                • COOLES VIDEO FOTOGRAFIERE MIT MFT IM INDOORSPORT SEHR OFFENBLENDIG 1.2 -1.8 UND DA IST DER VORTEIL DAS DIE FREISTELLUNG NICHT SO GROSS IST KLEINE ISOWERTE LG ALEX FINDE DEINE VIDEOS SEHR GUT WEIL DU EINEN POSITIVEN SPIRIT RÜBER BRINGST

                  • Ein definitiver Vorteil von Crop ;)
                • Hallo. Die Vollformatkameras werden günstiger, sind bei Modellgleichheit nicht größer, oder kleiner als die vergleichbare Cropkamera. Nicht unwahr ist, man benötigt höherwertige Objektive, da das Objektivglas bis zum äußersten Rand ausgereizt wird. Wenn schon Canon benutzt wird, bitte erwähnen, dass es für die "neuen" spiegellosen Modelle EOR R, EOS RP Adapterringe gibt, die alle Objektive aufnehmen, auch APS-C-Objektive "EF-S". Beugungsunschärfe wäre noch ein interessanter Punkt gewesen = Cropkamera EOS80D 25,8 Megapixel (f7,1 beginnende Beugungsunschärfe), Vollformat 5D M4 30 Mp (f11 beginnende B.), oder Vollformat 5DS 53Megapixel (f8,0 beginnende B.). Habe zirka 10 Jahre mit analoger Vollformat fotografiert, bin dann ins digitale Croplager gewandert und habe erst vor kurzem auf Vollformat digital gewechselt. Wenn Du einen eingefleischten Cropliebhaber nun fragen würdest, würde ich Dir sagen: "Wirf alle Cropkameras in den Mülleimer. Hätte ich schon vorher gewusst, welche extremen Vorteile die Vollformat bietet, dann wäre ich schon viel zeitiger gewechselt". Was kann die Crop besser, "näher rankommen" engerer Blickwinkel durch kleineren Sensor? Nimm doch bitte die EOS 5DS und schneide das Vollformatbild auf Crop 1,6 zurecht, dann hast Du ein Cropbild mit weitaus weniger ISO-Rauschen im hohen ISO-Bereich (Zitat: Bei ISO1600 ist das Rauschen nicht existent), mehr Dynamikumfang, Tiefenschärfe und vielleicht noch mehr Megapixel im Zuschnitt. - Die Kamera kann noch so technisch wundervoll klingen, der Mensch dahinter muss Kreativität zeigen, sonst nutzt auch die beste Kamera nichts - Nicht beirren lassen, einfach mal eine Crop und Vollformat ausleihen und selbst Erfahrungen damit sammeln. Lg, Michael

                  • Coole Videos, ich feier deine Kanal. Auch dieses ist mal wieder top geworden. Freu mich auf mehr zukünftigen Content 😉

                    • Ich fotografiere sehr oft in der Nacht, und in dunklen Räumen. Deshalb brauche ich eine Vollformatkamera. Im Lowlight-Bereich ist die Vollformatkamera immer besser als die APS-C Kamera.

                      • Ich mache Nachtaufnahmen mit Mft/Olympus.Brauche keine Kleinbildlamera.
                    • Coplinse kann man nicht an Vollformat verwenden, doch gibts bei Nikon.

                      • Manche frickeln auch irgendwie am Bajonett von ef-s-Objektiven und montieren dann z.B. ein 10-18er als Superweitwinkelzoom an eine VF-Kamera. Soll ab f 5.6 ohne Vignettierung gehen.
                      • @Ex Urban Man kann sich auch von hinten durch Knie ins Auge schiessen.
                      • @Christian Janing Aber nicht ohne Assistenten. ☝️
                      • @Ex Urban BTW hat die Blende nichts mit der Vignette zu tun sondern die Brennweite. Ein Tokina 11-16 hört bei ungefähr 13mm auf zu vignettieren. Und deswegen löhnt sich das so wenig. Dann lieber ein paar Monate sparen und ein Richtiges kaufen.
                    • Hi Matthias! Die Diskussion über den richtigen Sensor gibt es ja schon seit es Film gibt. KB-Film, Mittelformat und Großformat. Was bei den Digitalen dem Crop nachhängt, ist die "Klasse". Ich denke, wenn jemand mit einer Canon EOS 1100D (Einsteigermodell) und nach ein paar Jahren zu einer Canon EOS 5D MK III ("Profiklasse (?)") wechselt, ist die Haptik doch schon eine ganz andere Hausnummer. Da wäre ein Vergleich von der 7D zu einer 5D MK II sicher nicht mehr so gigantisch. Die Objektivstrecke von K&G hat da aber auch ein paar schöne Ansetze. Am Ende zählt aber nur das Bild und der Weg dahin bzw. die Emotion die es auslösen soll. Ich habe vom Zwerg viele für uns tolle Bilder mit einem einfachen Handy gemacht oder mit analogen Point&Shoot (35 mm f8 oder so) und die Schnappschüsse sind so toll für uns geworden, dass ich mittlerweile die Technik als nicht mehr so wichtig ansehe. MfG Sebastian

                      • Die Frage ist, ob man von der die 70 auf die 90d upgradet und sie mehr Details abbildet, weil mehr Megapixel. Oder die 6dm ii evtl. in Betracht zieht. Was nimmt man für mehr Details und besseres Iso_Vehalten, wenn man etwas Neues möchte, und dem Mehrwert deutlich sehen möchte?

                        • Für mich als noch sehr unerfahrenen Hobby-Fotografen ein sehr lehrreiches Video. Ist vieles klarer geworden. Top

                          • Vollformat ist ein Begriff, der unterschwellig Vollwertigkeit suggeriert. Das funktioniert bei jenen, die ausschließlich mit der digitalen Fotografie groß geworden sind besser, als bei solchen wie mir, die eben noch mit analogem Filmmaterial fotografierten. Es gab schon zu "Analog-Zeiten" unterschiedliche Formate. Was sich heute Vollformat nennt, also ein Sensor mit gerundet 24 x 36 mm meint, wurde KB-Format genannt. "KB" steht für KleinBild und nicht für VollBild. ;) Das nächst größere Format war das sogenannte Mittelformat, also immer noch nichts mit "Voll..." Darauf folgt das Großformat. Der Begriff Vollformat also, ist eine euphemistische (beschönigende etc.) Begrifflichkeit, die dem Marketing entsprungen ist und vorgibt etwas zu sein, was es nicht ist, nämlich vollwertig. Jedes Format hat seine spezifischen Vorteile, die zugleich auch situativ gebunden dessen Nachteile sind. Dergleichen gilt für Alles. So gibt es zum Bleistift keine Charakterstärken, die nicht zugleich je nach Situation auch Schwächen sind. Zu guter letzt noch eine persönliche Anmerkung für Matthias: Einer aus dem asiatischen Raum kommenden Weisheit zu Folge, liegt die Kraft in der Ruhe. Hierzu passt auch - weniger ist zumeist mehr. ;) Wünsche stets Gut Licht

                            • Ja, immer noch wichtiges Thema, insbesondere für Einsteiger, die auch gerne Bokeh haben wollen.zu Deinen ganzen Erklärungen wäre ein paar Beispielbilder im Vergleich, also derselbe Bildausschnitt mit derselben Blendenzahl an Crop und VF.Denn Bilder sagen meist mehr als 12 Minuten reden und zeigen die Unterscheide auf und jeder kann für sich selbst entscheiden, was er schöner findet.

                              • Eigentlich schade das der eigentliche "Bildwinkel" in allen Betrachtungen namentlich keine Erwähnung findet... Und auch in der Praxis (außer in manchen Datenblätter) keinen Einzug gefunden hat. Nur weil sich die gesammte Optische Industrie aus welchen "historischen" Gründen auch immer bei der Angabe von Objektiven fast immer auf das klassische Kleinbildformat bezieht unterliegen viele Menschen dem Irrglaube das bestimmte Systeme einen der Sensorgröße entsprechenden "Look" haben müssen. Sigma als Hersteller hochwertiger Fremdobjektive und beispielsweise auch die Hersteller von MFT Kameras und Objektiven als auch Fuji mit ihrem APS-C System zeigen doch auf das die Grenzen im Bereich der Freistellung und im Bereich Weitwinkel in der Praxis nicht so existieren wie es die "klassischen" Hersteller uns gerne glauben machen würden. Es mag Bereiche geben wo große Sensoren (Kleinbild und größer) z.B. in der Astrofotografie oder auch bei Ultraweitwinkelaufnahmen oder in Produktfotografie wo hoch aufgelöste Fotos nachgefragt werden durchaus ihre Vorteile haben. Aber wenn man sich als ambitionierter Fotograf heute für ein neues System entscheidet muss es meines Erachtens nicht zwangsläufig Vollformat sein ohne deswegen "wesentlich" Eingeschränkt zu bleiben...

                                • GROP Faktor APS C (1,5) , micro four third (2), mehr ist es nicht. Die Anwendungsbereiche dürften etwas Unterschiedlich liegen, die goldenen Mitte ist APS C.

                                  • Alles Geschwätz. Fotografieren musst du können.

                                    • Die Pixelfläche ist zu vergleichen! Doch nicht die sensorgrösse! Übrigens schon gemerkt was für gute Bilder ein Smartphone mit winzigen Sensoren machen kann? MFT (18 mm Sensor) hat zur Zeit das Optimum was Preis, Bildqualität und Gewicht betrifft.

                                      • Die Spark schafft bloß 100 g sicher zu fliegen

                                        • Die gopro hat 118 🤔 das fliegen ging... die verdeckten Sensoren waren das eigentliche Problem. Es geht ja auch so 😜 Aber danke für die Info 👍
                                        • Matthias Butz es wurde auch mit 150 g geschafft, ja das die senoren rumspinnen kenne ich, einfach in Sport modus gehen und alles ausschalten, dann muckt sie nicht aber erfordert sachte gefühl am joystick
                                      • Sehr geil erklärt. Ich habe den "Blendenunterschied" halt gemerkt, aber nie so genau gewusst, das auch da der cropfaktor gilt.. Ich selber habe sowohl vollformat (5D und R) wie auch APS-C (400D von früher und aktuell 70D) Kameras. Überwiegend nutze ich im Alltag eine APS-C und nur für Hochzeiten, portrait (wegen dem bokeh) und Landschaften die vollformat.

                                        • Ich fasse zusammen: Vollformat hat Vorteile im Bereich Lowlight / Isorauschen, maximalem Weitwinkel und extremem Bokeh / Unschärfeeffekt. Nachteile zu APS-C liegen entsprechend im Telebereich und in der großen, schweren und teureren Ausrüstung. Sonst noch was? ;-)

                                          • Wenn man Laborfotograf ist, stimmt das natürlich :) als Praktiker kann ich mit APS-C Fujifilm (zb.) alles realisieren was ich möchte, Vollformat bringt mir ausser die von die genannten Nachteile nichts.
                                          • @Michael Brunner Ja, das ist dann halt eine Frage des Anspruchs. Für die Astrofotografie zum Beispiel bzw. wenn man häufig bei wirklich wenig Licht fotografiert, muss man abwägen, ob einen das stärkere Rauschen des kleineren Sensors stört oder einschränkt. Ich würde heutzutage auch APS-C als Standard sehen und Vollformat als Spezialsystem, das in bestimmten Situationen Vorteile bietet.
                                          • ​@Max Meier welches stärkere Rauschen? Ich sehe auf meinen Endergebnissen nicht ob ich die Astroaufnahme mit meiner Fuji realisiert habe oder mit einer Canon Vollformat oder Sony Vollformat - zu APS-C Zeiten bei Canon (hatte die 80d vor dem Umstieg zu Fuji), da hätte ich dir zugestimmt, wobei selbst die 80d kein schlechtes Rauschverhalten zeigte. Ganz ehrlich... Rauschen ist mit Fujifilm kaum ein Thema und wenn, dann in einem Bereich, der wohl für 95% der Fotografen keine Rolle spielt. Das klassische Denken bezüglich Vollformat/APS-C stammt aus einer Zeit, in der APS-C tatsächlich auch in der Bildqualität stark hinterher hinkte.
                                          • @Michael Brunner Na ja, ich würde aktuellen Vollformatkameras im Vergleich zu aktuellen APS-C-Kameras jetzt nicht alle Vorteile absprechen wollen. Die Unterschiede sind nicht mehr so groß wie früher, aber es geht um den Ticken mehr, z. B. auch etwas mehr Tiefenunschärfe und damit Bildlook. Das ist für mich nicht dramatisch, aber es ist schon so, dass man den Unterschied auf Bildern sieht und manch einem ist dieser Unterschied eben das Geld wert. Und zwar nicht, weil derjenige ein Idiot ist, der keine Ahnung hat, sondern weil es ihm das einfach wert ist. Kurz gesagt würde ich auch Vollformat wählen, wenn es die angesprochenen Nachteile nicht gäbe. ;-)
                                          • @Michael Brunner Da kommt es doch aber auhc drauf an, welche Cam du nimmst. Nimmst du ne A7 RIII? dann ist der Unterschied sicherlich kleiner, was das ISO-Rauschen an geht, als wenn du es mit einer A7S vergleichst, die ja das ISO-Monster bei Sony dar stellt. Wo andere Cams nichts als Rauschen bringen macht die fast rauschfreie Aufnahmen ;) Da gibt es schlicht keine allgemein gültige Regel, nur eien grobe Tendenz, und die kann man nur an sehr konkreten beispielen fest machen. Das kann sich nämlich mit anderen Cams schnell anders aussehen. Hinzu kommt natürlich das gerade Fuji der König der APS-C Sensoren ist. Hier bekommst du durchaus etwas mehr, als bei Canon oder Nikon, ... Die Thematik Bokeh ist davon unberührt, aber gerade im ISO-Bereich kann man, da dann doch echt auch ne andere Welt in KB/VF vorfinden, wenn man die richtieg Cam dafür sucht. Aber das ist eben eine Sache des individuellen Einsatzes. Wenn ich nur wo fotografiere, wo das Rauschen keine Rolex spielt, dann ist ggf. sogar ein MFT nicht schlechter als ein APS-C.
                                        • Wieder einmal ein klasse Video! 👍 Passt perfekt zu meiner Frage die ich mir seit Monaten stelle, da ich gerne landschaftfotografie und portrait mache und gerne nachtaufnahmen auch mit lichtspiele mache überlege ich schon länger ob ich mir nicht gleich eine VF Kamera holen Soll, da ich zur Zeit ne alte Nikon D5100 18-105 besitze und mir mal ein gutes objektiv holen sollte überlege ich ob ich nicht gleich die Marke wechseln soll da ich soweit noch nicht wirklich Zubehör habe, später würde Dr umstieg schwerer fallen wenn man schon ne ordentliche Sammlung hat 😅 dachte so an die A7ii oder auch die 7Rii. Bald kommt ja der Black Friday und eventuell wäre da ein klasse Angebot dabei dann würde ich eventuell zuschlagen 🤔 Bei meiner D5100 bin ich mit der Auflösung nicht so ganz zufrieden und es rauscht auch ziemlich sehr, das frustriert immer ein wenig wenn ich die Bilder dann am Computer angucke. 😣 Ich kann mich einfach nicht entscheiden ob ich mir gleich eine VF holen soll oder doch eine APS-C holen soll, bei der aps c wäre mir die a6400 ins Auge gefallen wegen dem Klassen Augen Focus und dem drehbaren Monitor, aber ob ich nicht mit ner VF besser bei der landschaft/nachtfotografie zurechtkommen würde 🤔 Nikon ist mir die Auswahl an Systemen etwas zu gering, Sony liefert da viel mehr Auswahlmöglichkeiten. Und der Preisuntetschied wäre da zwischen den VF und der APS-C nicht so groß. Beide um. Die 1000€ und die a7Rii um die 1500 Kann mir jemand beim entscheiden helfen? 😅

                                          • Ich fand das Intro mit der Drohne hat irgendwie nicht so zum Video gepasst. Ich habe mich erst gefragt, was die Drohne denn jetzt mit Vollformat und APS-C zu tun haben soll. Zu der Sache mit der Unschärfe: Klar im APS-C-Format muss man, um das Motiv genau gleich aufs Bild zu bekommen wie im Vollformat, immer noch weiter weg gehen und hat deshalb auch weniger Unschärfe. Ich finde das aber bei APS-C noch gar nicht so gravierend und teilweise mag ich es auch gar nicht, wenn der Hintergrund so stark verschwommen ist, dass der Betrachter gar nicht mehr erkennen kann, in welcher Umgebung das Bild gemacht wurde. Und wenn man einfach nur ein Foto sieht fragt man sich ja nicht, ob das Bild mit Vollformat oder Crop aufgenommen wurde. Ich finde man kann auch mit APS-C-Kameras in engen Räumen etwas anfangen. Da braucht man dann nur ein Ultraweitwinkelobjektiv im Bereich von 10 bis 20 mm. Vollformat würde ich mir nur holen, wenn ich meine Bilder wirklich sehr groß ausdrucken möchte.

                                            • Ich habe mir vor kurzem meine erste Vollformat gekauft. Die erste Sony A7. Bin sonst mit ner A6000 rumgerannt und Canon FD Glas. Ich bereue den Schritt nicht, und kann zur not immer auf APS-C umschalten. Geiles Feature.

                                              • Wenn Dir 10 Megapixel reichen, kannste das natürlich machen
                                              • Ich habe diesen Modus nur einmal genutzt als ich den Mond ablichten wollte. Sonst habe ich den nie verwendet. Und die 10 Megapixel ist ein Argument. Wenn man aber überlegt das die A7s 12 megapixel insgesamt hat, finde ich es noch vertretbar. Lieber ein 'qualitativ' schlechteres Bild als garkeins.
                                              • EINWEGRASIERER Du hättest auch einfach über Software 24 Megapixel croppen können. Ergebnis ist dann identisch ;) die a7s ist ja in der Hauptsache eine Filmkamera mit photofunktion :)
                                            • Puhhhh...da sind aber leider einige Halbwahrheiten die nicht besser werden, wenn man sie oft genug wiederholt. Die Sache mit der Blende ist 90% Unsinn. Die Blende ist maßgeblich für die Lichtmenge verantwortlich und die ändert sich nicht. Hast Du das mal in deer Praxis wirklich getestet? Ich habe es vor ein paar Tagen gemacht. Die Schärfentiefe ändert sich minimal und es sind diverse andere Faktoren dafür mitverantwortlich neben der Blende (Abstand zum Motiv, Abstand zum Hintergrund). Die Umrechnung ist also in der Praxis ziemlich irrelevant. Die Umrechnung der Brennweite (wenn man das mal so nennen will, denn eigentlich ändert sich der Abbildungswinkel und natürlich nicht die physikalische Brennweite) ist insofern sinnvoll, eben weil es den Bildeindruck maßgeblich bestimmt. Vollformatkameras sind auch nicht nur deshalb teurer, weil der Sensor größer und die Zielgruppe kleiner ist, sondern weil sie in der Regel technisch viel mehr "drauf" haben. Und natürlich sind die Objektive teurer, weil vor allem sehr viel mehr Glas verbaut ist. Die Grenze zwischen VF und Cropkamera macht sich durchaus im höheren ISO Bereich bemerkbar. Deutlicher wahrscheinlich, als die Schärfentiefe im Zusammenhang mit der Blende. Aber unter guten Bedingungen und clever fotografiert, sind im wesentlichen die gleichen Ergebnisse mit jedem Format erreichbar. Selbst den vielgelobten "Mittelformat-Look" gibt es schlicht weg nicht. Volle Zustimmung allerdings zu Deiner Aussage, dass man mit einer besseren/teureren Kamera definitiv nicht automatisch bessere Bilder macht.

                                              • Das mit der Blende ist richtig... sie ändert sich nicht. auch die Lichtmenge die durch das Objektiv kommt ändert sich nicht... Nicht einmal die Schärfentiefe verändert sich. Was sich verändert ist der Abstand zum Motiv. Wenn ich mit einer Vollformat ein Foto mache und versuche den Abstand so anzupassen, dass ich mit einer APS-C den gleichen Bildausschnitt habe bekomme ich automatisch einen anderen Schärfebereich. Weil ich meine Position verändert habe. Das ist nicht immer zu 100% der Crop-Faktor, doch man kann es sich so ganz gut merken. Am besten kann man das nachstellen mit einem Smartphone. Mach mal ein Foto mit deinem Smartphone (ohne schärfe Effekte und was auch immer) und dann eines mit der DLSR inkl. Crop Faktor. Ich hatte hierzu ja in dem Video ein Beispiel. Das sieht fast gleich aus. Also ja bezogen auf den Schärfebereich ist das korrekt und man bekommt aus CROP-Kaemras nicht so schnell einen unscharfen Hintergrund wie aus Vollformat ABER: wegen dem Verhältnis zwischen Hinterrund, Motiv & Kamera
                                              • @Matthias Butz Jaein. Ich habe es mit einem 35mm bei f/4 am VF und einem 22mm bei f/4 und f/2,5 am APS-C getestet. Abstand ist dabei gleich, aber beim 22mm f/4 ist die Schärfentiefe wirklich nicht die Gleiche, sondern erst bei f/2,5. Dafür ist f/2,5 genau 1,6 Blenden zu hell. Ich würde aber sagen, dass die Kompression des 35ers auch noch mal ne andere ist, wie beim 22er. Aber langer rede kurzer Sinn: Im wesentlichen kann man sagen, dass die Bildwirkung der Brennweite mit dem Faktor 1,6 multipliziert werden muss, aber die Blende eigentlich nicht umgerechnet werden muss. Letztlich muss einem klar sein, dass die Bildwirkung immer ein Wenig anders sein wird zwischen APS-C und Vollformat, aber eben nicht signifikannt, abgesehen vom Abbildungswinkel. Ich werde diese Woche dazu übrigens auch ein Video machen.
                                              • Bin voll deiner Meinung. Habe eine Nikon D5500 1.5xCrop, leider keine VF da zum vergleich. Aber ich denke eine Cropkamera mit einem dazu gehörigen Objektiv wird genauso einen Bildausschnitt haben wie eine VF mit einem Objektiv was für VF gemacht ist. Sprich bei Nikon 50mm DX Objektiv und Nikon DX (Crop) Kamera wäre gleich vom Bildausschnitt wue Nikon 50mm FX Objektiv und Nikon FX (VF) Kamera. Anders wäre es wenn man ein 50mm FX Objektiv an eine DX Kamera hat, das wären dann mit 75mm an FX vergleichbar.
                                              • DER PRiNZ - Photography Bin schon auf dein Video dazu gespannt.
                                              • @Andreas Gall Ist für diesen Mittwoch geplant
                                            • Erstmal: Kanal gefunden, dankeschön, subscribed. Was noch interessant gewesen wäre, ist der Vergleich zwischen (z.B.) 50mm (besser 56mm)auf FF und 35mm auf APS-C. Um den Unterschied zwischen Bildausschnitt (ungefähr gleich) und Blickwinkel zu illustrieren. Ich fotografiere digital mit APS-C, was bei der ersten Kamera (Pentax K-3) eine Kostenentscheidung war. Bei der zweiten (Fujifilm X-T2) war es dann eine bewusste Entscheidung, da ich viel Straßenphotographie mache, und eine kompakte Kamera dabei sehr wichtig ist. Wenn ich irgendwann Mal viel mehr Landschaft und/oder Studio fotografiere, kommt vielleicht auch eine FF ins Haus, vorher nicht.

                                              • Dein Video ist aber nicht ganz auf der Höhe der Zeit, zu Zeiten der spiegellosen Systemkameras sind viele deiner Nachteile Schnee von gestern. Meine Sony A7III Vollformat ist zb kleiner und leichter wie meine alte Sony A77II APS-C. Auch kann ich mit meiner A7III das Bild wechsel zwischen APC-S und Super 35mm. Ganz zu schweigen von dem geilen Dynamikumfang, ich liebe diese Kamera :D .Als Einstieg finde ich APS-C/MFT sehr gut, aber irgendwann ist man an dem Punkt wo eben der kleine Sensor an seine Grenzen kommt, gerade bei wenig Licht. ABER viel wichtiger für schöne Bilder ist das Objektiv und seine Eigenschaften als die Kamera. Dein Vergleich im Video ist eher für die DSLR´s gedacht, also die Kollegen mit Spiegel.

                                                • Ich würde APS-C und MFT nicht unbedingt nur mit Einstieg verbinden. Das war früher irgendwie noch mehr der Fall, als man sich als Anfänger meist eine APS-C-Kamera mit Spiegel von Canon oder Nikon und dann häufig das 18-55mm Kit-Objektiv dazugekauft hat. Mittlerweile gibt es aber schon genügend Hersteller wie Fujifilm, Panasonic oder Olympus, die sich entweder auf APS-C oder MFT spezialisieren und die Kameras auch hochwertiger gestalten. Jemand, der sich eine Fuji X-Pro 2 oder eine Lumix G9 holt, ist wahrscheinlich eher kein Anfänger. Viele sind sogar von Vollformat auf Fuji oder Panasonic umgestiegen, auch wenn sie wissen, dass die Sensoren dieser Kameras keinesfalls mit dem Rauschverhalten von Vollformatkameras mithalten können. Was auch bei vielen immer mehr eine Rolle zu spielen scheint, ist der Lifestyle-Faktor. Es zählt dann weniger, ob die Kamera von den technischen Fähigkeiten her wirklich besser ist, als die anderen Modelle, sondern eher, ob man sie schön findet und ob sie einen dazu animiert, zu fotografieren. Die Fähigkeiten von fast allen Kameras sind ja heutzutage schon so weit, dass man im Prinzip keine richtig schlechte Kamera mehr kaufen kann. Es kommt immer mehr auf die Art der Fotografie an, die man betreiben möchte. In einer dunklen Kirche zur Hochzeitsfotografie ist eine Vollformatkamera vermutlich im Vorteil. Bei Tieren oder Sport würde ich aber lieber APS-C vorziehen.
                                              • Vielleicht daran schon gedacht das z.b die Sony A7R3 und 4 sowie jetzt alle Vollformat Sonys Kamera einen APS-C Modus haben. Und auch nicht mehr größer sind als die APS-C Kameras?

                                                • Ja klar... doch es gibt auch noch andere Kameras ;)
                                                • Was genau macht denn eine Sony im Cropmodus? Sie cropt den Sensor von run 24 MP auf 10 runter, oder täusche ich mich?
                                                • Eine 7r3 hat dann 18 Megapixel und eine a7R4 26,2 Megapixel. Also ich glaube das reicht. Abgesehen das man bei den Kameras viel ins Bild Zoomen kann und dann die Qualität noch immer besser ist als bei einer Aps-C
                                                • @Mario Trella OK, von über 40 MP bleiben dann weniger als die Hälfte übrig. Das ist im Notfall natürlich immer noch genug, aber bei einer 7III mit "nur" 24 MP dürfte es schon etwas düsterer aussehen. Keine Frage, also Notlösung ist das besser als nichts und zum Filmen reicht es immer. Nebenbei funktioniert das bei anderen Herstellern ja auch. Also kein USP von Sony, sondern eher von spiegellosen VF Kameras generell.
                                              • Die Sache mit den Weitwinkeln bei Crop-Systemen stimmt so nicht. Die Verzeichnung, die man bei Weitwinkeln hat ergibt sich aus dem extremen Blickwinkel. Ich habe für MFT z.B. ein Objektiv, dass bei 7mm losgeht. Es hat einen Blickwinkel und einer Verzeichnung die in etwa so ist wie bei 14mm an einer KB-Kamera. Bei Weitwinkeln haben spiegellose Kameras noch einen zusätzlichen Vorteil, weil das Objektiv dichter am Sensor sitzt. Das erlaubt optische Konstruktionen, die bei Spiegelreflexkameras nicht möglich sind.

                                                • Das kann man doch nur testen, wenn man ein Objektiv auf unterschiedliche Kameras setzt... Natürlich ändert sich die Verzeichnung durch den Crop Faktor nicht.
                                                • @Matthias Butz Die Verzeichnung ist am Rand immer am größten. Wenn man ein 10mm KB-Objektiv an APS-C nutzt, schneidet man den dann quasi ab und bekommt 16mm Blickwinkel und 16mm Verzeichnung. Natürlich hängt die Verzeichnung auch von der jeweiligen Konstruktion ab. Die wird bei kleineren Sensoren natürlich einfacher. Deshalb gibt es auch für MFT und vor allem für Smartphones Objektive mit extrem kleinen Brennweiten, die trotzdem nicht stark verzeichnen.
                                              • "Cropobjektive kann man nur an Cropkameras anbauen" - gilt nur für Canon EF-S. Sony, Nikon und Pentax lassen es auch so zu, und erkennen das auch automatisch, und schalten per Default auf APS-C-Cropmodus in der Kamera um.

                                                • Ist doch cool... trotzdem bleibt es dann ein APS-C Objektiv und man wandelt die Kamera in eine APS-C Kamera um...
                                              • Och man, habe schon gehofft und dann kommts bei 5:50 dann doch. Es ist und bleibt falsch: bei einer Crop verändert sich die Brennweite NICHT! Es ist wie du erwähnt hast, das Bild der Objektive wird beschnitten. Den genau gleichen Effekt könnte man auch bekommen indem man bei einem Print die Ränder abschneidet...dadurch verändert sich die Brennweite ja auch nicht. Warum wurde mir dieses Video überhaupt vorgeschlagen Youtube?

                                                • Die Brennweite ändert sich nicht... das ist klar. Nur das Sichtfeld. Es wirkt durch diesen Crop nur so, als hätte man eine andere Brennweite verwendet... Theoretisch könnte man ein Vollformat-Bild auch zuschneiden
                                                • Ja, physikalisch ändert sie sich natürlich nicht. Die Kamera ändert ja nix am Objektiv. Aber der Bildeindruck ändert sich und das ist ja ein signifikant sichtbarer Effekt zwischen APS-C und Kleinbild/Vollformat
                                                • @DER PRiNZ - Photography schon klar. Aber wie man hier ja auch lesen kann glauben viele, dass dies auch mit der gleichen Qualität möglich sei. Fakt ist aber, dass die Qualität der Objektive eben doch anders ist. Der Autofokus bei Kameras hängt aber auch von der Qualität der Objektive ab. Von diesem Sigma-Desaster will ich gar nicht sprechen. Ob ich ein G Objektiv oder einfach das normal 50/1.8 von Nikon verwende ist ein riesen Unterschied. Das 24-70/2.8 fokussiert auch dann ohne pumpen wenn ich durch den Sucher kaum etwas sehe. Ein kleinerer Sensor bedeutet bei gleichen Auflösung aber auch kleinere Pixel was der Bildqualität nicht zuträglicher ist. Dann eigentlich müsste man bei den Crop Kameras die höherwertigen Objektive verwenden. Die gibts aber gar nicht erst. Vollformatobjektive kann man an Crop verwenden, jeder Euro den man in ein Crop-Objektiv investiert ist halt mutig. Ich würde nur Leuten welche ausschliesslich Makro machen empfehlen eine Crop-Kamera zu kaufen. Das Gewicht ist kein wirkliches Argument für eine Kamera. Je leichter eine Kamera je eher gibt es Mikroruckler beim auslösen. Zu Filmzeiten habe ich lediglich drum einen Batteriegriff oder Gewichte an die Kamera gemacht. Ich bin über 50 Jahre und immer noch In der Lage eine Ausrüstung 30km zu tragen welche 12kg ist. Da denke ich mal sollten jüngere auch mal 200 Gramm mehr schaffen ohne in Tränen auszubrechen.
                                                • @Oil Bama 100% Zustimmung. Mehr gibt´s dazu von meiner Seite nicht zu sagen.
                                              • Ganz Klar, das Bild ist wichtig, nicht das Werkzeug damit es man gemacht hat. Warum haben so viel Fotografen mit der Leica M fotografiert? Weil sie klein, unauffälig und leicht war, aber leider teuer. Heute kann man sich das leisten mit den Mirroles Kameras und Objektive. Super oder! Man kann viel bessere Bilder haben, wenn man unauffälig fotografieren kann. Auf jeden Fall bei Street und Portrait Fotografie.

                                                • Ich bin von Nikon VF auf Olympus gewechselt und habe mich um die Probleme die hier gehippt werden nie gekümmert, sondern meine Kreativität genutzt. Und habe es NIE bereut von VF zum MFT gewechselt zu haben, im Gegenteil die Vorteile überwiegen bei weitem. Siehe da die Bilder sind genau so gut wie vorher. Neue Schuhe brauchte ich auch nicht; -)

                                                  • Mft ist der mit Abstand beste Kompromiss aus Leistung / Grösse / Gewicht! Das wollen nur die Meisten nicht wahr haben und leben weiter in ihrer "heiligen Kleinbildwelt ".Sollen sie ;-)
                                                • Man sollte die Cropgeschichte auch mal aus einer anderen Sichtweise angehen. Ich bin von OM-D E-M1 auf Sony A7RII umgestiegen. Hier ist der Cropfaktot 2. Mein Überlegung war, dass ich nur mit einer kleinen Kamera und einem winzigen Objektiv ( Loxia 21mm) meine Urlaube genießen wollte. War von dem Ballast nur noch genervt. Hinzu kam dann noch ein 4k 27 Zoll Monitor. Und nun zu dem Hammer. Mit Vollformat kann man unendlich in das Bild reinzoomen. Kann neue Ausschnitte festlegen. Übrigens sind beide Kamers gleich groß. Und absolut geräuschlos. Kein nerviger Spiegel, der in Kirchen einfach störend ist.

                                                  • Dafür gibt man auch 1.500 € mehr aus... Ich sehe das ähnlich. Ich mag mein Vollformat auch und will darauf nicht verzichten. Doch nicht jeder fotografiert Hochzeiten.
                                                  • Seit wann kann man NUR mit ner VF Hochzeiten fotografieren? Ich kenne einen Vollprofi, den ich erst vor ein paar Tagen wieder gesehen habe, der ist von Phase One zu Olympus gewechselt! ?!? Kein Fake, desweiteren war ER es weshalb ich von Nikon VF zu Olympus gewechselt bin. Und ich habe damals eine Profifotografin kennen gelernt die Hochzeit und Portraits macht mit Olympus. Ich habe mit Industriefotografie und ner 4x5 inch Kamera schon mein Geld verdient. Kreativität ist durch NICHTS zu ersetzen. Hört einfach auf sich um solche Dinge Gedanken zu machen. Fotografieren ist Geil, die Technik nur das Werkzeug. Außerdem hatte der Fotograf drei Portraitaufnahmen dabei, 1. Hasselblad 100MP 2. M1X mit HRS 3. M1X mit One Shop Auf 30×40 cm . Drei weitere Fotografen wurden auf gefordert zu sagen was mit welcher Kamera gemacht wurde : 4 Meinungen, alle Falsch. Wir haben auf Details und Schärfentiefe geachtet. Keine Chance. Soviel zum Thema Formate.
                                                  • @Matthias Butz habe nicht von Hochzeiten geschrieben. Wir gehen gerne in alte Kirchen. Die sind ein Ort der Ruhe. Und da ist das ständige klappern des Spiegels nicht angebracht. Es nervt eben jene die dort sitzen und die Ruhe haben wollen oder eben beten. Da kann man dezent fotografieren. Bei einer Hochzeit würde auch ich zur APS-C greifen. Da kommt es nicht auf Detailvergrößerungen an. Außerdem bin ich kein Fotograf. Das ist mein Hobby. Mir kommt es auf Detailschärfe an. Und da ist Vollformat eben besser. Wollte ich vor 2 Jahren auch nicht glauben.
                                                  • @Joschuar PYC siehe Antwort an Matthias Butz. Trotzdem mächte ich nochmals betonen, dass die Vollformat genau so klein ist wie die Cropkamera. Das ist bei den Spiegelreflex deutlich anders. Ich komme zwar vom Thema ab, aber unter " camerasize.com" kann man alle ALLE Kameras gegeüberstellen. Sehe gerade, dass die Sony in der Breite sogar kleiner als die Olympus ist.
                                                • Ich liebe meine 80d und werde auf die 90d upgraden sobald der Preis noch etwas gefallen ist. Da ich hauptsächlich Pferdesport abbilden, denke ich gar nicht daran auf Vollformat zu wechseln und gesellschaftliche Veranstaltungen gehen mit Crop genauso. Das einzige wo mich der Crop ärgert, ist wenn der Raum in meinem kleinen Studio begrenzt ist

                                                  • Matthias, du redest ohne Punkt und Komma und wechselt zwischen deinen Themen hin und her. Somit kann man dir schlecht folgen und weiß gar nicht so recht was du sagen willst. Sorry für meine Kritik, aber schaue dir das Video mal selber an. Vielleicht verstehst du mich ein bisschen. Gruß Dietmar

                                                    • Woher hast du das coole peacock camera strap? Ich suche genau das vergeblich

                                                      • Ich verwende den Slide von Peak Design (gibt es aber in Rot glaube ich nicht mehr)
                                                    • Abend Matthias, also erst mal wieder ein tolles Video, auch wenn es für mich selbst wenig bis nichts neues enthält. Allerdings gehe ich mit deiner Meinung völlig mit, für ein gutes Foto ist der Cropfaktor rel. unwichtig bis teilweise völlig egal. Ich bin sogar von einer APS-C Canon auf eine/zwei Oly OM-D E-M* MFT gewechselt und das auch weil ich den Crop eben nutzen wollte. Das ist natürlich bei MFT dann auch gleich ein sehr spezielles System, so dass man dort auch entsprechend kleine Cams, Objektive usw. findet, wenn man denn will. Mein Ziel war und ist das allerdings nur zum Teil in Bezug auf Größe und Gewicht, was ich gern mitnehme. Der Crop in sich ist bei mri eher der Vorteil, da ich gern Wildtiere fotografiere. Klar, ich spare bei nem 70-300mm auf ner MFT dann doch Gewicht und Geld gegenüber nem 140-600mm Objektiv in KB/VF, aber es geht vor allem auch um den Crop. Denn ein Objektiv dass bis 600mm geht, ist auch bei Canon kein so wirklich billiges Vergnügen, wobei ich fairerweise eigentlich ein 400er rechnen müsste, denn ich hatte ja APS-C mit Crop 1.6 im Einsatz. Allerdinsg war die 350D für mich dann doch an einigen Stellen eine Begrenzung. Man muss aber auch ein bisschen schauen was die "Vorteile" an geht. Ich habe aktuell viel meinem Olympus OM-D E-M1 in der Hand, die sich in sachen Größe kaum was zur EOS350D nimmt, die ich vorher in Nutzung hatte (und noch besitze). Gewichtsstechnisch ist die Oly mit dem 12-40mm Pro 2.8 auch eher etwas schwerer als die Canon, allerdings vergleiche ich dann eher Äpfel mit Birnen. Die M1 war 2012/2013 das Top-End Modell auf MFT bei Olympus, die EOS 350D war 2005/2006 das Einstiegsmodell bei Canon, entsprechend sind auch die Objektive in der Qualität anders, denn das Kitobjektiv der 350D ist natürlich auch kein HighEnd ;) --> Das ergibt natürlich eine andere Gewichtsklasse, wenn man eine entsprechend gute DSLR der Zeit mit nem passend guten Objektiv vergleicht. Ich habe auch noch eien OM-D E-M10 III, die dann schon merklich kleiner als die EOS aus fällt und auch etwas Gewicht spart. Dabei ist dort dann sogar ein Reisezoom mit 14-150mm drauf. (ja ich weiß, keine optimale Optik, aber als Zweitcam so für mich die praktischere Cam, zumal ich auch manchmal andere Brennweitenkombinationen nutze) Ich kann mich bzgl. Bildqulität bisher wenig beschweren, zumal ich dank dem IBIS in den Olys auch bei miesem Licht und langen Belichtungszeiten gute Ergebnisse schaffe, wo bei der Canon lange vorher einfach Ende war ;) Also, Crop vergessen, und einfach Fotos machen ;) Zum Thema MFT Crop: Der müsste meinem Wissen nach immer 2.0 sein, höher wäre dann eher z.B. Nikon 1 Serie (EoL), die haben noch einen kleineren Sensor mit 2,7 Crop, da wird ein 110mm Objektiv schon zum 297mm Zoom ;) (ja nur in etwa, nicht 1:1, ist mir klar) Thema Spark und Actioncam: Lass es, das ist keine sinnvolle Idee, für sowas nimmt man ne Mavic oder Phantom, oder man nimmt einfach ne andere Drone, wenn es sein muss auch ne Hubsan H117s Zino oder Fimi X8 SE ;) Da hast du gleich ne 4k Cam dran hängen in nem 3-Achs Gimbal, wenn du zur Zina was wissen willst, darfst du dich gern melden, hab die seit dem Frühjahr im Einsatz. Eigentlich kann die Spark aber doch auch entsprechen Videos ;)

                                                      • Einen interessanten Punkt, den Du (implizit) nennst: für das Geld, für das ich mir eine Mittelklasse-Vollformatkamera kaufe, kann ich mir eine Oberklasse APS-C leisten.
                                                      • DIE Frage dabei ist halt, was du als Ziel hast. Wenn dir APS-C keine Nachteile bringt, du aber Vorteile daraus Ziehst, ist es eine Überlegung wert, wenn es andersrum ist, natürlich nicht. Das Verhältnis wird natürlich krasser, je mehr du da z.B. Tele Brennweite Benötigst, die in VF teuer und auch groß sind, undves nicht nur auf APS-C sondern vielleicht auch auf MFT erweitern kannst. Für mich zählt da der Vorteil mit dem Tele halt schon stark, wobei ich aktuell noch ein FT 70-300mm benutze, was ich aber, sofern das Budget mit spielt, nächstes Jahr auf das kommende 100-400 mit IS im Objektiv wechseln möchte. Das wird sicherlich nicht billig, und wahrscheinlich noch mal schwerer und ggf. größer, aber im Vergleich zu KB, naja, da ist beides dann nicht die Welt. Würde ich viel im Weitwinkel unter 24mm KB/VF fotografieren, würde ich wohl zu VF wechseln.
                                                      • @Christian Liesche genau
                                                    • Klar, ist das wichtig. Kameras sind Werkzeuge, und als solche unterliegen sie auch genau denselben Anpassungen an ihr jeweiliges Spezialgebiet. Es gibt auch nicht nur „den Hammer“ und „die Zange“, sondern viele verschiedene spezielle Formen für verschiedene Aufgabenbereiche. Wer sich etwas mit den verschiedenen Bildsensorformaten beschäftigt und wo diese am besten eingesetzt werden, kann sich nicht nur eine Menge Geld sparen, sondern auch effizienter damit umgehen. Die beste Allround Sensorgröße gibt es nicht. Wir können froh sein, das es diese Vielfalt an Bildformaten gibt, die Fotografie wäre für die meisten von uns uninteressant, wenn nicht das Kleinbildformat (Vollformat) entwickelt worden wäre. Dadurch wurde die Fotografie erst massentauglich und die Entwicklung der Technik wurde beschleunigt. Ich hätte heutzutage wirklich keine Lust darauf, mit 50 Verwandten etliche Minuten absolut strammzustehen bis ein Gruppen Bild im Kasten ist, so wie es vor über 100 Jahren der Fall war. Schöne Grüße.

                                                      • Gut, dass du die physikalischen bzw. optischen Aspekte verschiedener Brennweiten im Verhältnis zur Sensorgröße erklärst und auf die Auswirkungen auf die Bildwirkung (Perspektive) hinweist. Man ist schnell verleitet, das Vollformat einfach als "besser" anzusehen und voreilig 'ne Menge Geld auszugeben, möglicherweise unnötig. Thx!

                                                        • Die 6DII ist baugleiche zur 80D, also gleich groß😜

                                                          • Er hat aber eine 5D
                                                          • @D. Mahler klar hat er eine 5d, aber hält zum Vergleich die 80D (apsc) daneben und sagt die Vollformatkameras sind größer als Aps-c Kameras, aber wenn man die 80D mit der 6D( Vollformat) vergleicht, ist die 6Dii nicht größer als die 80D, da sie den gleichen Body hat
                                                          • @D. Mahler verstehen sie was ich meine?😅
                                                          • Das ist nicht ganz richtig, hier die Abmessungen: EOS 6D Mark II mit 14,4 x 11,1 x 7,5cm und die EOS 80D mit 13,9 x 10,5 x 7,9cm
                                                        • Woher hast du die Informationen her? Die Quellen wäre nett

                                                          • Sag mal, hörst du dir deine Videos überhaupt an? Du redest immer unglaublich schnell ohne Pausen zu machen. Als wärst du auf einen Wettbewerb. Du solltest dir angewöhnen Pausen dazwischen zu machen, damit die Qualität deiner Videos steigt.

                                                            • Mir wäre eine Veränderung in diesem Punkt nicht recht. Ich finde das Sprechtempo angemessen.
                                                          • Eigentlich ein gutes Video! Aber weswegen die ersten 2 Minuten mit Ufos verbringen

                                                            • So, ich mach es jetzt mal richtig verwirrend ;-) Wenn ich Deine 5D und deine 80D nehme und ein quasi identisches Bild machen möchte: Nehmen wir das 50 mm 1.8 (Bildwinkel ca 46 Grad diagonal) an der 5D und mache ein Oberkörper-Portrait bei f/2.8. Wenn ich jetzt den CROP berechne müsste ich an der 80D ein 31 mm 1.8 verwenden, hätte dann aber den falschen Bildwinkel (ca 50,7 Grad diagonal) da sich dieser ja nicht ändert. Wenn ich aber nun bei dem 50 mm 1.8 bleibe und mit der 80D soweit zurück gehe dass der Ausschnitt identisch mit dem der 5D ist und die Blende auf f/1.8 öffne ist das Bild dann ja identisch oder?

                                                              • Nein, das Bild ist nicht identisch. Der Kopf ist zwar gleich groß abgebildet aber er sieht anders aus, wenn er mit einem anderen Bildwinkel aus größerer Entfernung fotografiert wird. Auch das Verhältnis zwischen Kopf, Hintergrund und Vordergrund ist komplett anders. Wenn man ein Bild macht mit 50mm/2.8 ISO200 und 100/s braucht man bei einem Crop-Faktor von 1.6 die folgenden Werte: 31.5mm/1.75 ISO125 100/s. In diesem Fall bekommt man ein wirklich identisches Bild wenn die Sensortechnologie in etwa gleich ist. Nicht nur die Abbildung ist gleich, auch die Schärfentiefe und Bewegungsunschärfe ist gleich und weil man am Crop-Sensor mit niedrigeren ISO-Werten fotografieren muss um das zu erreichen, ist auch das Rauschen gleich. Wenn man an der 5D ISO100 einstellt und am Objektiv 50mm/1.6, bekommt man aber ein Bild, dass mit der Crop-Kamera nicht gemacht werden kann, weil die kein ISO62.5 hat und weil man kein 31mm/1.0 kaufen kann.
                                                              • Wow Ulrich... ganz so aufwendig braucht man es denke ich nicht... Zuerstmal es ist unmöglich mit einer Crop Kamera ein Bild zu machen, dass aussieht wie auf Vollformat, es wird wohl ähnlich aussehen aber 100% ist nicht zu schaffen. Das geht nur andersrum, wenn man das Bild zuschneidet. Vieles hat Ulrich schon gesagt... Doch es ist gar nicht notwendig andere Sensoren zu imitieren. Fotografie mit der Kamera die du hast. Versuche nicht mit aller Gewalt einen anderen Sensor imitieren zu wollen. Es gibt so viele andere Sachen, auf die man in der Fotografie wert legen kann.
                                                              • @Matthias Butz Das ist eigentlich die wichtigste Erkenntnis. Man macht ja nicht ein Bild mit einer Kamera und stellt alles absichtlich so ein, dass es aussieht wie ein Vergleichsbild von einer anderen Kamera. Es hilft aber manchmal die Zusammenhänge zu kennen damit man sich nicht wundert, wenn mal was nicht klappt oder anders raus kommt als man erwartet.
                                                              • @Matthias Butz mir geht es auch nicht darum ein Vollformat imitieren zu wollen. ich bin mit meiner Coop völlig zufrieden. Eigentlich ging es mir nur darum ob das Bild "ähnlicher" ist wenn ich wirklich "umrechne" und an der gleichen Stelle stehe oder wenn ich bei 50 mm bleibe einfach weiter zurück gehe. Der Bildwinkel eines 50mm ist ja ein anderer als der eines 30mm und der ändert sich ja beim croppen bzw bei der Crop Kamera nicht.
                                                              • @Ulrich Bierwisch das ist klar, daher hatte ich auch Blende 2.8 genannt um in halbwegs realistischen Blendenbereichen zu bleiben. Wie gesagt, mir geht es nicht um das 1 zu 1 imitieren vom FF. Mich hatte es nur interessiert ob es nicht zu ähnlicheren Ergebnissen kommt wenn der Bildwinkel gleich bleibt und ich durch zurückgehen den ähnlichen Ausschnitt wähle oder ob es ähnlicher ist wenn man umrechnet und den unterschiedlichen Bildwinkel "in kauf" nimmt. ISO und Rauschen wollte ich nicht auch noch ins Spiel bringen um es nicht noch komplizierter zu machen.
                                                            • nicht zu vergessen APS-C Objektive sind nicht nur leichter sondern auch meistens deutlich günstiger 😉

                                                              • und schlechter
                                                              • Tchh so ein Blödsinn
                                                              • Katja K. Meine Erfahrung bisher, nenne mir ein EF-S Objektiv, welches nicht schlechter als das entsprechende EF-Objektiv ist, dann könnte ich Deinen Kommentar nachvollziehen
                                                              • @Tchh Was heißt denn "gut" oder "schlecht"? Ich habe den Eindruck, viele Freizeitfotografen überbewerten die Ausrüstung sehr. Bei sorgfältiger Arbeitsweise, sind mit meinen Kitobjektiven Abzüge bis ca. DIN A3 immer drin. OK, bei Ausschnittvergrößerungen ist dann nicht mehr viel Luft.
                                                              • Ex Urban Ihr habt alle Recht, es kommt nur auf den Fotografen an. Nichts desto trotz habe ich mein 18-250 sofort verkauft, als mein neues 70-200 im Vergleich benutzt hatte. Natürlich kann ich große - unscharfe - Ausdrucke erstellen. Aber es geht auch besser, darum kommt mir keine schlechte Linse mehr auf die Kamera. Unabhängig von meinem Talent sind die Bilder technisch mit guten Linsen eindeutig „besser“ Jeder soll damit zufrieden sein, womit er/sie ist.
                                                            • Ich habe und benutze mehrere Kameras der Marke Canon aber meinen beiden meist genutzten sind die EOS 600D und die 6D Mark II. Warum diese beiden Kameras das ist einfach die 600D ist meine immer dabei Kamera und mit ihrem EFS 24 mm f2.8 Objektiv und dem EF 50 mm f1.8 dabei meine Kamera die ich fast auf allen Events, Konzerten aber auch in der Menschen Fotografie einsetze. Die 6D Mark II kommt bei mir fast ausschließlich für Auftragsarbeiten in Frage mit dem 35 mm f1.4 Ark von Sigma und dem 70 - 200 mm f 2.8 von Tamron. Somit nutze ich sowohl APS-C als auch Vollformat und ich muss sagen beides hat seine Berechtigung und seinen Nutzen es kommt immer auf den Zweck an den man gerade ablichtet. Tolles Video

                                                              • Ein sehr guter berühmter Fotograf aus Brasilien hat den Satz mal gebracht das die Schuhe die er getragen hat mehr gekostet hat als die Kamera mit der er die Aufnahmen gemacht hat!! (Die teuerste Kamera bringt dir als Fotograf nicht so viel wie den Weg den du gehst) ich denke bezogen Ist Diese Aussage nicht auf die Marke der Schuhe oder Kamera sondern das man am richtigen Ort erstmal hin kommen muss

                                                                • Sehr geiles idee und bei der Video Bearbeitung bzw vom zusammen schneiden wirst du immer besser!! Sau geil weiter so!! 😎

                                                                  Eine Antwort auf “Vollformat vs. APS-C vs. Micro 4/3

                                                                  1. Pingback-Hinweis: Community IV - RAW Challange - CROP Nachtrag - Fotos sichern - Bundle Aktion! - Fotografieren Lernen

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