Lerne jetzt alles zur Fotografie und Bildbearbeitung mit unseren Videokursen!
Videokurse

Hallo zusammen,

willkommen zu einer weiteren folge aus der Serie Fotografie-Basic. In dieser Videotutorial-Serie möchte ich ein paar der Anfängerfragen klären und dir Tipps mit auf den Weg geben wie du zum Beispiel die richtige Kamera oder das richtige Objektiv findest.

Heut geht es genau um das. Das richtige Objektiv und worauf man genau achten sollte. Los gehts 🙂

Foto oder Video?

Diese Frage sollte man sich definitiv stellen, bevor man über den Objektivkauf nachdenkt. Fotografierst du oder filmst du mit deinem Objektiv? Wenn du Filmen solltest bekommt die Bildstabilisierung und der Autofokus einen ganz anderen Stellenwert. Denn gerade beim Filmen ist ein Bildstabilisator besonders wichtig. Mein Objektiv, welches ich häufig zum Filmen verwende, hat leider keinen Bildstabilisator und das sieht mal leider auch in den Videos. Der Autofokus ist deshalb wichtig, da er möglichst leise sein sollte. Niemand möchte ein Rattern hören nur, weil sich der Fokus verändert. Zwar wird der Autofokus nicht von jedem Filter verwendet, wenn du das allerdings möchtest, sollte er eben leise ein 😉 (Stichwort USM)

Welche Brennweite

Objektive verfügen über mehrere Werte, die für das Fotografieren relevant sind. Einer davon ist die Brennweite. Denn nicht alles lässt sich mit der gleichen Brennweite fotografieren. Nun ja: Eigentlich schon. Doch es gibt Objektive die sich für bestimmte Bereiche besser eigenen als andere. Ich habe dir anbei einmal ein paar Beispiele aufgelistet.

Die Blende

Bevor wir zu den Beispielen kommen ist ebenfalls die Blende von besonderer Bedeutung. Landschaftsfotografen benötigen selten ein offenblendiges Objektiv, doch gerade in der Protraitfotografie sorgt eine offene Blende für mehr Licht und einen unscharfen Hintergrund. Für das Spiel mit der Unschärfe kommt man selten um eine offene Blende herum. Das kann leider nicht jedes Objektiv, doch hierzu gleich mehr.

Beispiele

Ganz wichtig! Es handelt sich hierbei um Beispiel und Empfehlungen. Man kann mit einem Weitwinkel oder einem Tee fotografieren. Ich möchte euch nur Tipps geben, denn die einzige Einschränkung deiner Fotografie ist die eigene Vorstellungskraft.

Portrait

Um die Weitwinkelverzerrung zu vermeiden sollte man bei Portraits ein Normalobjektiv oder eine Tele-Brennweite verwenden. Das vermindert die Verzerrungen und sorgt für eine natürliche Bildwirkung. Die Blende sollte möglichst weit aufgehen. Hier gilt jedoch nicht der Spruch „je weiter, desto besser“, denn gerade in Blendenwerten unter 2 kann es manchmal schwierig sein den Fokus zu 100 % zu treffen und scharfe Bilder zu fotografieren. Für die Protraitfotografie empfehle ich deshalb ein Objektiv mit mindestens 35mm und einer offenen Blende von 2 (gerne auch darunter. Schließen kann man die Blende immer). Für APS-C: Entsprechend 24 und darüber bzw. für Micro 4/3 das gleiche.

günstiges Canon Objektiv


Canon EF 50mm f/1,8 STM Objektiv*

Mit dieser Brennweite habe ich angefangen. Günstige, technisch solide und lichtstarke Einsteiger-Festbrennweite für Canon-Spiegelreflexkameras
Zum Objektiv*

günstiges Nikon Objektiv


Nikon AF-S Nikkor 50mm 1:1,8G Objektiv*

Kompaktes und preisgünstiges Normalobjektiv für Nutzer einer Spiegelreflexkamera von Nikon.
Zum Objektiv*

Mein Lieblings Portrait-Objektiv


Sigma 35mm 1.4 USM*

Das Sigma 35 1.4 ist zwar etwas teurer als der Rest, doch ein wirklich geniales Objektiv & passt auf Canon, Nikon, Sony & Pentax. Lohnt definitiv einen Versuch.
Zum Objektiv*

 

günstiges Micro 4/3 Objektiv


Panasonic H-H025E LUMIX G 25mm F1.7 ASPH*

Für Systemkameras von Olympus und Panasonic (MFT / Micro Four Thirds) kann ich dieses 25mm-Objektiv von Panasonic sehr empfehlen – gute Abbildungsleistung, sehr lichtstark (f1.7) und angenehm preisgünstig!
Zum Objektiv*

Einige Portraits mit Festbrennweiten.

Canon 85mm 1.8 wleches objektiv soll ich kaufen fotografieren lernen.jpg
Canon 85mm 1.8
Sigma 35 mm 1.4 wleches objektiv soll ich kaufen fotografieren lernen
Sigma 35 mm 1.4

Landschaft

In der Lanschaftsfotografie werden jetzt eher Weitwinkelobjektive verwendet um die imposante und große Landschaft auch einfangen zu können. Das ist gerade bei Kameras mit einem CROP-Sensor schwierig, das das Bild hier noch eimal beschnitten wird. Zum Beispiel kann ich mit einer Vollformat viel einfacher in einen Weiwinkligen Bereich kommen, als mit einer APS-C Kamera.

Deshalb sollte man hier, gerade mit günstigeren Kameras deutlich mehr in den Weitwinkelbereich gehen, wenn es um die Objektivwahl geht. Ich empfehle einen Objektivbereich zwischen 14 und 40mm. (APS-C 7-20mm | Micro 4/3 4-10mm) Hier bekommt man sehr viel auf das Bild doch meidet meist den zu starken Fisheye-Look, der die Landschaft verzerrt. Bei vielen Herstellern reicht auch das mitgelieferte KIT-Objektiv (18-55mm) für den Anfang vollkommen aus. Wenn jemand mehr möchte und deutlich weinwinkliger fotografieren will, dann kann er auf eines der folgenden Objektive zurückgreifen.

günstiges APS-C Objektiv (Canon & Nikon)


Sigma 10-20 mm F3,5*

Zum Objektiv*

Vollformat Canon Weitwinkel (stabilisiert)


Canon 16-35 mm 1:4 L IS USM *

Zum Filmen und Fotografieren geeignet, da Bildstabilisiert. Mit anderen Worten, meine nächste Anschaffung 😉
Zum Objektiv*

Vollformat Nikon Weitwinkel


Tokina AT-X 16-28mm/f2.8 Pro FX*

Zwar nicht Original von Nikon, jedoch eine Wunderschöne Preis-Leistungs alternative.
Zum Objektiv*

 

Micro 4/3 Weitwinkel


Olympus M.Zuiko Digital ED 9-18mm*

Zwar nicht Original von Nikon, jedoch eine Wunderschöne Preis-Leistungs alternative.
Zum Objektiv*

 

weitinkel-objektiv-fotografieren-lernen-welches-objektiv-soll-ich-kaufen
17mm Weitwinkel

Sport & Wildlife

Wer Sportveranstaltungen oder Tiere fotografieren möchte oder einfach nur Motive die weit entfernt von er Kamera sind dem empfehle ich ein Teleobjektiv. Teleobjektive funktionieren wie ein Fernrohr. Sie holen weit entfernte Motive nah heran und haben dabei den Effekt, dass man gleichzeitig wenig Hintergrund auf dem Bild hat. Deshalb werden sie auch gerne in der Portraitfotografie verwendet, wenn man den Hintergrund eher ausblenden möchte. Jetzt sind die APS-C und Micro 4/3 Kameras definitiv im Vorteil. Denn mann rechnet hier natürlich auch den Crop-Faktor auf die Brennweite. Ein 200mm Objektiv wird so schell zu einem 320mm(APS-C) oder 400mm (Micro 4/3) Objektiv. Das bedeutet man kommt einfach nur weil man eine andere Kamera hat, deutlich näher an das Motiv heran als mit einer Vollformat. In diesem Brennweitenbereich ist es Empfehlenswert ein Objektiv mit Bildstabilisator zu kaufen, denn mit der steigenden Brennweite wird es immer schwieriger die Kamera „ruhig“ zu halten.

günstiges Teleobjektiv (Canon / Nikon / Sony)


Tamron AF SP 70-300mm 4-5.6*

Günstiges Tele-Objektiv mit Bildstabilisator, welches auf gängige APS-C und Vollformatkameras passt
Zum Objektiv*

Canon Tele-Objektiv (stabilisiert)


Canon EF 70-200mm 1:4L USM*

Das beliebte Teleobjektiv gibt es in Blende 2.8(Stabilisiert) und Blende 4 Ausführung und ist in weiß oft bei Sportveranstaltungen zu entdecken.
Zum Objektiv*

Micro 4/3

Micro 4/3 Kameras haben den enormen Vorteil, dass man bereits mit wenigen MM sehr nah an das Motiv heran kommt. Ein 70mm Objektiv kommt bereits auf 140mm dank des Crop-Faktors.

Tele-objektiv-welches-objektiv-soll-ich-kaufen-fotografieren-lernen
100mm

Makro

Die Makrofotografie unterscheidet sich ein klein wenig von der normalen Fotografie, denn manche Objektive haben einen entscheidenden Nachteil. Sie kommen einfach nicht nah genug an unser Motiv heran. Grund hierfür ist die Naheinstellgrenze. Ein Limit, dass dafür sorgt das dein Objektiv nur auf eine bestimmte Distanz scharf stellen kann. Am Beispiel des 50mm 1.8 von Canon sind das 35cm ist das Motiv näher ist es unmöglich für das Objektiv das Objekt scharf zu stellen. Deshalb gibt es spezielle Makroobjektive, die deutlich näher an das Motiv heran kommen. Wer sich mit der Makrofotografie beschäftigen möchte sollte definitiv ein passendes Objektiv kaufen. Alternativ ist die günstigere Variante ein Makroring, der den Fokusbereich verschiebt. Er halbiert die Naheinstellgrenze in etwa, verhindert jedoch im Gegenzug, dass man auf die Entfernung scharf stellen kann.

 

günstiges Makroobjektiv (Canon / Nikon / Sony)


Sigma 105 mm F2,8 EX Makro*

günstiges, doch Qualitativ hochwertiges Makroobjektiv das auf 30cm an das Motiv heran kommen kann.
Zum Objektiv*

Canon Makroobjektiv


Canon EF 100mm 2.8 USM*

Etwas teurer als die alternative, doch die Qualität und schärfe dieses Objektives ist einfach nur genial (auch für Portraits)!
Zum Objektiv*

Festbrennweite oder Zoomobjektiv?

Bevor wir die Erklärung etwas weiter ausführen, qualitativ ist eine Festbrennweite immer besser als ein Zoomobjektiv. Das liegt daran, dass sich der Hersteller auf eine Brennweite konzertieren kann und die Linse genau hierauf perfektioniert. Im Objektiv ist einfach mehr Platz, da man keinen Zoom verbauen muss. Der Nachteil einer Festbrennweite ist, dass man eben nur eine Brennweite hat. Das funktioniert in vielen Situationen und man kann sich als Fotograf auch auf nur ein oder zwei Brennweiten spezialisieren, doch benötigt man für mehr Brennweiten immer mehr Objektive; vom ständigen wechseln einmal abgesehen. Verstehe mich nicht falsch, ich verwende beides. Es kommt eben darauf, an welche Foto-Bereiche man abdecken möchte und worauf man selbst Wert legt.

Probiere das Objektiv aus

In vielen Fällen kannst du ein Objektiv vor dem Kauf auch testen. Je mehr Geld man ausgeben möchte, umso eher darf man auch etwas einfach mal ein paar Stunden ausprobieren. Falls nicht kann man sich die Objektive auch meist Leihen. Das kostet zwar etwas Geld, doch wenn man ein paar hundert Euro für ein Objektiv ausgeben möchte ist es das Wert.

Filter

Das ist ein wichtiger Punkt, denn ich habe auf meinen Fotografie-Workshops schon oft erlebt, dass man bei manchen Fotohändlern (gerade bei einer großen Elektronik-Kette) einen UV-Fitler als Schutz gleich mit verkauft bekommt. Ich bin der Meinung, dass der UV-Filter eher schadet, als nützt. Du hast eine zusätzliche Glasscheibe vor dem Objektiv, die Spiegelungen versuchen kann. In der richtigen Situation mach der Filter auch genau das. Zum Beispiel, wenn man gegen die Sonne fotografiert, kann der Filter zu extremen Sun Flares führen. Deshalb sollte man zum Schutz des Objektives eher die Streulichtblende verwenden. Schützt deutlich besser und vermeidet die Flares sogar 🙂

So das war’s für heute. Sehr viel zum Thema Objektive. Wenn du jetzt noch Fragen hast oder mehr zum Thema Objektive lernen möchtest, dann schau dir meinen kostenlosen Videokurs zu Fotografie an. Du findest diesen hier-> Fotografie 1×1 Basic

Lerne jetzt alles zur Fotografie und Bildbearbeitung mit unseren Videokursen!
Videokurse

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.