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Wie viele Megapixel braucht man wirklich?

Das Thema Megapixel sorgt immer für Diskussionen unter Fotografen. Ständig kommt eine Kamera mit noch mehr Megapixel raus. Lohnt sich dieser Kauf oder reichen nicht viel weniger Megapixel, als man uns im Marketing glauben machen möchte. Meine Antwort dazu in diesem Video

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15 Kommentare zu "Wie viele Megapixel braucht man wirklich?"

  1. Ich war im Media Markt in Heppenheim an der Smartphone Abteilung, da hat mir die unsympathische brünette erklärt, dass Pixel nicht viel mit der Bildqualität zu tun hat. Ich habe auf sie gehört habe mir das Sony xperia 10 plus gekauft. Als ich mein erstes Selfie machen wollte sah ich meinen enttäuschenden Gesichtsausdruck auf dem Display :) lügnerin.... Amk

    • Ja richtig Megapixel haben nichts mit der Qualität der Bildes zu tun, doch das heisst auch nicht, dass sie der einzige Faktor sind. Die Megapixelzahl sagt nur etwas über die Auflösung aus. Es gibt gute (und schlechte Kameras in beiden lagern...
  2. 23 oder 30 mp im Normalfall für 360 Bilder mit 360 Cam. Gehe ich mit Nodalpunktadapter ans Werk hat ein Bild schon mal Gigapixel um in der Entfernung noch ausreichend Auflösung hin zu bekommen. Ansonsten hat gerade eine Canon 600D mit Magic Lantern Firmware die Canon 300D abgelöst. Wobei ich die 300D mit Ihren 6 Megapixeln weiterhin nutze. Das hier ist ein Photo mit 18 MP und unten hast du Buttons zum reinzoomen das entspricht denn den 6 MP der Canon wenn ich nut einen Ausschnitt nehme. Ist mit einer GoPro Fusion gemacht. GoPro verwendet keine Sensoren, die im Fotografie geeignet sind. Deswegen baut sie auch im Fotobereich so stark ab. http://openplotter/constanta/ Die Software mit der ich so etwas bearbeite ist Open Source.

    • Also ich stimme dir voll und ganz zu. Ich finde 24MP der beste Kompromiss, es sind ausreichend Reserven zum schneiden. Ich schneide gerne die Ecken weg die meist bei UWW nicht ganz so scharf sind. Meine größten drucke waren bis jetzt 120x65 und das hab ich damals noch mit einer Nikon D3300 24mp gemacht. Was du vielleicht noch vergessen hast zu erwähnen (oder ich hab es überhört) 40Mp und mehr sind freihändig viel schwieriger zu halten, die Verwacklungsgefahr ist viel größer. Ich bin mit 24MP völlig zufrieden und brauche auch nicht mehr. Meine Kunden fragen mich nicht mit wieviel Megapixel das Foto aufgenommen wurde, es muss wirken und Emotionen wecken! Gutes Video, lass mal n Abo da.

      • Hallo Matthias Butz, Für einen A3 Ausdruck mit 300 Dpi ( A4 Fotobuch Doppelseite ) brauche ich mindestens 8,699840 MP. , oder 0 MP mit Film. mit freundlichem Gruß aus dem Schauburger Land Matthias Bärenfänger

        • Ich fotografiere mit 18MP, reicht völlig und bin sehr zu frieden, aber verdopplen währe auch nicht schlecht.

          • Die 24Megapixel meine Sony a6000 reichen mir bislang deutlich aus!

            • Gab schon viele Videos mit diesem Thema... Dieses hier gehört zu den besten!!! Gut gemacht! Klasse

              • Mehr Megapixel steigern mein Ego

                • Wenn es nur darum geht müssten die Verkaufszahlen von Phase-One durch die decke gehen :D
                • LOL
              • Ich bin im Dezember von 20.1 Megapixel (APSC) auf 36 Megapixel (FF) gewechselt und ich find den Unterschied schon positiv spürbar. Das merk ich gerade darin, weil ich ab und zu noch die älteren Bilder bearbeite und merke, dass man weniger gut ins Detail gehen kann. Natürlich ist das alles für Instagram irrelevant.

                • Ich finde es auch nicht schlecht mehr zu haben. Ich wollte nur drauf hinweisen, dass es oft nichts bringt ;)
              • Hallo Matthias, wenn man bedenkt wie groß und hochauflösend Bildschirme heute sind macht es schon Sinn ein paar Pixel mehr zu haben. Mir macht es jedenfalls Spaß nach einem Urlaub oder einer Lost Place Tour die Bilder in Ruhe anzusehen und dabei ins Bild hinein zu scrollen und Dinge zu entdecken die mir vor Ort nicht aufgefallen sind.

                • Das mit den Monitoren würde ich jetzt weniger als Grund nehmen. Mein 5k iMac hat gerade mal 13 Megapixel und ein 4k Bild hat 9. Ja ich weiß in Zukunft wird sich das ändern, doch das dauert auch noch ein bisschen ;)
              • Irgendwie sitzt dein Fokus nie so zu 100%

                • Eine Woche hat wohl nicht ausgereicht um den Autofokus der Sony unter Kontrolle zu bringen. Meist schafft sie es und manchmal fokussiert sie trotz Gesichtserkennung auf den Hintergrund 🤷🏻‍♂️
              • Lieber Matthias. Leider gibt es diesen ominösen "Betrachtungsabstand" garnicht, weil dieser Abstand zum Bild, Motivabhängig ist. Ja, ein Portrait eine Kopfes z.b. sieht man sich aus einer angemessenen Entferung an um das Gesicht in der Gesamtheit aufnehmen zu können, auf der anderen Seite gibt es aber z.B: ein Bild vom Berliner Reichstag, also einem Gebäube mit vielen Details in den Ornamenten der Fassade, bei denen die (vollkommen bescheuerten) Betrachter gerne näher rangehen um sich diese Details anzusehen. Bei Ausstellungen kann man das sehr gut beobachten. Ich selber hatte mal einen A1 Drucker und wir hatten hier Auflösungstest detailreicher Aufnahmen gemacht in verschiedenen Auflösungen und konnten Detailveränderungen unter 200dpi schon deutlich warnehmen. Du gehst hier evtl. zu sehr von deiner Art der Fotografie aus. Dennoch gehe ich komplett konform, das man derzeit mit ca 24Mpix gut ausgestattet ist, auch bezogen auf Dateigröße, notwendige Rechenleistung und Auflösung welche die Objektive bieten. Größere statische Motive kann man wunderbar stitchen. Also... Jeder darf für sich selber prüfen, ob er für seine Art der Fotografie und beabsichtigten Aufgabegröße Auflösungstechnisch richtig ausgestattet ist. Ich merke aber auch,..je mehr hochwertige Technik uns zu moderaten Preisen zur Verfügung steht, desto öfter gibt es auch ein "reicht so"... schade eigentlich.

                • Ich wollte jetzt auch nicht sagen, dass es keine Verwendung mehr für hochauflösende Bilder gibt. Man sollte sich nur überlegen was man genau damit anfangen möchte und ob es das Wert ist. Ich habe 22 Megapixel und sehe aktuell keinen Grund auf mehr zu gehen, da ich die Bilder nicht größer als A1 Drucke. Wäre ich jetzt Werbefotograf und würde nur Großplakatwerbung fotografieren würde ich da auch noch einmal drüber nachdenken. Das mit dem Betrachtungsabstand stimmt schon lässt sich nur nicht zu 100% auf alles anwenden. ich habe auch schon Leinwände gedruckt bei denen ich froh war, dass es ein 120MP Panorama war weil ich jedes mal neue Details entdeckt habe. Doch wie oft fotografiert man so? und lohnt es sich dafür in all das notwendige Equipment zu investieren?
                • ​@Matthias ButzDanke,...anders noch ..ich bewege mich in Kollegenkreisen, die tatsächlich dieses "Highend" wünschen. Leute mit analogen Hintergrund,..speziell Mittel- und Großformat-Fotografie, die dann natürlich in der Digitalfotografie das herausholen wollen was in der chemischen Vergrößerung möglich war. Netzpublikationen sind hier völlig uninteressant, werden nicht gemacht, es geht ausschließlich um den Print. Bei den Motiven geht es dann tatsächlich in der Regel um detailreiche SW Motive wie Gebäude, Industrieanlagen oder ähnliche Szenen die durchaus grade in der großen Print-Ausgabe von den Details leben. ....Und Ja!... selbst dafür reichen oft 24 Mpix. Ich selber habe nicht die Absicht höher zu gehen, wenn nötig stitche ich. Als Beispiel mal ein Bild einer bekannten Porzellanfabrik, was digital aus fünf Hochformat-Aufnahmen gestitch wurde. in der Summe wurde es dann ein 13000 x 6000 Pixel Bild, also eigentlich ca.78 Megapixel ohne das ich das entsprechende Glas beschaffen musste. https://drive.google.com/file/d/1w3tjKQMD7qPtYWc3H2TZ07O9vxLxhp_H/view?usp=sharing
              • Ich fotografiere mit 24 Megapixeln und hatte noch nie Probleme damit. Bei APS-C ist 24 MP momentan ja auch weitestgehend Standard. Bei Handys finde ich alles über 12 schon total unnötig und wenn man dort die Bilder groß ausdrückt oder am Monitor Heranzoomen, fällt auf, dass die sehr oft viel zu weichgezeichnet aussehen.

                • Ja richtig. Viele Pixel bedeutet nicht immer viele Details. Gerade bei Handys / Drohnen ist mir das schon sehr oft aufgefallen. Es ist halt immer noch ein Verkaufsargument um sich von der Konkurrenz abzuheben. (Wer braucht schon 36 MP in einem Handy & ja das gibt es wirklich)
              • Gutes Video, so wie viele von dir. Teile deine Meinung. Es kommt mir manchmal vor wie beim Auto Quartett😂 Ich bin mit 26 unterwegs. Wenn man bedenkt, dass bestimmt 99% der Bildbetrachtungen (zumindest bei einem Hobbyfotografen wie ich es bin) auf Bilder basieren, welche man in einem runtergerechneten Format im Web publiziert hat dieser Faktor der Pixelanzahl vermutlich einen sehr geringen Anteil am fertigen Bild. Was ich nicht beurteilen kann ist, welche Rolle im Detail spielt die Ausgangspixelzahl für das fertige Bild. Welchen Qualitätsunterschied gibt es zwischen einer 40mega zu 20mega Auflösung wenn man ein Jpeg mit 2mb produziert? Aber wie war das? War ich schon jemals so scharf? Möchte gar nicht wissen was für Videos du meinst🤔😂

                • Christian Nicolussi Canon 6d Mark ii ☺️👍👍👍👍👍👍
                • Vielen Dank :) Das lässt sich so pauschal glaube ich nicht sagen. Die Auflösung ist ja nur ein kleines Rädchen im Getriebe. Ausserdem ist es von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. 20 MP mit 2mb ist aber stark komprimiert. Die Komprimierung dürfte hier die größte rolle spielen ;)
              • Hallo Matthias, gibt es einen Zusammenhang zwischen der Dynamik in einem RAW-Bild und der Auflösung (Megapixel) der Kamera also hohe Auflösung gleich hoher Dynamikumfang im Bild. Bei der Nachbearbeitung ist ein höher Dynamikumfang von Forteil. Danke und Gruß GM

                • Ich habe hier nicht sonderlich viel Erfahrung und bin auch niemand der das auf Laborbedingungen testet. Ich habe jedoch schon mit der A7s II getestet und muss sagen das diese Kamera trotz ihrer 12 Megapixel einen super Dynamikumfang liefert. Also nein da sollte es keinen Zusammenhang geben...
                • Matthias, herzlichen Dank für Deine Informationen 👍🙋‍♂️

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