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Wofür eine Graukarte?

Hallo zusammen,

Toll das du wieder dabei bist zu einem weiteren Tutorial von Fotografieren Lernen.

Heute gibt es für dich alles, was es zur Graukarte zu wissen gibt. Die Graukarte ermöglicht es dir immer den richtigen Weißabgleich zu finden.

Der richtige Wert für den Weißabgleich muss auf einer neutralen Fläche gemessen werden. Der Weißabgleich entscheidet, ob ein Bild wärmer oder kälter wird und das lässt sich natürlich nicht von einer blauen Wand ableiten. Wir brauchen etwas neutrales, dass auch neutral belichtet wird. Also sich genau in dem Licht befindet, in dem wir auch nachher unser Motiv platzieren.

Methode 1: Mit der Kamera

Deine Kamera bietet dir die Möglichkeit mit dem „Manuellen Weißabgleich“ den Messwert anhand einer Graukarte zu messen. Diese bietet eine neutrale Grundlage, um zu messen, ob blaues oder warmes Licht auf unser Motiv fällt. Hierfür muss die Kamera ein Referenzfoto erstellen und nimmt dieses als Grundlage für die weiteren Bilder.

Diese Methode ist deutlich präziser als der Automatische Weißabgleich. Hier gibt es allerdings den Nachteil, dass wir bei jeder Veränderung der Lichtsituation noch einmal nachmessen müssten.

Methode 2: In der Bildbearbeitung

Wem die Messung mit der Kamera zu kompliziert ist, kann das auch später in Lightroom (oder einem anderen Programm) einstellen. Hierfür müssen wir trotzdem ein Referenzfoto machen. Ich halte hierfür die Graukarte vor das Gesicht des Models (sodass sich die Karte im gleichen Licht befindet) und gehe später in Lightroom mit der Pipette (neben dem Regler für den Weißabgleich) auf das Grau der Karte. Durch das Synchronisieren der Einstellungen ist es so kein Problem mehrere Bilder mit dem richten Weißabgleich auszustatten.

Das Problem an beiden Methoden ist, dass sie immer wieder neu eingemessen werden müssen, wenn sich das Licht verändert. Deshalb verwendet man diese mit im Fotostudio. Durch die Blitze dort verändert sich das Licht nur dann, wenn wir es wollen und nicht wenn sich plötzlich eine Wolke vor die Sonne schiebt. Macht es deutlich einfacher 🙂

Wenn du eine passende Graukarte suchst, kann ich dir diese Empfehlen (Affiliate-Link): https://amzn.to/2BqiKSb

So das war´s für heute, cool das du wieder mit dabei warst.

Probier mal aus mit einer Graukarte zu fotografieren und schrieb deine Erfahrungen in die Kommentare.

Gruß und bis zum nächsten mal

Matthias

Beitragstags

6 Kommentare zu "Wofür eine Graukarte?"

  1. Gut das Foto von der Wand ist wenig hilfreich, denn die Wand ist nicht wirklich weiß in dem Beispiel, die Wand ist grau weil die Beleuchtung schlecht ist. Und der Stuhl wurde einmal mit Automatik und einmal mit manuellem Modus fotografiert? Ok das ist mehr als schwammig

    • Achtung! Graukarten haben noch ihre Berechtigung in der analogen Fotografie, für den Weißabgleich im digitalen Bereich sind sie nicht geeignet. Sie hierzu auch Beitrag von Rüdiger Schestag "Vorsicht bei Graukarten".

      • was ist denn ein color checker? eine neutrale Oberfläche zum messen des Weissabgleichs. Das man mit professionellerem Equipment bessere Ergebnisse bekommt ist vollkommen klar. Das Prinzip ändert sich allerdings nicht.
      • @Matthias Butz Es geht nicht darum, besseres Equipment für die Messung des WB zu verwenden. Vielmehr spricht gegen die Verwendung von Graukarten, dass sie das Ergebnis verfälschen. Siehe dir hierzu (für mich war das neu) das Video von Rüdiger Schestag an.
    • Die ersten 5min sind gut. Dannach ists leider nicht 100% korrekt. Manche (!) Graukarten sind geeignet um die WB einzustellen aber eben nicht Alle! Korrekt wäre dazu zu sagen, dass man bei der Graukarte auf die Eignung für WB achtet! Die 5,-€ Chinateile sind dafür jedenfalls nicht geeignet, da kannst dann genausogut das Schwarz von deinem Stuhl benutzen...

      • Also ich hab auch so eine Faltkarte. Was mich stört, ist dass die Faltkarte eine Tasche hat, in die man die Karte nur im offenen Zustand rein stecken kann. Eine Tasche die eben so groß wäre wie die gefaltete Karte wäre sinnvoller. Allerdings ist diese Faltkarte im Vergleich oft viel günstiger als eine Papierkarte. Die Faltkarte darf auch mal ein Tropfen Wasser abbekommen. Dann hat die Faltkarte dieses eingezeichnete Ziel. So muss ich nicht immer den Fokus abschalten wenn ich das Bild flächenfüllend machen möchte, weil der AF sonst nichts findet. Alles in allem hat die Faltkarte die meisten Vorteile in meinen Augen.

        • Richtig gut erklärt und sehr hilfreich. Danke und Tschüss Sabine

          • Für den Weißabgleich habe ich mir letztens so ein Bündel mit 3 Karten geholt. Grau / Weiß / Schwarz. Werde ich auf jeden Fall für den Videoeinsatz nutzen

            • Gerade für Video mit der DSLR ist es extrem wichtig. Spart sehr viel Zeit beim Graden (wie ich schon aus Erfahrung weiß ;P)

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